Höckerglanzgans

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Höckerglanzgans
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Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Gänsevögel (Anseriformes)
Familie: Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie: Halbgänse (Tadorninae)
Gattung: Höckerglanzgänse (Sarkidiornis)
Art: Höckerglanzgans
Wissenschaftlicher Name
Sarkidiornis melanotos
Pennant, 1769

Die Höckerglanzgans (Sarkidiornis melanotos), auch Glanzente genannt, gehört zur Familie der Entenvögel (Anatidae) sowie zur Gattung der Höckerglanzgänse (Sarkidiornis).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Je nach Unterart erreicht die Höckerglanzgans eine Größe von 55 bis 75 cm sowie ein Gewicht von 1.000 bis 2.300 Gramm. Weibchen bleiben kleiner und leichter als Männchen. Von den beiden Unterarten ist die Altwelt-Höckerglanzgans die deutlich größere. Das Gefieder am Hals und am Kopf ist weißlich und stark mit schwarzen Punkten und Muster versehen. Die Bauchseite ist überwiegend weiß und frei von Sprenkelungen. Rücken und Flügel sind grün-blau bis fast schwarz und glänzt deutlich bei Lichteinfall. Männliche Vögel verfügen auf dem Oberschnabel über einen imposanten Schnabelhöcker. Die geselligen Tiere leben in zum Teil großen Gruppen von bis zu 40 Individuen.

Unterarten

Verbreitung

Die beiden Unterarten sind in Südamerika, in Südostasien von Pakistan bis nach Südchina sowie in Afrika südlich der Sahara sowie auf Madagaskar weit verbreitet. Sie bewohnen Feuchtbiotope wie Sümpfe, Feuchtwiesen, Auenwälder und Überschwemmungsgebiete. Die Neuwelt-Höckerglanzgans ist nur in Südamerika verbreitet, die Altwelt-Höckerglanzgans hingegen in Afrika und Asien.

Nahrung

Die Gänse ernähren sich meist von Wasserpflanzen. Hier und da fressen sie auch an Land auch junge Triebe von grasartigen Pflanzen und Wildreis. Auf landwirdschaftlichen Flächen sieht man sie häufig auf Reisfeldern, wo sie zum Teil erheblichen Schaden anrichten. Daher werden sie von der einheimischen Bevölkerung nicht gerne gesehen und bejagt.

Fortpflanzung

Höckerglanzgänse leben meist polygam, in der Regel lebt ein Männchen mit bis zu vier Weibchen zusammen. Während des Balzrituals umkreist ein Weibchen den Ganter, der bereitwillig mit einer tiefen Kopf- und Halsverbeugung reagiert. Die Nester werden entweder in Baumhöhlen, hohlen Baumstämmen oder in reicher Ufervegetation angelegt. Alle Weibchen einer Gruppe legen die Eier in ein Nest. Das Gelege kann bis zu zwölf Eier umfassen und wird von den Weibchen über einen Zeitraum von 30 Tagen ausgebrütet. Die Eier weisen eine weißlich glänzende Farbe auf und wiegen rund 45 bis 50 Gramm. Das Dunenkleid der Jungvögel ist an der Oberseite olivgrün, das restliceh Gefieder ist meist einheitlich gelblich.
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