Katzen

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Katzen
Tiger (Panthera tigris)

Systematik
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Lebendgebärende Säugetiere (Theria)
Teilklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
Familie: Katzen
Wissenschaftlicher Name
Felidae
Fischer, 1817

Die Familie der Katzen (Felidae) zählt innerhalb der Klasse der Säugetiere (Mammalia) zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Nach einhelliger Meinung unterscheidet man heute zwischen 37 Arten in allen Größenordnungen. Der Borneo-Nebelparder (Neofelis diardii) wurde erst Anfang 2007 als eigene Art beschrieben. Mehr zum Thema im Artikel über den Nebelparder.

Inhaltsverzeichnis

Evolution

Die Entwicklung der Raubtiere (Carnivora) begann nach einhelliger Meinung im Paläozän vor etwa 60 Millionen Jahren. Die ersten Vertreter dieser neuen Tierordnung waren kleine Säugetiere, die in etwa die Größe eines heutigen Marder (Mustelidae)
Säbelzahnkatze (Smilodon californicus)
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Säbelzahnkatze (Smilodon californicus)
aufwiesen und sich vorwiegend von Kleingetier und Insekten ernährten. Sie wiesen bereits ein Gebiss auf, das den heutigen Raubtieren ähnelte. Aus dieser frühen Gruppe entwickelten sich im Laufe von Millionen Jahren zum einen die ersten hundeartigen Räuber Miacidae und zum anderen katzenartige Raubtiere, die unter der Bezeichnung Viverravidae geführt werden. Aus der Gruppe der Viverravidae entwickelten sich beginnend vor etwa 48 Millionen Jahren die ersten Katzen der Überfamilie der Katzenartigen (Feloidea). Diese Entwicklung erreichte wahrscheinlich vor 28 bis 30 Millionen Jahren ihren Höhepunkt. Der bekannteste dieser sehr frühen Vertreter war Proailurus, der bereits von der Statur her den heutigen Katzenarten glich. Der Körper war relativ lang gestreckt und verfügte über kurze Extremitäten. Auch die für Katzen typischen Eckzähne waren bereits vorhanden. Frühe fossile Funde wurden beispielsweise in Frankreich und anderen Teilen Europas entdeckt.

Die Entwicklung blieb aber keineswegs stehen. Vor 19 bis 20 Millionen Jahren erfolgte eine erneute Abspaltung. Es entstand zum einen die Familie der Säbelzahnkatzen (Machairodontinae) und zum anderen die ersten Vorfahren der heutigen Familie der Katzen (Felidae), die Gattung der Pseudaelurus. Pseudaelurus lorteti war der erste Vorläufer der heutigen Katzen.

Säbelzahnkatze (Smilodon californicus)
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Säbelzahnkatze (Smilodon californicus)

Die ersten modernen Vertreter der Felidae trat vor gut 18 Millionen Jahren auf. Hieraus entwickelten sich zunächst die ersten Vertreter der Gattung Acinonyx, die Vorläufer der heutigen Geparden (Acinonyx jubatus). Aus dieser Linie lebt heute nur noch der Gepard. Alle anderen Arten starben wahrscheinlich vor 5 bis 3 Millionen Jahren aus. Die Tiere der Gattung Acinonyx lebten in Europa und Asien. Acinonyx intermedius starb vor knapp 2 Millionen Jahren aus und lebte in China.

Die Entwicklung eines anderen Zweiges, die Gattung der Kleinkatzen Felis, begann vor etwa 12 Millionen Jahren. Im diesem Zweig gilt Felis lunensis als einer der ersten Vertreter, aus der sich vor gut zwei Millionen Jahren im Pliozän die Wilkatze (Felis silvestris) entwickelte. Vor 4 Millionen Jahren entwickelte sich in der Gattung Miracinonyx der erste moderne Vertreter dieser Linie, der in Nordamerika lebte. Aus dieser Linie ging der Puma (Puma concolor) hervor. Die anderen Arten dieser Gattung starben vor rund 10.000 Jahren aus. Vor rund drei Millionen Jahren entwickelte sich die Gattung der Großkatzen (Panthera). Einige dieser Arten starben im Laufe der Zeit aus. Dazu gehören der Amerikanische Löwe (Panthera leo atrox), der Europäische Jaguar (Panthera gombaszoegensis), der in Eurasien beheimatete Höhlenlöwe (Panthera leo spelaea) und einige andere Arten.

Systematik

Die Familie der Katzen (Felidae) wird heute in vier Unterfamilien eingeteilt. Von diesen vier Unterfamilien sind zwei ausgestorben. Dabei handelt es sich um die Unterfamilie Proailurinae (Zittel, 1893) und um Machairodontinae (Gill, 1872). Proailurinae beinhaltet nur eine Art, die als Proailurus lemanensis bekannt ist. Machairodontinae ist deutlich umfangreicher, hier sind in zwei Triben acht Gattungen (Paramachaerodus, Machairodus, Homotherium, Miomachairodus, Ischyrosmilus, Hemimachairodus, Megantereon und Smilodon) vertreten. Die bekanntesten Vertreter sind zweifelsohne die Species der Smilodon, die zu Beginn des Holozän vor etwa 10.000 Jahren ausstarben.

Die beiden bis heute überlebenden Unterfamilien sind zum einen die Felinae, in der die Kleinkatzen zusammengefasst wurden sowie die Unterfamilie der Großkatzen Pantherinae. In diesen beiden Familien werden insgesamt 37 noch lebende Arten zusammengefasst. Neben dieser eher traditionellen Systematik liegt auch ein neueres Klassifikationsschema vor, das von Christopher Wozencraft im Jahre 1993 vorgestellt wurde. Danach wird die Familie der Katzen in die drei Gruppen Wildkatzen, Ozelote und Großkatzen eingeteilt. Diese Einteilung ist allerdings sehr ungenau. Aufgrund molekulargenetischer Untersuchungen teilt man die Katzen (Felidae) heute in acht Linien ein, die jeweils nah miteinander verwandt sind. Da die Revision bis heute nicht abgeschlossen ist, führt dieses Lexikon vorläufig die traditionelle Systematik fort.

Beschreibung

Auch wenn die heute noch lebenden Katzen in zwei große Gruppen geteilt werden, weisen die einzelnen Arten doch eine Vielzahl von ähnlichen Eigenschaften auf. Letztlich sind alle Arten aus einer Linie, der Viverravidae entstanden. Neben dem Hauptunterschied in der Größe, unterscheiden sich Groß- und Kleinkatzen hauptsächlich in den Lautäußerungen. Großkatzen können brüllen, dies ist den Kleinkatzen nicht möglich. Knurren und Schnurren ist jedoch beiden Linien möglich. In den folgenden Unterkapiteln wird auf abweichende Morphologie und Verhaltensweise eingegangen.

Aussehen und Maße

Deutliche Unterschiede zeigen sich im Größenverhältnis der einzelnen Katzenarten. So erreicht der Sibirische Tiger (Panthera tigris altaica) eine Körperlänge von 200 bis 250 Zentimeter,
Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica)
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Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica)
eine Schwanzlänge von 90 Zentimeter, eine Schulterhöhe von gut 90 Zentimeter sowie ein Gewicht von 180 bis 300 Kilogramm. Die Rostkatze gehört zu den kleinsten Katzenarten und erreicht lediglich eine Körperlänge von 35 bis 45 Zentimeter, eine Schwanzlänge von durchschnittlich 20 Zentimeter sowie ein Gewicht von 1.500 bis 2.000 Gramm. Bei einigen Katzen zeigt sich ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus. Bei Löwen ist beispielsweise neben der Größe die imposante Nacken- und Halsmähne des Männchens das deutlichste Unterscheidungsmerkmal zwischen den Geschlechtern. Das Fell der Katzen variiert in Färbung je nach Lebensraum, Vorkommen und Art sehr stark. So ist das Fell beim Löwen beispielsweise einfarbig goldgelb bis hellbraun gefärbt, das Fell des Leoparden ist ocker bis hellbraun und mit schwarz-braunen rosettenförmigen Mustern versehen. Beim Tiger sind der gesamte Körper, die Beine und der Kopf mit schwarzen Querstreifen überzogen. Diese Streifung dient der Tarnung und ist bei jedem Tiger unterschiedlich. Kleinkatzen sind zumeist einfarbig gefärbt oder weisen nur leichte Muster auf. Bei einigen Arten zeigen sich jedoch komplexe Musterungen.
Serval (Leptailurus serval)
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Serval (Leptailurus serval)

Das dichte und weiche Fell der Schwarzfußkatze weist eine helle, meist beigefarbene Grundfärbung auf. Dunkelbraune bis schwarze Punkte überziehen das gesamte Fell. Beim Serval (Leptailurus serval) überziehen unterschiedlich große, rundliche Flecken den gesamten Körper. Die Streifen, Punkte oder Flecken dienen dabei jeweils der Tarnung im Gelände. Die Beine und die Beinmuskulatur sind bei den einzelnen Arten ebenfalls höchst unterschiedlich ausgeprägt, so sind die Pfoten des Schneeleoparden sehr dicht behaart und schützen ihn beim Gehen auf Schnee vor Kälte und Einsinken. Die Hinterbeine sind ein wenig länger als die Vorderbeine. Aufgrund der kräftigen Beinmuskulatur sind Schneeleoparden in der Lage, 12 bis 15 Meter weit zu springen. Ähnlich sieht es beim Puma aus, seine Beine sind insgesamt sehr kräftig gebaut und enden in mächtigen Tatzen, die einziehbare Krallen besitzen. Der Puma zeichnet sich als exzellenter Springer aus, der ohne weiteres vier Meter hoch und bis zu zehn Meter weit springen kann. Die Zehen der Füße enden bei allen Arten in kräftige Krallen, sie sind jedoch nicht bei allen starr verankert, sondern können bei einigen Arten wie der Wildkatze (Felis silvestris) ganz oder teilweise eingezogen werden. Lediglich bei der Flachkopfkatze (Prionailurus planiceps) und dem Gepard (Acinonyx jubatus) können die Krallen nicht eingezogen werden.

Schädel und Gebiss

Alle Katzenarten weisen im Grunde eine ähnliche Schädelform auf. Der Schädel ist rundlich bis leicht länglich und endet in einer ausgesprochen kurzen Schnauze. Die Augenhöhlen sind in der Regel recht gut, in ihnen sitzen meist große Augen, die eine Katze gut sehen lassen. Markantes Merkmal sind die überaus kräftigen Kieferknochen, die mit mächtigen Kiefermuskeln versehen sind. Ebenso haben alle Felidae vergrößerte Canini (Eckzähne) gemeinsam, die dem Töten und Packen von Beute dienen. Die Kiefer können jedoch nur in eine Richtung bewegt werden, also auf und ab, jedoch nicht seitlich oder vor und zurück. Pflanzenfresser führen beispielsweise mit dem Unterkiefer kreisende, malende Bewegungen aus. Dies kann eine Katze, egal welcher Größe, nicht. Mit den Reißzähnen wird Fleisch zerteilt. Das Gebiss der Katzen zählt im Tierreich zu den am höchsten entwickelten. Das gesamte Gebiss besteht aus 30 Zähnen, 16 Zähne befinden sich im Oberkiefer, 14 Zähne im Unterkiefer. Das Milchgebiss aller Katzen weist 26 Zähne auf. Insgesamt haben Katzen weniger Zähne als beispielsweise Pflanzenfresser, da nicht die Notwendigkeit besteht Nahrung mit den Backenzähnen zu zermalen. Die Gebissformel im Oberkiefer lautet 3-1-3-1, die des Unterkiefers 3-1-2-1.

Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae)
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Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae)

Fell

Die Haut ist sehr elastisch und lose auf dem Fleisch befestigt. Bei Verletzungen wie Bisswunden und Risse in der Haut hält sich der entstandene Schaden relativ in Grenzen. Das Fell ist in den meisten Fell ausgesprochen dicht und kurz. Nur bei nördlichen Arten wie dem Sibirischen Tiger (Panthera tigris altaica) bildet sich im Winter ein sehr langes Winterfell aus, was die Tiere Temperaturen bis zu –50 Grad aushalten lässt. Bei allen Arten dient das Fell letztlich der Isolierung vor Kälte und Nässe. Das Fell einer Katze, und dazu gehören letztlich auch die Tasthaare, besteht aus vier verschiedenen Arten von Haaren. Am kräftigsten sind die Tasthaare, die sogenannten Vibrissen ausgeprägt.
Jaguar (Panthera onca)
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Jaguar (Panthera onca)
Diese Vibrissen befinden sich ausschließlich im Gesichtsfeld. Über den gesamten Körper verteilt befinden sich sogenannte sensorische Haare, die im Feld verteilt sind und deutlich länger ausfallen als das restliche Fell. Diese Haare dienen ähnlich wie die Tasthaare im Gesichtsfeld der Tastkommunikation. Die dritte Art von Haaren bildet die obere Schicht des Felles und besteht im wesentlichen aus Deckhaar und Strichhaar (Granne). Diese Haarschicht schützt die Katze vor allem gegen Nässe und Feuchtigkeit. Die vierte Haarart ist die Unterwolle und schützt eine Katze vor Wärme und Kälte. Die weiche Unterwolle ist gleichzeitig das feinste Haar im gesamten Fell.

Das Fell erfüllt jedoch nicht nur die Funktion des Schutzes vor Kälte, Hitze und Nässe sondern dient bei den meisten Arten auch der Tarnung. Tarnung wird insbesondere durch Streifen, Flecken oder andere Muster erreicht, die sich farblich von der Grundfärbung absetzen. Bei vielen Katzenarten kann es auch zu melanistischen Farbschlägen kommen. Dies ist insbesondere beim Jaguar (Panthera onca) der Fall, der auch schwarze Farbvariationen ausbildet, jedoch nicht mit einem Albinismus zu verwechseln ist. Durch die Tarnfärbung werden die Körperumrisse im Gelände förmlich aufgelöst. Dies ist insbesondere bei der Jagd hilfreich, da die meisten Katzen keine ausdauernden Hatzjäger sind.

Skelett

Laufstark: Gepard (Acinonyx jubatus)
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Laufstark: Gepard (Acinonyx jubatus)

Das Skelett fast aller Katzen ähnelt sich stark. Aber auch nur fast, denn der Gepard (Acinonyx jubatus) bildet in der Familie der Katze eine Ausnahme. Der Gepard ist voll und ganz auf Geschwindigkeit getrimmt. Dies zeigt sich deutlich beim Körperbau und beim Skelett. Der Körper des Geparden ist sehr schlank gebaut, die langen und schlanken Beine enden in Tatzen mit harter Sohle und nichteinziehbaren Krallen. Die Krallen tragen stark der enormen Beschleunigung bei, die allerdings nur über kurze Strecken beibehalten werden kann. Alle anderen Katzen sind eher Lauerjäger, die aus dem Hinterhalt zuschlagen und ein Beutetier töten. Beim Gehen oder Laufen setzen Katzen nicht ihren gesamten Fuß auf, sondern gehen mehr oder weniger auf ihren Zehenspitzen. Viele Katzenarten sind gewandte Kletterer. Dies trifft nicht nut für eine Vielzahl an Kleinkatzen zu, sondern auch auf den Leoparden, der als ausgezeichneter Kletterer gilt und selbst schwere Beutetiere einen Baum hochschleppen kann. Mit Ausnahme des Geparden sind die Beine und die Beinknochen bei allen Arten sehr robust und belastbar gebaut. Der Körper ist zumeist langgestreckt und dennoch kompakt. Die Verbindung der einzelnen Knochen ist sehr flexibel und kann beispielsweise Sprünge aus größerer Höhe abfedern. Gleiches gilt für die einzelnen Wirbel der Wirbelsäule.

Sinne

Katzen sind hochspezialisierte Jäger. Daher sind ihre Sinne allesamt hoch entwickelt. Dies gilt vor allem für den Sehsinn und das Gehör. Der Geruchssinn spielt bei Katzen eine eher untergeordnete Rolle. Im folgenden wird auf die Sinne im Einzelnen eingegangen:

Sehsinn
Der Sehsinn ist bei allen Katzenarten hoch entwickelt und zählt zu den besten in der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Der Sehsinn dient der allgemeinen Orientierung und dem Lokalisieren von Beutetieren. Die Augen sind nach vorne gerichtet, so dass Katzen räumlich sehen können. Da die meisten Katzen überwiegend nachtaktiv sind, können sie bei Nacht besonders gut sehen.
Die Ohren eines Rotluchses (Lynx rufus)
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Die Ohren eines Rotluchses (Lynx rufus)
Dies wird ermöglicht durch eine reflektierende Schicht auf der Netzhaut (Retina), die selbst schwaches Licht verstärkt. Nachdem das Licht die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper durchdrungen hat, trifft es auf die Netzhaut, die aus speziellem Nervengewebe besteht. Das Licht wird hier in Nervenimpulse umgewandelt und an das Gehirn gesandt. Die Reflektierende Schicht wird auch als tapetum lucidum bezeichnet. Durch die vertikale Verengung der Pupille, kann das eintreffende Licht reguliert werden.
Hörsinn

Neben dem Sehsinn dient vor allem das Gehör der Orientierung und der Lokalisierung von Beutetieren. Die Ohren sind in der Regel kegelförmig aufgebaut und ermöglichen so die optimale Aufnahme von Schallwellen. Jedoch können die Ohren auch eine rundliche Form aufweisen. Sie sind jedoch immer von stehender Form. Die Ohren sind beweglich und können in einem gewissen Umfang bewegt werden. Der wahrnehmbare Frequenzbereich erstreckt sich von etwa 200 Hz bis 100 kHz. Das Gehör des Menschen ist beispielsweise nur zu Wahrnehmung von Frequenzbereichen von etwa 16-21 Hz bis 16-20 kHz in der Lage.

Geruchssinn

Der Geruchssinn wird zum Aufspüren von Beute nur sekundär oder nur zu einem kleinen Teil genutzt. Der Geruchsinn spielt nur in der Kommunikation untereinander eine große Rolle. Das Riechzentrum liegt im Dach des Naseninneren. Das Jacobson-Organ, das auch Vomeronasalorgan genannt wird, sitzt seitlich im Bereich der Nasenscheidewand und besteht im wesentlichen aus sehr kleinen Ausbuchtungen. Die olfaktorische Wahrnehmung mit diesem Organ bezeichnet man auch als Flehmen. Beim Flehmen öffnet eine Katze ihr Maul und streckt die Zungenspitze heraus. Eingeatmete Luft wird mit den Geruchsstoffen am Gaumen entlang geleitet und können sowohl geschmeckt wie auch über den Ductus incisivus (mit Weiterleitung an das Jacobson-Organ) gerochen werden. Den Zugang zum Jacobson-Organ bildet der Ductus incisivus, einem paarigen Verbindungsgang, der sich im Zwischenkieferbein zischen der Nasen- und Mundhöhle befindet. Über den Geruchssinn werden auch Pheromone wahrgenommen, die beispielsweise während der Paarungszeit freigegeben werden. Sensorische Rezeptoren nehmen Reize auf und senden sie zur Auswertung an das Gehirn.

Blick in den Rachenraum und auf die Zunge
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Blick in den Rachenraum und auf die Zunge
Geschmackssinn

Der Geschmackssinn wird über die Zunge realisiert. Sie ist mit einer Vielzahl an Geschmackspapillen überzogen, die mit Rezeptoren ausgestattet sind. Die Papillen weisen nach hinten, so dass beim Ablecken von Fleisch oder Knochen eine Art Raspeleffekt entsteht. Eine Katze kann wahrscheinlich die Grundqualitäten sauer, bitter und salzig schmecken. Süß kann nicht wahrgenommen werden, da keine pflanzliche Nahrung zu sich genommen wird. Beim Aufnehmen von Wasser dient die Zunge als eine Art Schöpfkelle, womit Wasser portionsweise aufgenommen werden kann.

Tastsinn

Im Gesichtsfeld, vor allem im Bereich der seitlichen Schnauze befinden sich lange Tasthaare, die auch als Vibrissen bezeichnet werden. Weitere Vibrissen befinden sich oberhalb der Augen und an den Innenseiten der Extremitäten. Vibrissen bestehen aus dem gleichen Material wie alle anderen Haare, dem sogenannten Keratin. Eine Vibrisse besitzt selbst keine Sinneszellen. Jedoch ist die Wurzel in einem Haarbalg eingebettet, dem Follikel oder auch folliculus. Der Haarbalg ist mit Blut gefüllt und die Sinneszellen liegen in der Wand des Haarbalgs. Die Vibrissen nehmen Vibrationen auf. Diese Informationen werden in den Nervenenden der Haarbalgwand registriert. Da das Blut in dem Haarbalg Reize verstärkt, können selbst minimale Reize wahrgenommen werden. Die Reize werden unabhängig vom Licht wahrgenommen, dienen also vor allem der Orientierung bei Dunkelheit oder in der Dämmerung.

Lebensweise

Allgemeine Lebensweise
Karakal (Caracal caracal)
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Karakal (Caracal caracal)

Fast alle Katzenarten leben einzelgängerisch. Die einzige Ausnahme unter den 37 rezenten Arten bildet der Löwe (Panthera leo). Der Löwe lebt in größeren Rudeln, die durch eine Hierarchie geprägt sind. Ansonsten treffen sich die Geschlechter nur kurz während der Paarungszeit. Mit der Aufzucht des Nachwuchses haben die Männchen nichts weiter zu tun. Bei der Paarung geht es unter den Geschlechtern der Katzen recht ruppig zu, eine Paarung geht mit Schreien, Knurren und Nackenbissen einher. In der Regel erfolgt die Kopulation in kurzen Abständen mehrfach. Spitzenreiter sind auch hier die Löwen, die sich nicht selten über 100 mal oder mehr paaren. Abgesehen von den Löwen trennen sich die Geschlechter nach der Kopulation wieder.

Katzen sind im allgemeinen ausgesprochen territorial. Die Reviere der Männchen sind dabei deutlich größer als die der Weibchen. Zudem decken sich die Reviere der Männchen mit denen mehrerer Weibchen. Eine Überschneidung von Revieren zweier Männchen kommt nicht vor, da sich dieser Zustand in Revierkämpfen enden würde. Die Reviere mehrerer Weibchen können sich durchaus decken. Die Reviergrenzen werden mit Urin und Kratzspuren markiert. Urin wird dabei an markanten Punkten wie Baumstämme angelassen. Ebenfalls der Reviermarkierung dient ein Sekret aus Drüsen, die sich oberhalb der Augen und im Kinnbereich befinden. Die Reviere einzelner Katzenarten weisen eine unterschiedliche Größe auf. Die Reviergröße richtet sich nach dem Lebensraum, dem Nahrungsangebot und der Katzenart an sich. Reviere können durchaus eine Größe von einigen Hundert Quadratkilometer aufweisen.

Die meisten Katzenarten, vor allem die Kleinkatzen gelten als ausgezeichnete Kletterer. Unter den Großkatzen ist insbesondere der Leopard zu nennen, der als sehr guter Kletterer gilt. Er ist in der Lage Beutetiere, die sein Körpergewicht übersteigen hoch oben in die Bäume zu hieven. Hier frisst er seine Beute und hält sich auch während seiner Ruhephasen in den Bäumen auf. Mit dieser Strategie hält sich der Leopard lästige Nahrungskonkurrenten vom Leib. Ansonsten leben Katzen überwiegend am Boden.

Kommunikation
Die Kommunikation untereinander geht mit der Wahrnehmung von Gerüchen, mit Flehmen, Sichtkontakt und akustischen Lauten einher. Die Wahrnehmung von Gerüchen bezieht sich vor allem auf die Markierung der Reviergrenzen und die Aufnahme von Reizen, die durch Pheromone hervorgerufen wird. Bei Kleinkatzen ist zu beobachten, dass sie ihren Kot vergraben oder mit Erde oder Blättern bedecken. Dies ist bei den Großkatzen in der Regel nicht der Fall. Großkatzen nutzen neben den Urin auch Kot zur Markierung der Reviergrenzen. Das Kratzen an Bäumen hat verschiedene Gründe. Zum einen schärfen Katzen so ihre Krallen und zum anderen dienen diese Kratzspuren der Reviermarkierung.
In Europa verbreitet: Europäischer Luchs (Lynx lynx)
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In Europa verbreitet: Europäischer Luchs (Lynx lynx)
Im Bereich der Unterseite der Tatzen liegen Geruchsdrüsen, über die beim Kratzen ein Sekret abgegeben wird. Die akustischen Laute sind je nach Katzenart sehr unterschiedlich. Großkatzen, insbesondere männliche Löwen machen beispielsweise durch lautstarkes Brüllen auf sich aufmerksam. Andere Laute drücken sich durch Knurren, Schnurren, Fiepen, Zwitschern und ähnliches aus. In der Kommunikation untereinander spielt auch die Sichtkommunikation eine große Rolle, bei der vor allem die Mimik und die Gestik eine Rolle spielen. Vom Gesichtsausdruck kann dabei durchaus auf die Stimmungslage wie Geborgenheit, Zufriedenheit oder auch Angst geschlossen werden.

Verbreitung

Katzen kommen auf fast allen Kontinenten vor. Es werden lediglich Australien und die Antarktis nicht besiedelt. Die meisten Katzenarten sind in tropischen und subtropischen Regionen anzutreffen. Jedoch leben beispielsweise Sibirische Tiger (Panthera tigris altaica) in subarktischen Regionen Sibiriens. Der Puma (Puma concolor) lebt bis in Höhen von 4.000 Metern über NN. Auch hier herrschen unwirkliche Lebensbedingungen. In Europa leben heute nur noch wenige Arten. Die meisten Arten wurden im Laufe der Zeit ausgerottet oder sind auf natürliche Weise ausgestorben. In Europa ist die Wildkatze (Felis silvestris), der Europäische Luchs (Lynx lynx) und der Pardelluchs (Lynx pardinus) verbreitet. Katzen sind nicht nur weltweit verbreitet, sie bewohnen auch eine Vielzahl an Lebensräumen. In Deutschland ist nur der Europäische Luchs und die Wildkatze in sehr kleinen Populationen verbreitet. Der Pardelluchs lebt ausschließlich auf der Iberischen Halbinsel und gilt als die am stärksten bedrohte Katzenart. Dazu gehören beispielsweise boreale Wälder, tropische und subtropische Regenwälder, Bergregenwälder, trockene Steppen- und Buschsavannen, Halbwüsten und Wüsten, Hochlandsteppen, Mittel- und Hochgebirge, Sumpfgebiete, Heideflächen und die Tundra.

Fressfeind: Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta)
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Fressfeind: Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta)

Prädatoren

Kleinkatzen stehen auf der Speisekarte einer Reihe von natürlichen Fressfeinden wie großen Greifvögel (Falconiformes), Hundeartige Räuber (Canoidea), größere Raubkatzen (Feloidea) oder große Reptilien (Reptilia) wie Krokodile (Crocodylia). Selbst der König der Katzen, der Löwe, kann von dem einen oder anderen Prädator gerissen werden. Erwachsene Löwen stehen am oberen Ende der Nahrungskette und haben abgesehen vom Menschen im Grunde keine Fressfeinde zu befürchten. Tüpfelhyänen (Crocuta crocuta) erbeuten gelegentlich Jungtiere und Welpen, die von der Mutter wegen der Jagd alleine gelassen wurden. Gelegentlich fallen den Tüpfelhyänen aber auch einzelne Weibchen oder altersschwache Männchen zum Opfer. Tüpfelhyänen, Afrikanische Wildhunde (Lycaon pictus) und Paviane (Papio) können einem Leoparden gefährlich werden. In Europa fallen Wildkatzen oftmals Füchse (Vulpini), Mardern (Mustelidae), Wieseln (Mustela), Uhus (Bubo bubo) und Habichten (Accipiter gentilis) zum Opfer.

Ernährung

Katzen sind im Grunde reine Fleischfresser (Carnivoren). Einige Katzen nehmen zu einem sehr geringen Anteil auch pflanzliche Nahrung zu sich. Beutetiere werden zumeist durch einen Biss in den Hals oder ins Genick getötet.
Beutetier: Grevyzebra (Equus grevyi)
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Beutetier: Grevyzebra (Equus grevyi)
Die Fangzähne dringen dabei tief ins Fleisch ein. Durch den Druck der Kiefer wird ein Beutetier regelrecht erstickt. Mit den Tatzen und den Krallen reißen Katzen ein Tier zu Boden. Der Magen-Darm-Trakt ist deutlich verkürzt und somit an der Nahrung angepasst. Fleisch durchläuft den Verdauungstrakt in einem relativ schnellen Zeitraum. Fast alle Katzen gehen einzelgängerisch als Pirschjäger auf die Jagd. Auch hier bildet der Löwe eine Ausnahme. Löwen pirschen sich im Rudel an potentielle Beutetiere heran und überwältigen sie nach kurzem Spurt. Um sich bei der Jagd zu koordinieren nutzen Löwen Töne im Infraschallbereich (tiefer als der Mensch es wahrnehmen kann). Getötet wird die Beute mit einem Biss in Rücken, Kehle oder Nacken. Das Nahrungsspektrum ist sehr weit. Je nach Katzenart stehen sowohl kleine Nagetiere (Rodentia), Insekten (Insecta), Fische (Pisces), Reptilien (Reptilia) und Amphibien (Amphibia) auf der Speisekarte. Großkatzen wie Löwen geben sich mit solch kleinen "Snacks" freilich nicht zufrieden. Auf ihrer Speisekarte stehen große Säuger wie Streifengnus (Connochaetes taurinus), Steppenzebras (Equus quagga), Thomsongazellen (Gazella thomsonii), Impalas (Aepyceros melampus), Afrikanische Büffel (Syncerus caffer), Warzenschweine (Phacochoerus africanus) und Leierantilopen (Damaliscus lunatus).
Beutetier: Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
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Beutetier: Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
Geparden sind reine Hetzjäger, sie schleichen sich an die Beute heran und versuchen sie in einem kurzen Sprint zu überwältigen. Mit ihren Pranken reißen sie das Beutetier zu Boden und töten es mit einem Genickbiss. Tiger haben ebenfalls ein weites Spektrum an Beutetieren. Hauptsächlich wird größere Beute wie Hirsche (Cervidae), Rehe, Schweine (Suidae) und Tiere ähnlicher Größe erjagt. In einigen Verbreitungsgedbieten werden einzelne Tiger auch zu Menschenfressern. In der Regel sind dies alte oder geschwächte Tiere, die nicht mehr in der Lage sind, ihre normale Beute, wie Hirsche, zu überwältigen. Ansonsten gehen Tiger dem Menschen grundsätzlich aus dem Weg. Kleinkatzen wie die Wildkatze ernähren sich in der Regel von Mäusen (Mus) wie Wühlmäuse (Arvicolinae), Vögeln, Eichhörnchen (Sciurus), Hasen (Leporidae), junge Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) und Rehkitzen. Fischkatzen lauern meist am Ufer nach Beute und erlegen sie mit einem gezielten Sprung. Darüber hinaus jagen sie auch aktiv im Wasser nach Beute. Selbst tauchend gehen sie auf die Jagd nach Krabben (Brachyura), Fischen, Frösche (Anura) und Schnecken (Gastropoda).

Fortpflanzung

Jungtier: Löwe
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Jungtier: Löwe

Die Geschlechtsreife erreichen Katzen je nach Art mit ein bis sechs Jahren. Männliche Löwen benötigen beispielsweise sechs Jahre, bis sie geschlechtsreif sind. Die Paarungszeit hängt stark vom Verbreitungsgebiet ab. In den tropischen und subtropischen Regionen ihrer Verbreitungsgebiete ist teilweise eine ganzjährige Paarung möglich oder beginnt mit der Regenzeit. In gemäßigten und subarktischen Regionen fällt die Paarungszeit meist in das Frühjahr. Da die meisten Katzenarten einzelgängerisch leben, treffen sie nur während der Paarungszeit aufeinander. Die Lebensweise kann bei fast allen Arten als polygam bezeichnet werden. Männchen paaren sich zumeist mit mehreren Weibchen. Dies ist auch beim Löwen der Fall, der sich mit mehreren Weibchen in seinem, Rudel paart. Zu Auseinandersetzungen zwischen konkurrierenden Männchen um das Recht auf Paarung kommt es in der Regel nicht, da unterschiedliche Reviere bewohnt werden. Bei den Löwen kann dieses allerdings schon zutreffen. Gelegentlich kommt es unter dem dominierenden Männchen eines Rudels und einem fremden Männchen zu Kämpfen um die Führung eines Rudels. Übernimmt ein neuer Anführer ein Rudel, so tötet er in der Regel alle Jungtiere. In diesen Fällen sind die Weibchen nach zwei bis drei Wochen wieder empfängnisbereit.

Jungtier: Schneeleopard
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Jungtier: Schneeleopard
Die Kopulation ist in den meisten Fällen kurz und schmerzlos, jedoch wird diese mehrmals durchgeführt. Bei der Kopulation dominiert das Männchen über das Weibchen und hält sie meist mit einem Nackenbiss fest. Die Tragezeit ist je nach Art höchst variable. Bei der Wildkatze beträgt die Tragezeit rund 68 Tage, bei der Asiatischen Goldkatze und dem Europäischen Luchs etwa 90 bis 95 Tage, bei Tiger 105 Tage und beim Löwen 105 bis 120 Tage. Damit hat der Löwe die längste Tragezeit. Zur Geburt kommt es in der Regel an geschützter Stelle, beispielsweise im Wald in dichter Vegetation, oder in einem ausgehöhlten Baum oder ähnliches. Weibliche Löwen bringen den Nachwuchs im Schutz des Rudels zur Welt. Ein Wurf umfasst bei Großkatzen zwischen zwei und vier, bei Kleinkatzen bis sechs oder auch mehr Jungtiere. Um die Aufzucht der Jungtiere befasst sich ausschließlich das Weibchen. Beim Löwen helfen weibliche Verwandte bei der Aufzucht. Der Vater der Löwenjungen hat nur wenig Interesse an seinem Nachwuchs. Die Säugezeit erstreckt sich zumeist über ein bis zwei Monate. Vor allem im ersten Lebensjahr fallen Jungkatzen Fleischfressern zum Opfer. Je nach Katzenart liegt die Lebenserwartung bei bis zu 30 Jahren.

Gefährdung und Schutz

Viele der heute noch lebenden Arten innerhalb der Familie der Katzen gelten als gefährdet oder sogar als vom Aussterben bedroht. Dies trifft vor allem auf die afrikanischen und die asiatischen Arten zu. Teilweise haben Katzen, vor allem die Großkatzen, nur noch ein Auskommen in den großen Nationalparks. Bedingt durch die kleinen Populationen treten immer häufiger Probleme mit der genetischen Vielfalt auf. Nicht selten kommt es daher auch zur Inzucht. Dies ist aber auch ein Problem kleinerer Nationalparks, in denen es kaum eine Fluktuation zwischen anderen Parks gibt. Das Problem ist zwar erkannt, wird aber nur schleppend behoben. Ebenfalls schlecht steht es um die nordamerikanischen Arten, allen voran der Puma. Den Tieren wurde über Jahrhunderte nachgestellt, einzelne Arten stehen kurz vor der Ausrottung. Das Washingtoner Artenschutzabkommen führt die meisten Arten in den Anhängen I, II oder III. In der Roten Liste der IUCN werden die einzelnen Arten mit höchst unterschiedlichen Gefährdungsstufen geführt.

Übersicht Gefährdungsstatus:

  • CR - Critically Endangered (kritisch gefährdet)

Systematik der Katzen

Rohrkatze (Felis chaus)
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Rohrkatze (Felis chaus)
Schwarzfußkatze (Felis nigripes)
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Schwarzfußkatze (Felis nigripes)
Langschwanzkatze (Leopardus wiedii)
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Langschwanzkatze (Leopardus wiedii)
Nebelparder (Neofelis nebulosa)
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Nebelparder (Neofelis nebulosa)
Persischer Leopard (Panthera pardus saxicolor)
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Persischer Leopard (Panthera pardus saxicolor)
Gepard (Acinonyx jubatus)
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Gepard (Acinonyx jubatus)

Familie: Katzen (Felidae)

Unterfamilie: Felinae
Gattung: Felis
Art: Wildkatze (Felis silvestris)
Unterart: Hauskatze (Felis silvestris catus)
Art: Sandkatze (Felis margarita)
Art: Rohrkatze (Felis chaus)
Art: Schwarzfußkatze (Felis nigripes)
Art: Graukatze (Felis bieti)
Art: Manul (Felis manul, Syn. Otocolobus manul)
Gattung: Catopuma
Art: Asiatische Goldkatze (Catopuma temmincki)
Art: Borneo-Goldkatze (Catopuma badia)
Gattung: Profelis
Art: Afrikanische Goldkatze (Profelis aurata)
Gattung: Prionailurus
Art: Bengalkatze (Prionailurus bengalensis)
Art: Fischkatze (Prionailurus viverrinus)
Art: Flachkopfkatze (Prionailurus planiceps)
Art: Rostkatze (Prionailurus rubiginosus)
Gattung: Pardofelis
Art: Marmorkatze (Pardofelis marmorata)
Gattung: Luchse (Lynx)
Art: Europäischer Luchs (Lynx lynx)
Art: Pardelluchs (Lynx pardinus)
Art: Kanadischer Luchs (Lynx canadensis)
Art: Rotluchs (Lynx rufus)
Gattung: Caracal
Art: Karakal (Caracal caracal)
Gattung: Leptailurus
Art: Serval (Leptailurus serval)
Gattung: Pardelkatzen (Leopardus)
Art: Pampaskatze (Leopardus colocolo, Syn. Oncifelis colocolo)
Art: Kleinfleckkatze (Leopardus geoffroy, Syn. Oncifelis geoffroyi)
Art: Pantanalkatze (Leopardus braccatus)
Art: Andenkatze (Leopardus jacobita)
Art: Ozelot (Leopardus pardalis)
Art: Leopardus pajeros
Art: Langschwanzkatze (Leopardus wiedii)
Art: Tigerkatze (Leopardus tigrinus)
Art: Chilenische Waldkatze (Leopardus guigna)
Art: Leopardus guttulus
Gattung: Puma
Art: Jaguarundi (Puma yaguarondi)
Art: Puma (Puma concolor)
Gattung: Acinonyx
Art: Gepard (Acinonyx jubatus)
Unterfamilie: Großkatzen (Pantherinae)
Gattung: Neofelis
Art: Nebelparder (Neofelis nebulosa)
Art: Borneo-Nebelparder (Neofelis diardii)
Gattung: Panthera
Art: Löwe (Panthera leo)
Art: Tiger (Panthera tigris)
Art: Leopard (Panthera pardus)
Art: Jaguar (Panthera onca)
Art: Irbis (Panthera uncia)

Anhang

Literatur und Quellen

  • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World: v. 1 & 2. B&T, Auflage 6, 1999, (engl.) ISBN 0801857899
  • Don E. Wilson & DeeAnn M. Reeder: Mammal Species of the World, a Taxonomic & Geographic Reference. J. Hopkins Uni. Press, 3rd ed., 2005 ISBN 0801882214
  • David Macdonald: Die große Enzyklopädie der Säugetiere. Ullmann/Tandem ISBN 3833110066
  • Hans Petzsch: Urania Tierreich, 7 Bde., Säugetiere. Urania, Stuttgart (1992) ISBN 3332004999
  • Säugetiere. 700 Arten in ihren Lebensräumen. Dorling Kindersley, 2004. ISBN 383100580X

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