Blassuhu
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| Blassuhu | |
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| Systematik | |
| Klasse: | |
| Unterklasse: | Neukiefervögel (Neognathae) |
| Ordnung: | Eulen (Strigiformes) |
| Familie: | Eigentliche Eulen (Strigidae) |
| Gattung: | Uhus (Bubo) |
| Art: | Blassuhu |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Bubo lacteus | |
| Temminck, 1820 | |
| IUCN-Status | |
| Least Concern (LC)
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Der Blassuhu (Bubo lacteus), auch Milchuhu genannt, gehört zur Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae) sowie zur Gattung der Uhus (Bubo).
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Der Blassuhu erreicht eine Körperlänge von 55 bis 64 cm sowie ein Gewicht von 1.800 bis 3.100 Gramm. Das Gefieder ist meist bräunlichgrau bis schwarzgrau. Helle Querbinden erstrecken sich über das gesamte Gefieder. Der Kopf weist eine rundliche Form auf. Das Gesicht ist mit dem für Eulen typischen Federkranz gesäumt. Die Augenlider sind blassrosa gefärbt, die Iris ist bräunlich. Der Schnabel weist eine hornfarbene Färbung auf. Wie alle Eulen, so ist auch der Blassuhu ein nachtaktiver Vogel.
Verbreitung
Blassuhus sind im südlichen Afrika verbreitet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südafrika bis zur Sahelzone. Sie bewohnen sowohl die Randzonen von tropischen Regenwäldern, als auch die Galeriewälder und Akaziensavannen. Baum- und strauchlose Savannen und Steppen werden hingegen gemieden. Meist sind sie in der Nähe von Flüssen anzutreffen.
Nahrung
Als Ansitzjäger jagt der Blassuhu meist in den frühen Abendstunden oder in der Nacht nach kleinen Nagetieren, Vögeln, Schlangen oder kleinen Reptilien. Die Beutetiere werden mit den kräftigen Klauen gegriffen und im Ganzen verschlungen oder mit dem kräftigen Schnabel zerteilt.
Fortpflanzung
Die Geschlechtsreife wird mit rund zwei Jahren erreicht. Die Brutzeit des Blassuhu beginnt mit der Trockenzeit und erstreckt sich für gewöhnlich über die Monate März bis September. Sie bauen selten eigene Nester, sondern übernehmen einen Horst von Greifvögeln. Eher selten nisten sie auch in Baumhöhlen. Das Weibchen legt zwischen einem und zwei, selten auch bis drei weißliche bis gelbliche Eier, die über einen Zeitraum von 38 Tagen ausgebrütet werden. Die Eier werden im Abstand von einigen Tagen gelegt. Junvögel haben ein graubraunes Gefieder, daß mit einer starken Bänderung versehen ist. Ihre Unabhängigkeit erlangen sie mit sechs Monaten, bleiben aber meist bis zu zwei Jahren bei den Eltern.
Anhang
Literatur und Quellen
- Prof. Dr. Dr. H. C. Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Band 7-9 Vögel. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München (1993) ISBN 3-423-05970-2
- Gottfried Mauersberger, Wilhelm Meise: Urania Tierreich, 7 Bde., Vögel.Urania, Stuttgart (1995) ISBN 3423032049
- Einhard Bezzel, Roland Prinzinger: Ornithologie, Utb, 1990, ISBN 3800125978
- Hans-Heiner Bergmann: Die Biologie des Vogels. Aula, 1987, ISBN 389104447X

