Cyclosa insulana

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Cyclosa insulana

Systematik
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Überfamilie: Radnetzspinnen (Araneoidea)
Familie: Echte Radnetzspinnen (Araneidae)
Gattung: Kreisspinnen (Cyclosa)
Art: Cyclosa insulana
Wissenschaftlicher Name
Cyclosa insulana
(Costa, 1834)

LSID-Kennung
LSID: [urn:lsid:amnh.org:spidersp:015634]

Die Spinnenart Cyclosa insulana zählt innerhalb der Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) zur Gattung der Kreisspinnen (Cyclosa). Der Gattungsname nimmt Bezug auf die ziemlich regelmäßig kreisförmigen Netze.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Diese Art bleibt mit einer Körperlänge von etwa 4 Millimeter Körperlänge als Männchen und mit 5 bis 6 Millimeter Körperlänge als Weibchen etwas kleiner als die Konusspinne (Cyclosa conica). Der Hinterkörper von Cyclosa insulana ist am Ende in vier spitze Fortsätze ausgezogen, die am Hinterende oben, unten und seitlich jeweils etwa in der Mitte angeordnet sind. Diese auffälligen Bildungen stehen in Zusammenhang mit dem zum Teil verblüffenden Tarnverhalten dieser Art. Die Spinne sieht der Art Cyclosa oculata in Größe und Körperform sehr ähnlich, allerdings trägt der dunkle Hinterkörper bei Cyclosa insulana eine auffallend silbrig glänzende, helle Zeichnung. Die reifen Tiere findet man ebenfalls im Mai und Juni.

Lebensweise

Cyclosa oculata baut ihr kleines Radnetz stets in Bodennähe. Das Netz dieser Art ist ungewöhnlich dichtmaschig, denn es besteht aus 60 Radien. Bei Netzen, die schon länger in Gebrauch sind, ist es in der Regel mit Pflanzenteilen, Beuteresten u. ä. bedeckt. Im Gegensatz zu allen übrigen Radnetzspinnen sitzt die Spinne kopfoben auf der Nabe, zwischen den beiden Teilen des Stabiliments. Über und unter dem Netzzentrum befestigt die Spinne zwei oder drei kleine Häufchen aus Beuteresten, die offensichtlich weitere Naben mit darin sitzenden Spinnen vortäuschen und so einen Angreifer irreführen sollen. Wird sie gestört, etwa durch Antupfen mit dem Finger, läßt sie sich fallen oder versetzt ihren Körper und damit auch das Netz in schnelle, zitternde Bewegungen und ist inmitten des weißen, nur noch verschwommen erkennbaren Stabiliments nicht mehr genau zu lokalisieren.

Verbreitung

Cyclosa insulana lebt vorwiegend an offenen, trockenen Stellen und im Gebüsch. Im Mittelmeergebiet ist die Spinne auf den Philippinen sowie in Australien weit verbreitet und in den meisten Gegenden ziemlich häufig anzutreffen. In Mitteleuropa kommt diese Art nicht vor.

Ernährung

Cyclosa insulana ernährt sich von Insekten (Insecta). In der Regel sind dies Geflügelte Insekten (Pterygota), die sie mit ihrem Netz erbeutet. Dies können Fliegen (Brachycera) und Mücken (Nematocera), Langfühlerschrecken (Ensifera), Kurzfühlerschrecken (Caelifera) sowie verschiedenste Hautflügler (Hymenoptera) sein. Aber auch kleinere Beutetiere wie Blattläuse (Aphidoidea) werden keineswegs verschmäht. Hat sich ein Beutetier im Netz verfangen, so spinnt sie das Opfer mit ihrer Seide ein. Ausgelöst wird dieser Reflex durch die Erschütterung, die von einem Beutetier ausgeht.

Fortpflanzung

Die Geschlechtsreife erreicht Cyclosa insulana mit der Imaginalhäutung (Reifehäutung) und die Paarungszeit liegt in den Monaten zwischen Mai und Juni. Vor allem Anfang Mai hält sich das Männchen neben dem Weibchen in dem Gespinst auf. Das Männchen webt einen Paarungsfaden, um auf diesem sein Sperma zu lagern. Auf diesem Paarungsfaden findet auch die Paarung statt. Das Sperma nimmt das Männchen dann mit den Bulben auf, um es später dem Weibchen zu überreichen. Die Bulben liegen an den Pedipalpen. Im Zuge der folgenden Kopulation, die nur wenige Sekunden dauert, führt das Männchen seine Bulben in die Epigyne (äußeres weibliches Geschlechtsorgan) des Weibchens ein und injiziert das Sperma. Wenige Wochen nach einer erfolgreichen Paarung legt das Weibchen in mehrere Kokons ihre Eier ab. Ein Kokon wird mit einigen Dutzend Eiern gefüllt.

Synonyme und Chresonyme nach Norman I. Platnick

Update 31. Mai 2008 <1>

Cyclosa insulana
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Cyclosa insulana

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

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