Dolomedes triton

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Dolomedes triton

Systematik
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Teilordnung: Entelegynae
Familie: Raubspinnen (Pisauridae)
Gattung: Dolomedes
Art: Dolomedes triton
Wissenschaftlicher Name
Dolomedes triton
(Walckenaer, 1837)

LSID-Kennung
LSID: [urn:lsid:amnh.org:spidersp:019669]

Die Spinnenart Dolomedes triton gehört innerhalb der Familie der Raubspinnen (Pisauridae) zur Gattung Dolomedes. Im Englischen wird Dolomedes triton Sixspotted Fishing Spider oder Shoreline Fishing Spider genannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Dolomedes triton erreicht als Männchen eine Körperlänge von etwa 9 bis 13 Millimeter und als Weibchen eine Körperlänge von etwa 17 bis 26 Millimeter. Die Körperlänge des Weibchens kann manchmal mehr als 30 Millimeter betragen. Die große und auffällig markierte Spinne ähnelt in Augenstellung, Körperbau und Lebensweise den Wolfspinnen (Lycosidae). Wie bei diesen bilden die vier größten Augen der hinteren Reihe ein Trapez, die vier kleinen vorderen eine Querreihe. Das hintere Augentrapez ist aber etwas breiter als lang und der Größenunterschied zwischen den vorderen und hinteren Augen weniger deutlich. Die Grundfärbung der Dolomedes triton ist grau bis braun und weist auf dem braun gefärbten Hinterkörper helle Stellen und helle Flecken auf.

Lebensweise

Dolomedes triton hält sich stets im unmittelbaren Uferbereich, teils auf der Land-, teil auf der Wasserseite (zum Beispiel auf Schwimmblättern von Wasserpflanzen) auf. Sie ist ausgesprochen scheu und taucht bei Störungen sofort ins Wasser hinab, wo sie sich an Pflanzenstängeln u. ä. festklammert. Sie kann bis zu 18 Zentimeter tief tauchen. Dabei wird sie von einer silbrig glänzenden Luftschicht umhüllt, die ihr auch hier das Atmen ermöglicht. Auf diese Weise entgeht sie sehr leicht der Beobachtung, zumal sie mindestens 45 Minuten lang untergetaucht bleiben kann. Grundsätzlich baut diese Art keine Fangnetze, sondern erjagt als Anschleich- oder Lauerjäger die Beute.

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet von Dolomedes triton erstreckt sich von Ost-Texas, den Küsten Neuenglands und vom Süden entlang der Atlantikküste Floridas bis westlich von Nord-Dakota und Texas. Diese Spinnenart kommt auch in den feuchten Gebieten von Zentral-und Südamerika vor. Des Weiteren findet man die Spinne auch in Kuba. Dolomedes triton hält sich stets im unmittelbaren Uferbereich, teils auf der Land-, teil auf der Wasserseite (zum Beispiel auf Schwimmblättern von Wasserpflanzen) auf.

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Dolomedes triton

Ernährung

Dolomedes triton ist tagaktiv und macht als Anschleich- oder Lauerjäger von der Wasseroberfläche aus oder auch an Land Jagd auf Insekten (Insecta) und deren Larven, Spinnentieren (Arachnida), Kaulquappen und sogar kleinen Fischen (Pisces) oder Lurchen (Amphibia), indem sie das Beutetier mit ihren kräftigen Cheliceren blitzschnell ergreift und mittels einem Giftbiss binnen weniger Sekunden tötet. Man findet die Spinne auch häufig in der Ufervegetation der Gewässer, wo sie auf Beute lauert. Dort erfühlt sie mit ihren Beinen nach Wellen im Gewässer, wobei sie die von Wind und die von Beutetieren sehr fein unterscheiden kann. Allerdings ist die Erfolgsquote beim Fang von Beute sehr gering, sie beträgt etwa nur 9 Prozent. Bevor das Weibchen in der Fortpflanzungsphase ihre Eier in den Kokon legt, macht es extra große Beute, um während des Reifeprozesses davon zu zehren. Vor dem Verzehr zieht Dolomedes triton die Beute an Land, denn sie frißt nicht auf dem Wasser. Meistens braucht sie mehrere Stunden, um die Beute während des Zerkauens mit dem Verdauungssekret vorzuverdauen und diesen Brei mithilfe ihres Saugmagens einzusaugen.

Fortpflanzung

Beide Geschlechter erreichen die Reife erst nach dem zweiten Winter. Die Paarung der Spinne wird im Mai und Juni vollzogen. Das Männchen wartet darauf, bis das Weibchen Beute macht. Während das Weibchen die Beute frisst, kann sich das Männchen ihm nähern. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, dass das Männchen nicht selbst als Beute endet. Das Weibchen kann zweimal im Jahr ab Ende Juni bis zu 1000 Eier in den von ihr vorher gesponnenen Kokon legen. Dieser ist kugelförmig, hellgrau bis hellbraun und von etwa 10 mm Durchmesser. Das Weibchen trägt ihn in den Cheliceren immer mit sich und bewacht ihn. Kurz vor dem Schlüpfen der Jungspinnen fertigt das Weibchen ein Glockengespinst dicht am Gewässerufer in niedriger Vegetation, hängt den Kokon darin auf und bewacht ihn weiter. Die Jungspinnen entwickeln sich innerhalb zwei Jahre. Nach der ersten Überwinterung im noch subadulten Stadium häuten sie sich im Mai zur adulten Spinne. Jetzt sind sie meist noch hell gefärbt mit einem grünlich-gelben Grundton. Sie halten sich jetzt noch weit vom Ufer entfernt auf und heften sich meist an Pflanzenteilen fest. Ab dem zweiten Mai ist die Spinne ausgewachsen, sie stirbt dann etwa drei Monate später zumeist im August.

Synonyme und Chresonyme nach Norman I. Platnick

Update 7. Mai 2008 <1>

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Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

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