Kaimane

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Kaimane

Systematik
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Überklasse: Kiefermäuler (Gnathostomata)
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Krokodile (Crocodilia )
Familie: Alligatoren (Alligatoridae)
Unterfamilie: Kaimane
Wissenschaftlicher Name
Caimaninae
Brochu, 1999

Die Kaimane (Caimaninae) bilden in der Systematik eine Unterfamilie der Alligatoren (Alligatoridae).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Je nach Art erreichen sie eine Länge von 200 bis 350 Zentimeter (Breitschnauzenkaiman (Caiman latirostris) ist hierbei die größte Unterart). Die Färbung des Panzers reicht von grau bis olivegrün. Kaimane besitzen ein breites Maul und ähneln vom Körperbau her den echten Krokodilen. Einige Arten werden wegen ihrer Haut stark bejagt, was die Tiere gebietsweise schon an den Rand zur Ausrottung gebracht hat.

Verbreitung

Mit Ausnahme des Krokodilkaimans (Caiman crocodilus), der in Mittelamerika beheimatet ist, kommen alle anderen Arten ausschließlich in Südamerika vor.

Gattungen und Arten

Echte Kaimane (Caiman)

Krokodilkaiman (Caiman crocodilus)
Brillenkaiman (Caiman yacare)
Breitschnauzenkaiman (Caiman latirostris)

Glattstirnkaimane (Palaeosuchus)

Brauen-Glattstirnkaiman (Palaeosuchus palpebrosus)
Keilkopf-Glattstirnkaiman (Palaeosuchus trigonatus)

Mohrenkaimane (Melanosuchus)

Mohrenkaiman (Melanosuchus niger)

Nahrung

Kaimane ernähren sich vorwiegend von Insekten, Muscheln, Weichtieren, aber auch von Amphibien, Fischen und Vögeln. Erreichen sie kleine Säugetiere und sind schnell genug, werden auch diese gefressen.

Fortpflanzung

Kaimane bauen Hügelnester aus Erde und Pflanzenelementen. In der Regel werden die Nester in Wassernähe plaziert. Die Anzahl der gelegten Eier variiert je nach Art zwischen 30 bis 60. Die Jungtiere ernähren sich vorwiegend von Insekten, Schnecken und anderen Weichtieren. Mit rund 5 Jahren sind Kaimane ausgewachsen.
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