Kängurus

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Kängurus


Systematik
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Beutelsäuger (Metatheria)
Ordnung: Diprotodontia
Familie: Kängurus
Wissenschaftlicher Name
Macropodidae
Gray, 1821

Die Familie der Kängurus (Macropodidae) zählt innerhalb der Klasse der Säugetiere (Mammalia) zur Unterklasse der Beutelsäuger (Metatheria). Hier werden sie zu den Diprotodontia gerechnet, zu denen auch Koalas (Phascolarctos) und Wombats (Vombatidae) gehören. Die englische Bezeichnung der Familie lautet Macropods oder Kangaroos.

Man unterscheidet heute 65 rezente Arten. 4 Arten sind in jüngster Zeit ausgestorben. Die Arten sind unterschiedlich groß und reichen von Hasengröße mit 1 kg bis hin zum 2 m hohen und bis zu 80 kg schweren Rotem Riesenkänguru (Macropus rufus). Verantwortlich für die Zugehörigkeit zur Ordnung Diprotodontia ist die Morphologie der Zähne und Füße.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Entdeckung

Entdeckt wurde das erste Känguru im Jahre 1629 durch Francisco Pelsaert, einem Mitglied der Niederländischen Ostindien-Kompanie, entdeckt. Pelsaert befand sich an Bord der Batavia, dass sich vor dem Houtman-Abrolhos-Archipel befand und hier im Riff zu Bruch ging. Der Houtman-Abrolhos-Archipel liegt 60 km vor der Küste des westlichen Australiens. Pelsaert beschrieb das Derbywallaby (Macropus eugenii). Wenige Jahrzehnte später entdeckte Vlamingh im Jahre 1696 das Quokka (Setonix brachyurus). William Dampier beschrieb im Jahre 1699 das Gebänderte Hasenkänguru (Lagostrophus fasciatus). Erst sehr viel später, im Jahre 1770 während einer Reise von Cook, wurde das Bergkänguru (Macropus robustus) entdeckt und beschrieben. Entdeckt wurde die Art nahe des Endeavour River in Queensland im östlichen Australien. Die erste Zeichnung stammt vom Neuguinea-Filander (Thylogale brunii). Es wurde von Brown Pademelon veröffentlicht. Die Bezeichnung Macropus wurde von Shaw im Jahre 1790 geprägt. Das erste in Gefangenschaft lebende Känguru tauchte im Jahre 1794 in England auf. Im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Arten entdeckt. Hier ist insbesondere der große Forscher John Gould zu nennen. Er entdeckte allein zwei Drittel der rezenten Arten.

Fossile Funde

Die frühesten fossilen Funde stammen aus dem mittleren Miozän und weisen ein Alter von rund 15 Millionen Jahren auf. Die ersten Arten waren klein und lebten in Koexistenz mit den ersten primitiven Rattenkängurus (Potoroidae). Größere Känguru-Arten traten erstmals im späten Miozän vor 6 bis 8 Millionen Jahren auf. Zu dieser Zeit traten zahlreiche Gattungen in Erscheinung. Fossile Funde weisen darauf hin, dass die Familie der Kängurus im Pliozän und im Pleistozän die größte Artenvielfalt erreichte. Im Pliozän fanden auch zahlreiche Anpassungen an die Ernährung mit Gräser statt. Die Arten passten sich an die herrschende Trockenheit und die Mobilität in offenen Lebensräumen an. Damit einher ging auch die Entwicklung von größeren Arten. Im Pliozän zeigte sich auch die größte Verbreitung von Kängurus. Die Verbreitung der Arten erstreckte sich von Australien bis nach Neu-Guinea.

Ähnlichkeiten mit anderen Gruppen

Kängurus sind nah verwandt mit den Rattenkängurus (Potoroidae). Trotz dieser nahen Verwandtschaft zeigen sich zahlreiche Unterschiede, insbesondere in der Zahnmorphologie. Beide Gruppen, die Kängurus und die Rattenkängurus, haben sich nach einhelliger Meinung vor rund 15 Millionen Jahren im Miozän getrennt. Die Trennung begann wahrscheinlich Mitte des Oligozän vor 20 Millionen Jahren. Im mittleren bis späten Miozän bildete sich auch in beide Familien die hüpfende Fortbewegung aus. Man geht davon aus, dass sich Kängurus und Rattenkängurus aus der Familie der Kletterbeutler (Phalangeridae) entwickelt haben. Die Vorfahren beider Gruppen waren demnach blatt- und früchtefressende Baumbewohner. Bezogen auf die Syndaktylie der Kängurus und Rattenkängurus zeigen sich Unklarheiten im Verhältnis beider Familien zu anderen Familien wie Koalas (Phascolarctidae), Wombats (Vombatidae) und den ausgestorbenen Vertreten der Diprotodontidae. Auch der Zeitpunkt der Trennung der Linien ist nicht bekannt. Man geht von einer Trennung vor etwa 35 bis 45 Millionen Jahren aus.

Verwandtschaft innerhalb der Macropodidae

Die Familie der Kängurus wird nach einhelliger Meinung in 3 Unterfamilien eingeteilt. Dies sind Balbarinae, die Sthenurinae sowie die Macropodinae. Balbarinae ist ausgestorben. Die Arten waren primitive Kängurus und starben wahrscheinlich im späten Miozän aus. An Stelle der Balbarinae traten dann die Vertreter der heute rezenten Unterfamilie der Macropodinae. Zunächst zeigten sich in der Unterfamilie nur kleinere Arten. Es diversifizierten und entwickelten sich jedoch rasch auch größere Formen. Die dritte Unterfamilie, die Sthenurinae, unterscheiden sich von den Macropodinae in verschiedenen dentalen Merkmalen, insbesondere der Schneidezähne. Die Sthenurinae enthielt im Pliozän fünf Gattungen, aus denen sich bis Pleistozän 20 Arten entwickelten. Zu diesen Gattungen gehört beispielsweise Procoptodon. Die fossilen Arten können leicht anhand der Schädelform unterschieden werden. So weist zum Beispiel Procoptodon breite Schädel auf, Vertreter der Gattung Sthenurus schmale, längliche Schädel. Die meisten Vertreter der Balbarinae und der Sthenurinae starben im Pleistozän oder im frühen Holozän aus. Die rezente Unterfamilie der Macropodinae hat ihren Ursprung wahrscheinlich im frühen Pliozän. Zahlreiche Arten haben bis heute überlebt. Man geht davon aus, dass das Überleben auf eine Anpassung an die Ernährung zurückgeht.

Beschreibung

Externe Merkmale, Habitus

In Abhängigkeit der Gattungen unterscheiden sich Kängurus in Bezug auf die Größe und das Gewicht. Zu den kleinsten Arten gehören die Hasenkängurus der Gattung Lagorchestes. Diese Arten erreichen eine Körperlänge von 350 bis 450 mm, eine Schwanzlänge von 350 bis 400 mm, eine Hinterfußlänge von 100 bis 120 mm und ein Gewicht von 1.000 bis 4.500 g. Der Schwanz ist mäßig behaart und verjüngt sich zum Ende hin. Das Fell ist blass graubraun, die Unterseite ist deutlich heller gefärbt.

Kurznagelkänguru (Onychogalea fraenata)
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Kurznagelkänguru (Onychogalea fraenata)
Lagostrophus erreicht eine Körperlänge von 330 bis 550 mm, eine Schwanzlänge von 250 bis 490 mm, eine Hinterfußlänge von 120 bis 130 mm und ein Gewicht von 1.300 bis 2.500 g. Der Kopf und Körper sind gräulich gefärbt, dorsal zeigen sich auffällige schwarze und weiße Streifen. Das Fell ist ausgesprochen dick und dicht.

Nagelkängurus (Onychogalea) erreichen eine Körperlänge von 430 bis 700 mm, eine Schwanzlänge von 360 bis 700 mm, eine Hinterfußlänge von 120 bis 160 mm und ein Gewicht von 4.000 bis 9.000 g. Der Kopf und der Körper sind gräulich bis graubraun, die Bauchseite ist deutlich heller, fast cremefarben gefärbt. Anders als bei anderen Kängurus ist die Schnauze zwischen den Nasenlöchern behaart.

Die mittelgroßen und untersetzt wirkenden Felskängurus (Petrogale) erreichen eine Körperlänge von 310 bis 650 mm, eine Schwanzlänge von 260 bis 700 mm und eine Hinterfußlänge von 120 bis 170 mm. Der Kopf und der Körper sind je nach Art farblich variabel. Die Arten sind gräulich bis bräunlich oder gelblich gefärbt. Die Bauchseite ist deutlich heller gefärbt. Der Bereich um die Schnauze ist nackt.

Filander (Thylogale) sind klein und kompakt gebaut. Die Arten erreichen eine Körperlänge von 290 bis 630 mm, eine Schwanzlänge von 270 bis 500 mm, eine Hinterfußlänge von 100 bis 150 mm sowie ein Gewicht von 3.500 bis 10.000 g. Das dicke und weiche Fell ist dunkelgrau bis bräunlich gefärbt, ventral ist das Fell deutlich heller. Die Schnauze ist nackt, der behaarte Schwanz ist kurz und spitz zulaufend.

Die Gattung Macropus weist, bezogen auf Größe und Gewicht, höchst unterschiedliche Arten auf. Die Arten erreichen eine Körperlänge von 450 bis 2.300 mm, eine Schwanzlänge von 350 bis 1.050 mm, eine Hinterfußlänge von 130 bis 350 mm sowie ein Gewicht von 3.000 bis 90.000 g. Alle Arten haben einen relativ kleinen Kopf, dünne Vorderbeine und einen länglichen Körper. Der Kopf und der Körper kann artabhängig schwarz, grau, bräunlich oder rotbraun gefärbt sein, die Bauchseite ist grundsätzlich heller. Die Schnauze ist meist nackt, der dicht behaarte Schwanz ist dick und kräftig ausgebildet.

Quokkas (Setonix) erreichen eine Körperlänge von 400 bis 540 mm, eine Schwanzlänge von 250 bis 310 mm, eine Hinterfußlänge von 100 bis 120 mm und ein Gewicht von 2.700 bis 4.200 g. Das Fell ist graubraun gefärbt, ventral zeigt sich eine hellere Färbung. Der Kopf zeichnet sich durch nackte Ohren und eine nackte Schnauze aus. Der Schwanz ist kurz und verjüngt sich zur Spitze hin leicht.

Die Vertreter der Gattung Wallabia sind durchweg große und robuste Arten. Sie erreichen eine Körperlänge von 670 bis 850 mm, eine Schwanzlänge von 640 bis 860 mm, eine Hinterfußlänge von 190 bis 210 mm sowie ein Gewicht von 10.000 bis 20.000 g. Der Kopf und Körper sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt, ventral ist das Fell hellgelb bis orangefarben.

Baumkängurus (Dendrolagus) sind mittelgroße bis große Tiere, die sich überwiegen im Geäst der Bäume bewegen. Die Arten erreichen eine Körperlänge von 480 bis 650 mm, eine Schwanzlänge von 600 bis 940 mm, eine Hinterfußlänge von 130 bis 160 mm sowie ein Gewicht von 4.000 bis 13.000 g. Der Schwanz dient nicht als Greiforgan. Er ist dicht behaart und verjüngt sich zur Spitze hin. Die Füße der Hinterbeine sind kurz und breit. Die Vorderbeine sind im Vergleich zur anderen Macropoden etwa doppelt so lang. Das Fell weist eine dunkelgraue bis dunkelbraune Färbung auf, ventral ist das Fell heller gefärbt. Die Schnauze ist nur teilweise behaart.

Bergkänguru (Macropus robustus)
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Bergkänguru (Macropus robustus)
Markantes Merkmal aller Kängurus ist der große und lange Schwanz, der den Tieren als Gleichgewicht während Fortbewegung auf zwei Beinen oder der Stabilisierung bei langsamen, vierbeinigen Bewegungen dient. Der Schwanz ist behaart und robust. Auch die Morphologie der Hinterbeine, die deutlich länger und muskulöser als die Vorderbeine sind, stellen eine Anpassung an die hüpfende Fortbewegung dar. Die Region des Beckengürtels (Hüften, unterer Rücken und Oberschenkel) sind deutlich kräftiger ausgebildet als die Region des Schultergürtels mit den Schultern, der oberen Brust und der Oberarme. Der Masseschwerpunkt liegt bei Kängurus im Bereich des Beckens. Die Halslänge der Kängurus ist gleich oder weniger als die Kopflänge. Die Augen sind von mittlerer Größe und stehen weit auseinander. Dies ermöglicht eine optimale Rundumsicht. Die Schnauze ist kurz und verjüngt sich in Richtung der nasalen Region. Die Nasenlöcher sind geschlitzt und bilden ein "V". Im Bereich der Oberlippe sind Tasthaare zu erkennen.

Der Unterkiefer ist flach und weist diprotodonte Schneidezähne auf. Das Gebiss besteht aus 32 bis 43 Zähnen, die zahnmedizinische Formel lautet i3/1, c0-1/0, p2/2, m4/4. Die Ohren sind groß und gut entwickelt. Die Vorderpfoten weisen artabhängig unterschiedlich lange Krallen auf. Bei den größeren Arten zeigt sich zwischen den Geschlechtern ein Dimorphismus, Weibchen bleiben kleiner und leichter als Männchen. Bei einigen Arten ist auch in der Fellfärbung ein Unterschied zwischen den Geschlechtern zu erkennen. Dies ist beispielsweise beim Bergkänguru (Macropus robustus) der Fall. Der Beutel der Kängurus ist gut entwickelt und öffnet sich nach vorne. Im Beutel sind 4 Zitzen anwesend. Jede Zitze assoziiert mit einer der 4 Milchdrüsen. Trotz der 4 Zitzen bringt ein Känguru lediglich ein Jungtier zur Welt. Ein weiterer Embryo befindet sich in einer Diapause. Die Diapause erstreckt sich über den Zeitraum der Laktation (Zeitraum der Milchabgabe).

Der Kopf und Hals der Kängurus sind sehr beweglich, die Artikulation des Kopfes mit den Hals ist ausgesprochen flexibel. Die Schultern und der Brustkorb sind schmal, der Bauch ist hingegen groß. In kauernder Position hängt der Großteil des Bauches zwischen den Hinterbeinen. Kurz vor dem Schwanzansatz befindet sich die Kloake. Ventral zur Kloake befindet sich auf dem Bauch entweder das Skrotum oder der Beutel. Der stark dehnbare Beutel ist in der Höhe der Hüften nach vorne geöffnet und tief eingestülpt. Der Beutel enthält vier Zitzen. Der Penis kann aus der Kloake vorgestreckt werden und ist in aufgerichteter Form stark zurückgebogen. Der Penis endet in einer langen, sich distal verjüngenden und konisch geformten Eichel.

Körperwand, Haut

Kängurus weisen ähnlich den Wombats und den Hornträgern eine dünne Haut auf. Die Haut ist vor allem in den Innenseiten der Glieder ausgeprägt. Dies ermöglicht eine besonders reichhaltige venöse Durchblutung. Kängurus lecken die Innenseiten der Glieder, wodurch eine Verdunstungskälte entsteht und das Blut kühlt. Die dünne Haut dient demnach der Temperaturregulation. Eine recht dünne Haut ist auch beim Hodensack und den Testikeln vorhanden. Bei Männchen ist die Haut nur dort dicker, wo es aufgrund von Kämpfen zu Verletzungen kommen könnte. Dies ist im Bereich des Halses, der Schultern und bei einigen Arten im Bereich des Bauches der Fall. Eine dicke Haut ist auch auf der Unterseite des Schwanzes und auf den plantaren Flächen der Füße vorhanden. Dies schützt die Tiere vor Verletzungen auf steinigen Untergründen. Weibchen verfügen über 4 Zitzen, die bauchseits im Beutel liegen. Die Zitzen sind nur wenige Millimeter lang und vergrößern sich, wenn Nachwuchs zu säugen ist. Der Nachswuchs saugt grundsätzlich nur an einer der vorhandenen Zitzen.

Kängurus weisen ekkrine Schweißdrüsen auf den unbehaarten Oberflächen ihrer Pfoten und Füße auf. Apokrine Schweißdrüsen verteilen sich über den Rest der Körperoberfläche. Vorhandene Talgdrüsen sind mit Haaren verbunden. Bei Weibchen sind diese Drüsen besonders im Bereich der Kloake und der Brust vorhanden, bei Männchen insbesondere in der axiliaren Region. Bei einigen Arten sondern die Drüsen der Männchen ein besonders duftendes Sekret ab. Die Haare des Felles erreichen je nach Art eine Länge von 15 bis 50 mm. Die Haare sind glatt und von zylindrischer oder leicht ovaler Form. Die Haarfollikel sind in Gruppen angebracht, jedem Follikel der ein Haar und eine Talgdrüse enthält, arrangiert sich mit einigen umliegenden Follikeln um einen zentralen Follikel. Der zentrale Follikel verfügt über eine Schweißdrüse. Die Haarfollikel sind dorsal am dichtesten vorhanden, am wenigsten in den ventralen Körperregionen. Die einzelnen Haare sind dort am besten entwickelt, wo das Fell am dichtesten ist. Der Durchmesser der Fasern variiert je nach Art. Die Haare auf der Unterseite des Schwanzes sowie entlang der Kanten der Sohlen weisen eine hohe Steifheit auf. Im Bereich des Maules verfügen Kängurus über gut entwickelte Schnurrhaare, den sogenannten Vibrissen. Weitere Vibrissen sind auf den Wangen, an der Vorseite des Unterkiefers und unterhalb sowie überhalb der Augen vorhanden. Die Klauen sind in Größe und Form alle ähnlich, auf der zweiten und dritten Zehe sind die Klauen klein. Auf den vierten und fünften Zehen sind die Klauen kurz, robust und stumpf.

Skelett

Das Skelett der Kängurus ist hauptsächlich an den spezialisierten Gang oder einer spezialisierten Ernährung angepasst. Verglichen mit dem Rest des Skeletts sind Oberschenkelknochen, Schienbein und Wadenbein sowie die Füße länglich ausgeprägt. Das Schien- und Wadenbein sind eng in Kontakt und das Wadenbein wird distal auf eine dünne Schiene reduziert. Eine Patella ist nicht vorhanden, das Calcaneum ist gut entwickelt. Der Fuß wird durch einen großen Mittelfußknochen dominiert. Die vierte Zehe ist die größte, die fünfte Zehe ist deutlich kleiner. Der Beckengürtel ist nicht vergrößert und nicht sonderlich robust gebaut. Die Anzahl von Wirbeln und Rippen ist mit anderen Säugetieren identisch. Radius und Elle sind separat und von ähnlicher Dicke. Beide artikulieren mit dem Oberarmknochen. Entwicklungstechnisch stehen die Hände im krassen Gegensatz zu den hochspezialisierten Füßen. Sie sind klein und für den Bewegungsapparat von geringer Bedeutung. Die Schlüsselbeine sind relativ kurz, robust und bei großen Arten stark gebogen. Das Brustbein besteht aus 5 oder 6 Segmenten, knorpelige Anlagen stellen eine Verbindung zwischen Schlüsselbeine und Rippen her. Die Zähne weisen spezifische Merkmale auf: die oberen Schneidezähne sind reduziert und die Zähne im Unterkiefer sind diprodont. Die Backenzähne sind ausgesprochen robust und im allgemeinen hochkronig.

Endokrine und exokrine Systeme

Endokrine Systeme

Die allgemeine Struktur und Funktion der endokrinen Drüsen im Bereich der Fortpflanzungssysteme ähnelt denen anderer Beutelsäuger (Metatheria). Endokrines Gewebe ist insbesondere im Hypothalamus, in der Hirnanhangdrüse, in der Zirbeldrüse, in den Follikel der Eierstöcke und den Testikeln der Plazenta zu finden. Man geht davon aus, dass die Grundprinzipien der hypothalamischen Funktionen zwischen Metatheria und Eutheria nicht in allen Belangen äquivalent sind. So ist beispielsweise hypothalamische Gonadotrophin, kurz GnRH, für die Hemmung der follikularen Entwicklung während der Tragezeit verantwortlich. Aufgrund dieser Tatsache geht man heute davon aus, dass der Hypothalamus durch den Einfluss von GnRH einen großen Einfluß auf die Hirnanhangdrüse hat. Neben GnRH lassen sich im Hypothalamus auch B Endorphin und andere Gehirnpeptide nachweisen. Der Hypophysenhinterlappen der Hirnanhangdrüse erhält Axone neuronaler Zellkörper, die auch im Hypothalamus zu finden sind. Die adrenale Struktur der Nebennieren der Kängurus ähnelt denen anderer Beutelsäuger. Die Rindenbereiche der beiden Nebennieren sind typisch für alle Säugetiere. Beide Nebennieren liegen in Kapseln antero zur mittleren Oberfläche der entsprechenden Niere. Die Bauchspeicheldrüse enthält exokrine und endokrine Bestandteile, die auch für andere Beutelsäuger und allgemein für Säugetiere typisch sind. Die Schilddrüse hat bei einigen Arten einen entscheidenen Einfluß auf die Entwicklung der Temperaturregulation.

Exokrine Systeme

Im folgenden werden die Strukturen und Funktionen der exokrinen Drüsen, insbesondere der Haut, der Speicheldrüsen, der Schweißdrüsen sowie der Duftdrüsen beschrieben. Kängurus verfügen über 3 Paare von größeren Speicheldrüsen. Die parotiden Speicheldrüsen sind groß, die submandibularen Speicheldrüsen sind relativ klein. Die submandibularen Drüsen sind teilweise schleimig, die sublingualen Drüsen sind fast völlig schleimig. Der Schleim besteht zu großen Teilen aus Natrium- und Bikarbonat. Apokrine Schweißdrüsen liegen für gewöhnlich im Fell verborgen, ekkrine Drüsen in Körperregionen mit wenig oder keinem Fell wie beispielsweise den Pfoten. Gut entwickelte und reichlich vorhandene Schweißdrüsen sind ein Indiz für eine gute Anpassung an eine Thermoregulation und sind angepasst an ein Leben in trockenen und halbtrockenen Lebensräumen. Die meisten und am besten entwickelten apokrinen Drüsen treten in den axillaren und sternalen Regionen auf. Bei den Männchen zeigen sich gut entwickelte apokrinen Drüsen über dem Hodensack. Bei den Weibchen sind hohe Konzentrationen von apokrinen Drüsen im Kloakenbeutelbereich vorhanden. Sternale apokrine Drüsen sind bei Männchen in der Regel größer als bei Weibchen.

Die Färbung der Haut und des Felles der Kängurus ergibt sich aus der Sekretion apokriner Drüsen. Jahreszeitliche Schwankungen können in der sekretorischen Aktivität der sternalen Drüsen bezüglich der sternalen Pigmentierung durchaus auftreten. Paracloacale Drüsen treten zahlreich auf. Diese liegen paarig seitlich in den Wänden der Kloake im dünnwandigen Ductus. Die Drüsen produzieren ein öliges übelriechendes Sekret, sind klein und mit sensorischen Zellen versehen. Die Septen liegen radial in Richtung des zentralen Lumens.

Fortbewegung

2 Gangarten sind bei den Kängurus bekannt. Dies sind das bekannte zweibeinige Hüpfen sowie die pentapedale Fortbewegung. Penta kommt aus dem griechischem und bedeutet 5. Bei der pentapedalen Fortbewegung wird neben den vier Beinen auch der Schwanz als Stützelement eingesetzt. Der Schwanz dient bei niedrigen Geschwindigkeiten dem Ausgleich des Gleichgewichtes. Bei der hüpfenden Fortbewegung werden die kräftigen Hinterbeine gleichzeitig bewegt. Die Schrittlänge steht in engem Zusammenhang mit der Hüpfgeschwindigkeit. Größere Arten erreichen leicht eine Geschwindigkeit von 40 bis 50 km/h. Beim Schwimmen werden die Hinterbeine abwechselnd bewegt.

Lebensweise und Verhalten

Die Arten im südlichen Australien und auf Tasmanien pflanzen sich jahreszeitlich fort. Hier sind beispielsweise das Quokka zu nennen. In trockenen Regionen kann es beim Embryonalwachstum zu einer Diapause kommen. Sind die klimatischen Bedingungen passend, setzt sich das Wachstum fort. In der Regel bringen Kängurus nur ein Jungtier zur Welt. Je nach Art weist ein Jungtier bei einer Körperlänge von wenigen mm ein Geburtsgewicht von 0,3 bis 0,9 g auf. Die reine Tragezeit erstreckt sich über 27 bis 37 (32) Tage. Unmittelbar nach der Geburt sucht sich ein Jungtier instiktiv den Weg von der Kloake bis in den mütterlichen Beutel und heftet sich fest an eine Zitze. Die Verweilzeit im Beutel beträgt artabhängig zwischen 150 und 320 Tage. Die Jungtiere größerer Arten bleiben im Allgemeinen länger im Beutel. Der Intervall zwischen 2 Geburten liegt zwischen 7 und 12 Monaten. Die Mortalität unter den Jungtieren ist im Beutel relativ gering. Außerhalb des Beutels ist die Sterblichkeit aufgrund von natürlichen Feinden deutlich höher. Subadulte Männchen verlassen die Mutter noch vor der Geschlechtsreife, weibliche Tiere verweilen deutlich länger bei oder in der Nähe der Mutter. Die Mortalität unter den Männchen ist demnach auch höher als bei den weiblichen Jungtieren. Aufgrund dieser Tatsache liegt das Geschlechterverhältnis bei den meisten Arten zugunsten der Weibchen. Das Geschlechterverhältnis variiert regional und nach Art. In klimatischen Extremen ist das Geschlechterverhältnis in der Regel ausgeglichener. Weibchen erreichen die Geschlechtsreife je nach Art im Alter von 1 bis 1,5 Jahren, maximal jedoch im Alter von 2 bis 3 Jahren. Männchen erreichen die Geschlechtsreife im Alter von 1 bis 4 Jahren. Das Erreichen der Geschlechtsreife steht in Zusammenhang mit den Nahrungsressourcen und den klimatischen Bedingungen.

In der sozialen Struktur unterscheiden sich die meisten Arten. Kleine bis mittlere Arten sind nur wenig sozial. Nur wenige kleine Arten leben in geselligen, hierarchisch organisierten Gruppen. Der Grad der Geselligkeit nimmt im Allgemeinen mit Körpergröße zu und steht auch im Zusammenhang mit dem Lebensraum und den Nahrungsressourcen. Soziale Gruppen werden von großen, dominanten Männchen angeführt. Da Kängurus ein Leben lang ein Wachstum aufweisen, sind für gewöhnlich die ältesten Männchen auch die größten und kräftigsten. Bei der Partnerfindung ist der Geruchssinn das entscheidende Kriterium. Männchen testen Weibchen durch Riechen und Beschnüffeln der Kloake und des Urins. Monogame Einehen treten selten auf. Für gewöhnlich bildet sich, insbesondere bei kleineren Arten, um ein Männchen ein kleiner Harem. Männchen verteidigen ihre Weibchen erbittert gegen Konkurrenten. Um die Spitze einer Hierarchie zu erreichen, muss ein Männchen sich in Kämpfen beweisen, die von agonistischem Verhalten geprägt sind. Beim Kämpfen werden insbesondere die Pfoten und die Hinterbeine als Waffen eingesetzt. Größere Arten stehen sich beim Kampf meist aufrecht gegenüber. Blutig endende Kämpfe sind relativ selten, jedoch können Kämpfe durchaus mehrere Minuten, nicht selten sogar über Stunden andauern. Fellpflege ist bei allen Arten bekannt. Gegenseitige Fellpflege ist sonst selten. Nur zwischen Mutter und Jungtier kommt es zur gegenseitigen Fellpflege.

Ernährung

Macropoden, also Kängurus, sind Pflanzenfresser. Die Pflanzenfressende Ernährungsweise stellt offensichtlich eine Anpassung an den Lebensraum dar. Im Gegensatz zu den Kängurus sind Rattenkängurus (Potoroidae) keine Pflanzenfresser sondern Allesfresser, die sich auch von Pilzen, Insekten und Würmer ernähren. Opportunistische Pflanzenfresser gehören zweifelsohne zu den Gewinnern, da Rattenkängurus nur eine geringe Diversität aufweisen und andere Vertreter der Diprotodontia, insbesondere Palorchestidae und Diprotodontidae ausgestorben sind. Bei den Kängurus zeigen sich deutliche Anpassungen im Bereich der Morphologie und Physiologie der Zähne. Das Gebiss ist auf den Verzehr von Blättern der Monokotyledonen (Einkeimblättrige) und Dikotylen (Zweikeimblättrige, Dicotyledoneae) aus der Klasse der Bedecktsamer (Magnoliophyta) ausgelegt. Die Vertreter der Familie sind in fast allen terrestrischen Lebensräumen anzutreffen. Einzelne Arten sind jedoch auf bestimmte Vegetationstypen eingeschränkt. In den warmen Regionen von Australien sind Kängurus an die trockenen Lebensräume angepasst. Einige Arten kommen fast völlig ohne Trinkwasser aus. Ist Wasser vorhanden, so trinken jedoch alle Arten. Die meisten Arten der Kängurus gehen in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden auf Nahrungssuche. Andere Arten verlegen die Nahrungsaufnahme auf den späten Nachmittag. Die meisten Arten bewegen sich zwischen den Nahrungsgründen und den Futterplätzen. In der Ernährung dominieren Gräser, nur wenige Arten fressen auch Strauchwerk, Blätter und Früchte. Zur letzten Gruppe gehören insbesondere die baumbewohnenden Arten der Kängurus. Die Vorderpfoten werden gelegentlich zum Halten von Nahrung verwendet.

Vorkommen

Die Familie der Kängurus ist in ganz Australien in allen Arten von Lebensräumen verbreitet. Besiedelt werden auch Neuguinea sowie zahlreiche der Küste vorgelagerten Inseln. In einigen Teilen der Welt, insbesondere in Neuseeland, Deutschland und Großbritannien leben einige verwilderte Populationen von Kängurus. Trotz der weiten Verbreitung von Kängurus kommen einige Arten bzw. Gattungen nur in eng begrenzten Regionen vor. Sie sind demnach endemisch. Dies trifft beispielsweise auf das Brillen-Hasenkänguru (Lagorchestes conspicillatus) und andere Vertreter der Lagorchestes zu. Auf der anderen Seite sind Felskängurus (Petrogale) in ganz Australien anzutreffen. Zahlreiche Arten sind zudem auf bestimmte Lebensräume beschränkt. So leben Baumkängurus (Dendrolagus) ausschließlich in Wäldern. Der Artenreichtum ist im Ost- und Nordost-Australien am höchsten und nimmt in Richtung Landesinneren und Süden deutlich ab. Im Südwesten und auf Tasmanien ist der Artenreichtum am niedrigsten.

Biozönose

Prädator: der Beutelteufel (Sarcophilus harrisii)
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Prädator: der Beutelteufel (Sarcophilus harrisii)

Prädatoren

Die großen Arten der Kängurus haben im Grunde nur wenige oder keine natürlichen Feinde. Einem großen Känguru kann nur ein Dingo (Canis lupus dingo) oder der Mensch gefährlich werden. Kleinere Arten stehen jedoch auf der Speisekarte zahlreicher räuberisch lebender Tiere. Hier sind insbesondere der Rotfuchs (Vulpes vulpes), der Beutelteufel (Sarcophilus harrisii) sowie große Greifvögel (Falconiformes) wie der Keilschwanzadler (Aquila audax) zu nennen. In der Vergangenheit zählte auch der Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus) zu den natürlichen Feinden der Kängurus. Einige Arten der Kängurus haben sich an das Leben in Bäumen oder in felsigem Gelände angepasst. Dies dient wahrscheinlich der Vermeidung von Kontakt mit potentiellen Feinden. Die meisten kleinen und mittleren Arten verbergen sich während des Tages an geschützten Plätzen. Größere Arten leben für gewöhnlich in Gruppen. Auch dies kann eine Anpassung an natürliche Feinde sein.

Parasiten

Kängurus werden von zahlreichen Endo- und Ektoparasiten heimgesucht. Unter den Ektoparasiten sind hier insbesondere blutsaugende Gliederfüßer (Arthropoda) wie Bremsen (Tabanidae), Zecken (Ixodida), Lausfliegen (Hippoboscidae) und Tierläuse (Phthiraptera) zu nennen. Deutlich gefährlicher für die Tiere sind jedoch Endoparasiten. Fadenwürmer (Nematoda) sind in vielen Organen wie dem Magen oder der Leber anzutreffen. Nachgewiesen sind auch Bandwürmer (Cestoda) wie der Dreigliedrige Hundebandwurm (Echinococcus granulosus). Eine häufige Erkrankung ist die Kokzidiose, die durch den Befalll mit Kokzidien (Coccidia) im Darm, auch Leber und Nieren audgelöst wird.

Ökologie, Gefährdung und Schutz

Kurz nachdem die ersten Europäer Australien besiedelten begann die weitreichende Bejagung der Kängurus. Seit jeher stellten Kängurus eine Nahrungsquelle für die Eingeborenen die Aborigines dar. Die Felle dienten zudem zur Herstellung von Kleidung. Heute werden Kängurus nicht nur wegen des Fleisches oder der Felle gejagt, sondern aus "Lust" am Jagen. In der Regel werden die Tiere geschossen, gejagt werden Kängurus meist zu Pferd, mit oder ohne Hunde. Die Felle spielen heute keine große Rolle mehr, da sie von geringer Qualität sind. Die Wechselwirkungen zwischen Kängurus und Landwirtschaft sind ausgesprochen komplex. Bei hohen Siedlungsdichten können Kängurus durchaus große Schäden auslösen. Lokal werden die Tiere daher offiziell geschossen. Kängurus dürfen jedoch nicht ohne Genehmigung getötet werden. Zäune, insbesondere elektrische Zäune, dienen heute zunehmend dem Schutz der Felder. Kängurus sind in der Regel keine Träger von Krankheitserregern, die auf den Menschen übertragen werden können. Bandwürmer (Cestoda) wie beispielsweise Cysticercoiden gefährden jedoch lokal den Bestand von Känguruarten.

Kängurus gelten als eines der großen Symbole in Australien. Ein Känguru ist zudem das Wappentier Australiens. Insbesondere in Freiheit lebende Tiere gelten als touristische Attraktion. Die mittleren und größeren Arten sind in zoologischen Anlagen leicht zu halten und werden handzahm. Kleine und mittlere Arten sind in freier Wildbahn aufgrund ihrer geringen Größe eher selten zu beobachten. Der Fang und der Export wird in Australien streng kontrolliert. In den letzen 200 Jahren sind 3 Arten durch die Einwirkung des Menschen ausgestorben. Dies sind das Östliche Irmawallaby (Macropus greyi), das Mondnagelkänguru (Onychogalea lunata) und das Östliche Hasenkänguru (Lagorchestes leporides). Arten wie das Zottel-Hasenkänguru (Lagorchestes hirsutus) oder das Kurznagelkänguru (Onychogalea fraenata) gelten als stark oder kritisch gefährdet. Gefährdet sind insbesondere kleine und mittelgroße Arten und Arten, die in der Nähe des Menschen leben.

Systematik der Kängurus

Familie: Kängurus (Macropodidae)

Gattung: Lagorchestes
Art: Brillen-Hasenkänguru (Lagorchestes conspicillatus)
Art: Zottel-Hasenkänguru (Lagorchestes hirsutus)
Art: Östliche Hasenkänguru (Lagorchestes leporides)
Art: Lagorchestes asomatus
Gattung: Lagostrophus
Art: Gebänderte Hasenkänguru (Lagostrophus fasciatus)
Gattung: Nagelkängurus (Onychogalea)
Art: Kurznagelkänguru (Onychogalea fraenata)
Art: Mondnagelkänguru (Onychogalea lunata)
Art: Nördliches Nagelkänguru (Onychogalea unguifera)
Gattung: Filander (Thylogale)
Art: Rotbauchfilander (Thylogale billardierii)
Art: Thylogale browni
Art: Neuguinea-Filander (Thylogale brunii)
Art: Thylogale calabyi
Art: Thylogale lanatus
Art: Rotbeinfilander (Thylogale stigmatica)
Art: Rothalsfilander (Thylogale thetis)
Gattung: Quokkas (Setonix)
Art: Quokka (Setonix brachyurus)
Gattung: Felskängurus (Petrogale)
Art: Petrogale assimilis
Art: Kurzohr-Felskänguru (Petrogale brachyotis)
Art: Petrogale burbidgei
Art: Kap-York-Felskänguru (Petrogale coenensis)
Art: Zwergsteinkänguru (Petrogale concinna)
Art: Godman-Felskänguru (Petrogale godmani)
Art: Herbert-Felskänguru (Petrogale herberti)
Art: Queensland-Felskänguru (Petrogale inornata)
Art: Schwarzpfoten-Felskänguru (Petrogale lateralis)
Art: Mareeba-Felskänguru (Petrogale mareeba)
Art: Bürstenschwanz-Felskänguru (Petrogale penicillata)
Art: Proserpine-Felskänguru (Petrogale persephone)
Art: Purpurnacken-Felskänguru (Petrogale purpureicollis)
Art: Rothschild-Felskänguru (Petrogale rothschildi)
Art: Sharman-Felskänguru (Petrogale sharmani)
Art: Gelbfuß-Felskänguru (Petrogale xanthopus)
Gattung: Baumkängurus (Dendrolagus)
Art: Bennett-Baumkänguru (Dendrolagus bennettianus)
Art: Doria-Baumkänguru (Dendrolagus dorianus)
Art: Goodfellow-Baumkänguru (Dendrolagus goodfellowi)
Art: Graues Baumkänguru (Dendrolagus inustus)
Art: Lumholtz-Baumkänguru (Dendrolagus lumholtzi)
Art: Matschie-Baumkänguru (Dendrolagus matschiei)
Art: Dingiso (Dendrolagus mbaiso)
Art: Goldmantel-Baumkänguru (Dendrolagus pulcherrimus)
Art: Schwarzes Baumkänguru (Dendrolagus scottae)
Art: Tiefland-Baumkänguru (Dendrolagus spadix)
Art: Seri-Baumkänguru (Dendrolagus stellarum)
Art: Bären-Baumkänguru (Dendrolagus ursinus)
Art: Wondiwoi-Baumkänguru (Drendrolagus mayri)
Gattung: Dorcopsis
Art: Goodenough-Buschkänguru (Dorcopsis atrata)
Art: Weißstreifen-Buschkänguru (Dorcopsis hageni)
Art: Graues Buschkänguru (Dorcopsis luctuosa)
Art: Braunes Buschkänguru (Dorcopsis muelleri)
Art: Papua-Buschkänguru (Dorcopsulus macleayi)
Art: Kleines Buschkänguru (Dorcopsulus vanheurni)
Gattung: Macropus
Art: Rotes Riesenkänguru (Macropus rufus)
Art: Östliches Graues Riesenkänguru (Macropus giganteus)
Art: Westliches Graues Riesenkänguru (Macropus fuliginosus)
Art: Bergkänguru (Macropus robustus)
Art: Derbywallaby (Macropus eugenii)
Art: Schwarze Bergkänguru (Macropus bernardus)
Art: Antilopenkänguru (Macropus antilopinus)
Art: Flinkwallaby (Macropus agilis)
Art: Rückenstreifenwallaby (Macropus dorsalis)
Art: Östliche Irmawallaby (Macropus greyi)
Art: Westliche Irmawallaby (Macropus irma)
Art: Parmawallaby (Macropus parma)
Art: Hübschgesichtwallaby (Macropus parryi)
Art: Bennetwallaby (Macropus rufogriseus)
Gattung: Wallabia
Art: Sumpfwallaby (Wallabia bicolor)
Art: Wallaby (Wallabia rufogrisea)

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • I. D. Hume, P. J. Jarman, Marilyn B. Renfree & P. D. Temple-Smith: Fauna of Australia: Mammals, Vol Ib: 001, Australian Govt Pub Service, 1989 (engl.) ISBN 978-0644077095
  • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World: v. 1 & 2. B&T, Auflage 6, 1999, (engl.) ISBN 0801857899
  • Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder: Mammal Species of the World, a Taxonomic & Geographic Reference. J. Hopkins Uni. Press, 3rd ed., 2005 ISBN 0801882214
  • David Macdonald: Die große Enzyklopädie der Säugetiere. Ullmann/Tandem ISBN 3833110066
  • Hans Petzsch: Urania Tierreich, 7 Bde., Säugetiere. Urania, Stuttgart (1992) ISBN 3332004999
  • Säugetiere. 700 Arten in ihren Lebensräumen. Dorling Kindersley, 2004. ISBN 383100580X
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