Graupapagei

aus Tierdoku, der freien Wissensdatenbank

Graupapagei

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Gattung: Graupapageien (Psittacus)
Art: Graupapagei
Wissenschaftlicher Name
Psittacus erithacus
(Linnaeus, 1758)

IUCN-Status
Near Threatened (NT)

Der Graupapagei (Psittacus erithacus) zählt innerhalb der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) zur Gattung der Graupapageien (Psittacus) . Im Englischen wird der Graupapagei african grey parrot oder grey parrot genannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Der Graupapagei ist der größte in Afrika vorkommende Papagei. Er misst eine Länge von gut 40 Zentimeter und wiegt 450 Gramm. Das Gefieder ist grau.

Lebensweise

Der Graupapagei kann hervorragend Stimmen imitieren und kann als Haustier mehrere Hundert Wörter erlernen und sprechen.

Unterarten

Verbreitung

Diese Papageien-Art stammt aus Zentral- und Westafrika. Er bewohnt die tropischen Regenwälder und Feuchtsavannen.

Graupapagei
vergrößern
Graupapagei

Ernährung

Der Graupapagei frisst Nüsse, Beeren, Samen, Blüten und Knospen. Oft ist er bei der Nahrungssuche in Schwärmen zu beobachten.

Fortpflanzung

Graupapageien gehen eine lebenslange Bindung mit ihrem Partner ein. Die Brut findet nur in der Regenzeit in Baumhöhlen statt. Das Nest wird mit verottendem Holz ausgepolstert. Das Weibchen legt zwei bis fünf Eier und bebrütet sie etwa vier Wochen. In dieser Zeit wird sie vom Männchen bewacht und mit Nahrung versorgt. Um die geschlüpften Jungen kümmern sich beide Elternteile. Nach rund drei Monaten sind die Jungen flügge.

Gefährdung und Schutz

Immer mehr natürliche Lebensräume gehen zugunsten von Agrarflächen und Siedlungsraum verloren. Aber auch Flurbereinigungsmaßnahmen, Zersiedlung von Lebensräumen oder Straßenverkehr setzen die Populationen unter Druck. Selbstverständlich wirkt sich der Wildfang oder die Wilderei nicht minder bedrohlich auf die Gesamtsituation aus. Der Handel mit lebenden Tieren hat in den letzen Jahrzehnten dramatische Ausmaße angenommen. Der Graupapagei wird in der Roten Liste der IUCN als gering gefährdet (Near Threatened (NT)) geführt.

Anhang

Siehe auch

  • Hauptartikel: die Klasse der Vögel (Aves)

Literatur und Quellen

  • Prof. Dr. Dr. H. C. Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Band 7-9 Vögel. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München (1993) ISBN 3-423-05970-2
  • Gottfried Mauersberger, Wilhelm Meise: Urania Tierreich, 7 Bde., Vögel.Urania, Stuttgart (1995) ISBN 3423032049
  • Einhard Bezzel, Roland Prinzinger: Ornithologie, Utb, 1990, ISBN 3800125978
  • Hans-Heiner Bergmann: Die Biologie des Vogels. Aula, 1987, ISBN 389104447X

Links

'Persönliche Werkzeuge