Haus-Spitzmausbeutelratte

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Haus-Spitzmausbeutelratte

Systematik
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Theria
Teilklasse: Beutelsäuger (Metatheria)
Ordnung: Beutelrattenartige (Didelphimorphia)
Familie: Beutelratten (Didelphidae)
Unterfamilie: Didelphinae
Gattung: Spitzmausbeutelratten (Monodelphis)
Art: Haus-Spitzmausbeutelratte
Wissenschaftlicher Name
Monodelphis domestica
Wagner, 1842

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Die Haus-Spitzmausbeutelratte (Monodelphis domestica), auch als Kurzschwanzopossum bekannt, zählt innerhalb der Familie der Beutelratten (Didelphidae) zur Gattung der Spitzmausbeutelratten (Monodelphis). Im Englischen wird die Haus-Spitzmausbeutelratte Gray Short-tailed Opossum genannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Die Haus-Spitzmausbeutelratte ist trotz ihres entfernt rattenähnlichen Aussehens ein Beuteltier. In der Gefangenschaft beträgt das Gewicht des Weibchens 80 bis 100 Gramm und das Gewicht des Männchens 90 bis 150 Gramm. Die Kopf-Rumpf-Länge beider Geschlechter in Gefangenschaft reicht von 170 bis 200 Millimeter und die Länge des Schwanzes beträgt 60 bis 80 Millimeter. In freier Wildbahn ist die Haus-Spitzmausbeutelratte wesentlich leichter und kleiner. Das Gewicht der Haus-Spitzmausbeutelratte in freier Wildbahn beträgt 58 bis 95 (71,4) Gramm und die Gesamtkörperlänge reicht von 178 bis 270 (212,3) Millimeter, die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 123 bis 179 (143,2) Millimeter und die Schwanzlänge beträgt 46 bis 91 (69,1) Millimeter. Der Hinterfuß weist eine Länge von 14 bis 22 (17,7) Millimeter auf und die Ohrlänge beträgt 14 bis 25 (19,8) Millimeter.

Die Kopf-Rumpf-Länge eines erwachsenen Weibchens beträgt 131 Millimeter, die Schwanzlänge 75 Millimeter, die Länge des Hinterfußes 18 Millimeter, der Abstand von der Schnauze bis zum Auge beträgt 17,3 Millimeter und die Ohrlänge 15 Millimeter. Die basale Länge des Schädels eines erwachsenen Weibchens beträgt 35,7 Millimeter. Die größte Breite des Schädels 19,8 Millimeter und die Länge der Nase 17,8 Millimeter, die größte Breite der Nase beträgt 4,6 Millimeter und die Mindestbreite der Nase 2,3 Millimeter. Die intertemporale Verengung (Mindestbreite zwischen orbito-temporalen Fossae) beträgt 6,0 Millimeter. Die Gaumenlänge 20,3 Millimeter, die Gaumenbreite außen M3 12,1 Millimeter und die Gaumenbreite innen M3 beträgt 7,1 Millimeter. Die kombinierte Länge des Basisphenoid- und des Basioccipital-Knochen 12,6 Millimeter. Die Länge der Basisphenoid-Presphenoid-Naht an der vorderen Spitze der Premaxilla beträgt 23,2 Millimeter. Das Verhältnis von der Basifacial-Achse bis zur Basicranial-Achse, multipliziert mit 100, 184 Millimeter und kombinierter Länge des M1-3 beträgt 6,6 Millimeter. Zusätzliche Messungen des Schädel-Durchschnitts der Haus-Spitzmausbeutelratte sind die Länge des Premaxillary-Condylar 26.7 bis 44.7 (38,7) Millimeter, die größte Breite des Kiefergelenkes 14.3 bis 25.0 (20,8) Millimeter und die Länge des Unterkiefers 19.0 bis 34.4 (28,8) Millimeter. Das Vomeronasal-Organ (Jacobson-Organ) der Haus-Spitzmausbeutelratte ist ein chemosensorischer Detektor, der für die konspezifische Kommunikations- und Pheromonal-Induktion von Östrogenen zuständig ist. Im Bereich der Nasenscheidenwand befinden sich lateral kleine Einbuchtungen sowie prägnante dünne Papillen auf der Zunge im Bereich des Vomeronasal-Organs. Kontraktion und Erweiterung der glatten Muskulatur, die sich in einer Übergangszone zwischen dem Vomeronasal-Organ und der kaudalen Zungenspeicheldrüse befindet, leiten die Geruchsstoffe in das Lumen des Vomeronasal-Organs weiter.

Die Haus-Spitzmausbeutelratte weist einen kurzen Schwanz auf. Die Schwanzlänge beträgt etwa die Hälfte der Körperlänge. Die ersten 1 bis 2 Zentimeter nahe der Schwanzwurzel sind behaart und posterior ist der Schwanz fast unbehaart. Das Gesicht und das dorsale Haarkleid sind einheitlich graubraun. Die Wangen und die Seiten sind hellgrau mit einem gelblichen Farbton. Die Füße sind fleischfarben. Das Kinn und die Bauchunterseite sind leicht grau bis gelbbraun mit orangem Farbton. Die Haus-Spitzmausbeutelratte weist gut entwickelte gekrümmte Krallen und relativ kleine digitale Fußballen auf. Die Papillarlinienmuster sind auf der volaren Oberfläche der digitalen Fußballen vom distalen Fingergrundgelenk bis zu den Fingerspitzen vorhanden. Dieses Papillarlinienmuster erscheint an den Zehen der Hinterfüsse breiter als an den Zehen der Vorderfüße. Die Mikrovibrissen erlauben eine Objekterkennung, während die Makrovibrissen ein räumliches Erkennen ermöglichen. Die mystacialen Mikrovibrissen sind für die Erkennung der Entfernung zuständig. Das Gebiss verfügt insgesamt über 50 Zähne. Die Backenzähne sind tribosphenisch. Die zahnmedizinische Formel lautet i 5/4, c 1/1, p 3/3, m 4/4 und die vertebrale Formel lautet 7 C, 14 T, 6 L, 2 S, 19–20 Ca, insgesamt 48–49.

Lebensraum in der Caatinga Region
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Lebensraum in der Caatinga Region

Die Gangart der Haus-Spitzmausbeutelratte ist eine seitliche Sequenz mit umfangreichem seitlichem Biegen des Rumpfes, aber keine sagittale Biegung (symmetrischer Gang). Die seitliche Biegung des Rumpfes ist während des langsamen Gehens in der anterioren lumbalen Region der Wirbelsäule prominent. Die sagittale Biegung ist während des Trabes vorhanden, aber keine seitliche Biegung. Während der Fortbewegung dreht sich das Becken in der Ebene um eine Sequenz mit dem Bewegungsapparat der hinteren Gliedmaßen. Die primären somatosensorischen neokortikalen Bereiche befinden sich entlang des medialen Streifens der mittleren Rindenschicht ab dem Rhinal-Sulcus an der medialen Wand. Der sekundäre somatosensorische Cortex befindet sich caudolateral zum primären somatosensorischen neokortikalen Bereich. Der auditorische Cortex und der primäre visuelle Cortex befinden sich am kaudalen Ende des Cortex. Im Vergleich zum Virginia-Opossum (Didelphis virginiana) sind die primären visuellen Bereiche bei der Haus-Spitzmausbeutelratte relativ groß und gut entwickelt. Die primären visuellen Bereiche weisen neuronale Verbindungen mit den entorhinalen und multimodalen Rinden auf. Die Harnröhre des Männchens verdrängt die Eingeweide kaudal im Bauch. Das Leberband bietet nur die Trennung zwischen dem rechteckigen und dem linken medialen Lappen der Leber und die Gallenblase befindet sich separat zwischen dem quadratischen und rechten medialen Lappen. Die Milz ist meist kaudal im Rippenbogen, die sich dorsal zwischen dem Magen und der linken Niere sowie ventral der ventralen medialen Linie befindet. Das große Omentum (Bauchnetz) ist sehr dünn und erstreckt sich bis zum kranialen Ende der Harnblase. Das subperitoneale Fett kann bei dem Weibchen sehr beträchtlich sein und belegt einen Großteil des kaudalen-ventralen Bauchbereiches. Bei dem adulten Männchen sind frontal, suprasternal, sternal und anal Duftdrüsen und bei dem adulten Weibchen sind nur frontal und anal Duftdrüsen vorhanden. Das Weibchen hat in der Regel 13 Zitzen, aber manchmal sind die Anteriormost-Zitzen nicht vorhanden, so dass das Weibchen nur 11 oder 12 Zitzen aufweist. Die Milch des Weibchens besteht etwa 10 Prozent aus Trockensubstanz, der frühen Phase der Laktation. Dieser Prozentsatz steigt auf 30 Prozent in den nächsten 25 bis 30 Tagen bis zur Entwöhnung. Der relative Anteil der Proteine, Fette, Kohlenhydrate und der feste Bestandteil der Milch bleiben konstant in den ersten 50 Tagen der Laktation bei 36 Prozent, 28 Prozent und 34 Prozent. Der Kohlenhydrat-Anteil enthält eine Vielzahl von Mono- und Oligosaccharide mit Galaktose als große Monosaccharide. Die Natrium- und Magnesium-Konzentrationen von Milch sind während der Stillzeit konstant, aber die Kalium- und Kalzium-Proportionen variieren. Die Ruhe- und metabolische Wärme-Rate des Weibchens während der Trächtigkeit sind nicht signifikant verschieden von jenen der nicht reproduktiven aktiven Weibchen. Allerdings sind die metabolische Rate und Wärmeerzeugung deutlich höher in der Laktationsphase. Der Energie-Verbrauch (Mittelwert 6 SE, 1261,3 6 28,0 kcal Gesamtverbrauch) bis zur Entwöhnung korreliert mit der Größe und mit dem Gewicht des Jungtieres.

Lebensweise

Lebensraum in der Caatinga Region
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Lebensraum in der Caatinga Region

Die Haus-Spitzmausbeutelratte wird vor allem in den ersten ein bis drei Stunden nach Einbruch der Dunkelheit aktiv, mit zusätzlichen kürzeren Perioden von Aktivität in der Nacht. Die Haus-Spitzmausbeutelratte ist in der Wildnis ein Einzelgänger, die außerhalb der Paarungszeit den Kontakt zu Artgenossen meidet. Das bedrohliche Verhalten beider Geschlechter äußert sich in Zischen, Knurren, Kreischen sowie Signalverhalten. Eine wichtige Komponente ist das Aufreißen der Schnauze. Wenn ein Eindringling sich nähert, dann nimmt die Haus-Spitzmausbeutelratte eine halb aufgerichtete Körperhaltung ein. Zu einer voll aufgerichteten Körperhaltung kommt es bei einer Abwehrreaktion mit den Vorderpfoten und mit Beißattacken. Ein erweiterter physischer Kontakt zwischen den Artgenossen ist ungewöhnlich. Interaktionen treten nur dann auf, wenn zwischen den Männchen Kommentkämpfe ausgetragen werden. Die Männchen zeigen bei der Begegnung mit den Weibchen weniger Aggressionen, jedoch sind die Weibchen aggressiver. Das Männchen versucht das Weibchen mit einem Klicklaut und mit Duftmarkierungen das Weibchen zu beschwichtigen. Das Weibchen reagiert auch während der Paarung aggressiv, indem sie das Männchen beißt. Die Haus-Spitzmausbeutelratte markiert ihr Territorium in freier Wildbahn durch Reiben mit dem Kinn oder mit den Kopfseiten oder mit dem gesamten Körper, vor allem mit den Flanken, manchmal auch mit der Brust. Das Männchen reibt mit seiner Unterseite, mit dem Scrotum und mit den hinteren Gliedmaßen gegen die Oberfläche. In freier Wildbahn personalisiert die Duftmarkierung das besetzte Territorium wie der Eingang des Nestes und das Fernhalten von Eindringlingen. Das Männchen markiert mit dem Kopf, mit den Flanken und mit der Brust häufiger sein Territorium, während das Weibchen nur mit dem Kopf und mit den Flanken das Territorium markiert. Bei dem Männchen beginnt das Duftmarkierungsverhalten mit etwa 14 Wochen und offenbar mit einem erhöhten Maß an Androgen. Dieses Verhalten korreliert mit zunehmendem Alter des Männchens, etwa 8 bis 10 Monate alte und 18 bis 34 Monate alte Männchen markieren häufiger das Territorium, aber zwischen 10 und 18 Monate alte Männchen markieren selten oder gar nicht das Territorium. Die Lebenserwartung der Haus-Spitzmausbeutelratte beträgt unter günstigen Umständen in freier Wildbahn etwa 36 bis 42 Monate und in Gefangenschaft etwa 49 Monate.

Verbreitung

Die Haus-Spitzmausbeutelratte kommt in der Caatinga Region im nordöstlichen Teil von Brasilien vor, wo sie im Regenwald, im niedrigen und im hohen dornigen Gestrüpp sowie auf verlassenen Feldern und in Felsvorsprüngen lebt. Auch frequentiert sie menschliche Siedlungen in Brasilien. Felsvorsprünge werden aber von der Haus-Spitzmausbeutelratte eher bevorzugt, da es in diesem Lebensraum mehr Wasser gibt als in den anderen Gebieten der Region. Die Größenklasse (Mittelwert 6 SD) in der Caatinga Region von Brasilien ist 1,209.4 6 1,050.4 Quadratmeter für adulte Männchen (n 5 6) und 1,788.8 6 487.8 Quadratmeter für Weibchen (n 5 5). Die Populationsdichte für die Haus-Spitzmausbeutelratte in der Caatinga Region reicht von 0 bis 4,0 Erwachsene pro Hektar.

Lebensraum in der Caatinga Region
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Lebensraum in der Caatinga Region

Laborzüchtende Kolonien wurden 1978 in den USA mit 7 von 28 Wildfängen gegründet und 1933 in vier Orten von Brasilien und in einem Ort von Bolivien. Des Weiteren finden sich Kolonien in Australien, Brasilien, England und in Deutschland.

Ernährung

Die Haus-Spitzmausbeutelratte ernährt sich von lebenden oder von toten Nagetieren (Rodentia) sowie von Eidechsen (Lacertidae), Lurchen (Amphibia), Schlangen (Serpentes), Insekten (Insecta) und von anderen wirbellosen Tieren. Ferner verspeist sie auch Samen und Früchte. Die Haus-Spitzmausbeutelratte kann Beutetiere ähnlich in der Größe zu ihrer eigenen Körpermasse verzehren.

Prädatoren

Veröffentlichungen von Daten über natürliche Feinde der Haus-Spitzmausbeutelratte existieren nicht.

Zu den Endoparasiten der Haus-Spitzmausbeutelratte gehören Kokzidien (Coccidia) wie zum Beispiel Eimeria-Arten, der Bandwurm Linstowia schmidti aus Bolivien, Saugwürmer (Trematoda) wie zum Beispiel Rhopalias dobbini, Fadenwürmer (Nematoda) wie zum Beispiel Viannaia monodelphisi sowie geißeltragende Protozoen (Flagellaten) des Taxon Trypanosoma aus Brasilien. Zu den temporären Ektoparasiten zählen unter anderem Zecken (Ixodida) wie zum Beispiel Amblyomma dissimile und Milben (Acari), vor allem aus der Familie der Schildzecken (Ixodidae). Diese Zecken findet man insbesondere bei der Population, die im nordöstlichen Bundesstaat Pernambuco in Brasilien lebt.

Fortpflanzung

Das Weibchen ist in freier Wildbahn in der Caatinga Region das ganze Jahr über fortpflanzungsfähig. Anderswo in Brasilien tritt vor allem in der Regenzeit die Reproduktionsphase ein. Unter optimalen Bedingungen kann das Weibchen in der Caatinga Region im Jahr fünf oder sechs Würfe, mit sechs bis elf Jungtiere pro Wurf mit einem Mittelwert von 8,4 Jungtiere erzeugen. Der Durchschnitt von Embryonen pro Wurf beträgt 7,9 im nordöstlichen Brasilien.
Lebensraum in der Caatinga Region
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Lebensraum in der Caatinga Region
In der Gefangenschaft kann das Weibchen bis zu vier Würfe pro Jahr erzeugen. Der pseudovaginale Kanal ist nicht dauerhaft, sondern nur während der Geburt und danach bald regrediert. Der Eisprung tritt etwa nach 18 bis 20 Stunden nach der Paarung ein. Die Tragzeit liegt bei etwa 14 bis 15 Tagen. Nach der Geburt suchen die Neugeborenen sofort die Zitzen und saugen sich daran fest. Die Neugeborenen sind nach der Geburt Nesthocker. Die Gesamtlänge beträgt etwa 1 Zentimeter und das Gewicht etwa 100 Milligramm. Die Neugeborenen lösen sich bis etwa zwei Wochen nicht von den Zitzen und werden etwa nach acht Wochen entwöhnt. Der Fellwuchs beginnt nach 18 bis 21 Tagen und die Augen öffnen sich nach etwa 28 bis 35 Tagen. Die Geschlechtsreife erreichen sie etwa nach fünf bis sechs Monaten und der einsetzende Rückgang der Reproduktion tritt nach 18 bis 24 Monaten bei den Weibchen ein und bei den Männchen nach 24 bis 30 Monaten. Die Weibchen invenstieren mehr Energie in die Reproduktion als die Männchen, und somit ist die Wachstumsrate bei den Weibchen in Verbindung mit der Geburt ihres ersten Wurfes stark reduziert. Die Männchen dagegen wachsen während ihrer ersten reproduktiven Saison kontinuierlich. Das Wachstum in der Länge von Kopf und Körper beider Geschlechter ist begrenzt, aber die Zunahme des Gewichtes ist während des gesamten Lebens kontinuierlich. Insgesamt ist die Wachstumsrate der Schädelknochen bei den Weibchen schneller als bei den Männchen, jedoch ist der Schädel bei den Männchen größer. Nach etwa 28 bis 30 Tagen können die Jungen hören, allerdings ist das Gehörknöchelchen im Mittelohr noch nicht voll entwickelt. Die Neurohypophyse und Adenohypophyse fusionieren erst nach dem postnatalen Tag 12. Das Kleinhirn besteht aus einer losen Anhäufung von Zellen nach der Geburt. Die Differenzierung der zerebellären kortikalen Schichten tritt im Laufe der nächsten 75 Tage ein. Die weitere Entwicklung (Trennung der Granulationsschicht von der weißen Substanz) tritt bei etwa postnatalen Tag 35 in Verbindung mit der Öffnung der Augen ein. Der pränatale Transport von Antikörpern von der Mutter auf das Embryo ist nicht offensichtlich, aber eine Antikörperbewegung von der Mutter auf dem Bauch des kleinen Beutels mit dem Neugeborenen findet statt.

Ökologie

Einerseits ist die Haus-Spitzmausbeutelratte ein Problem für die Bevölkerung, da sie in menschliche Behausungen eindringt. Andererseits ist sie zu einer beliebten Art im exotischen Handel geworden. Ferner ist die Haus-Spitzmausbeutelratte wichtig für die Forschung, denn sie steht ganz oben auf der Liste für eine vollständige Sequenz der Genome (Sequenz = eine Abfolge von Nukleotiden/Aminosäuren in Nukleinsäuren/Proteinen). Dutzende von Forschungsprojekten werden derzeit mit der Haus-Spitzmausbeutelratte durchgeführt.

Anhang

Literatur und Quellen

Qualifizierte Weblinks

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