Bartlett-Dolchstichtaube

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Bartlett-Dolchstichtaube

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Taubenvögel (Columbiformes)
Familie: Tauben (Columbidae)
Gattung: Indopazifische Erdtauben (Gallicolumba)
Art: Bartlett-Dolchstichtaube
Wissenschaftlicher Name
Gallicolumba criniger
Pucheran, 1853

IUCN-Status
Vulnerable (VU)

Die Bartlett-Dolchstichtaube (Gallicolumba criniger) zählt zur Familie der Tauben (Columbidae) und gehört zur Gattung der Indopazifischen Erdtauben (Gallicolumba).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Die Bartlett-Dolchstichtaube erreicht eine Körperlänge von gut 40 bis 45 cm. Die Taube ist äußerst farbenprächtig gefärbt. Das Obergefieder, der Schwanz und Teile der Flügel sind braun bis rostbraun gefärbt. Die Bauchseite und der Bürzel sind hellbraun bis ockerfarben. An den Oberflügeln ist eine weiße und braune Querbänderung zu erkennen. Der Kehlbereich ist weiß gefärbt, die Brust dunkelbraun und smaragdgrün. Der Kopf, Der Nacken und die seitlichen Halspartien sind smaragdgrün gefärbt und schillern je nach Lichteinfall metallisch. Der Schnabel weist eine dunkelgraue bis fast schwarze Färbung auf. Die Pupillen der Augen sind dunkelbraun. Die Bartlett-Dolchstichtaube wird seit dem Jahr 2000 in der Roten Liste des IUCN als gefährdet (endangered) geführt. Die Zerstörung der natürlichen Lebensräume dürfte der Hauptgrund für den drastischen Rückgang der Populationen sein.

Verbreitung

Die Bartlett-Dolchstichtaube ist auf den Philippinen und einigen umliegenden Inseln wie Samar, Leyte, Bohol, Dinagat, Mindanao und Basilan edemisch. Die Tauben bewohnen den Tieflandregenwald. Neben den Primärwäldern sind sie auch in Sekundärwäldern anzutreffen. In Höhenlagen sind sie bis in Höhen von 750 Meter verbreitet. Die Tauben leben überwiegend auf dem Waldboden, gelegentlich kann man sie auch auf Ästen hockend beobachten.

Nahrung

Die Bartlett-Dolchstichtaube ernährt sich überwiegend von Sämereien, Früchten und Beeren sowie von Insekten und deren Larven. Ihre Nahrung suchen sie am Waldboden. Der Nachwuchs wird in der ersten Zeit mit der sogenannten Kropfmilch gefüttert, später dann mit Insekten.

Fortpflanzung

Die Brutzeit in den natürlichen Verbreitungsgebieten erstreckt sich über die Monate April und Mai. Das einfache Nest besteht aus kleinen Ästen und Reisig und wird in niedriger Höhe von 100 bis 200 cm in Bäumen oder Büschen errichtet. Es wird nur spärlich ausgepolstert. Das Weibchen legt nur ein Ei, welches über einen Zeitraum von 15 bis 17 Tagen von beiden Altvögeln ausgebrütet wird. Auch die Versorgung des Jungvogels mit Nahrung wird durch beide Elternteile sichergestellt. Die Jungtauben werden taubentypisch mit sogenannter "Kropfmilch" gefüttert. Die Kropfmilch ist ein Sekret, welches im Kropf produziert wird und der Säugetiermilch ähnelt. Die Kropfmilch wird auch vom Männchen produziert. Später werden die Jungtaube hauptsächlich mit Insekten und deren Larven versorgt. Mit 70 bis 80 Tagen sind die Jungtauben flügge.

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