Klapperschlangen

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Klapperschlangen
Mojave-Klapperschlange (Crotalus scutulatus)

Systematik
Klasse: Kriechtiere (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Vipern (Viperidae)
Unterfamilie: Grubenottern (Crotalidae)
Gattung: Klapperschlangen
Wissenschaftlicher Name
Crotalus
Linnaeus, 1758

Verbreitungsgebiet
Verbreitung der Klapperschlangen

Klapperschlangen (Crotalus) gehören zur Familie der Vipern (Viperidae) und hier speziell zur Unterfamilie der Grubenottern (Crotalidae). Im Englischen werden sie Rattlesnakes genannt, was sich im Volksmund aber auch auf die Zwergklapperschlangen (Sistrurus) bezieht.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Klapperschlangen gehören zur Familie der Vipern und hier speziell zur Unterfamilie der Grubenottern. Sie erreichen je nach Art eine Länge von ca. 2,40 Metern. Klapperschlangen haben einen schlanken bis zuweilen je nach Unterart auch einen gedrungenen Körper. Der Kopf setzt sich dabei deutlich vom Körper ab. Die Pupillen der Schlangen sind senkrecht geschlitzt. Die Schuppen sind stark gekielt. Klapperschlangen gehören zu den Giftschlangen. Dabei unterscheidet sich die Stärke des Giftes ja nach Art von mittel bis stark.

Verbreitung

Klapperschlangen bewohnen den Südosten der USA sowie Teile von Mexiko. Dort leben sie in Laub- und Nadelwäldern, Wüsten, Prärien, sowie Steppen und im Süden Mexikos sogar in tropischen Regenwälder.

Nahrung

Zur Nahrung der Klapperschlangen gehören Kleinsäuger wie Ratten und Mäuse, aber auch kleinere Echsen. Die Beute wird durch einen Giftbiss getötet, bevor diese im Ganzen runtergeschlungen wird.

Fortpflanzung

Klapperschlangen sind lebend gebährend. Es werden zwischen 7 und 20 Jungtiere geboren.

Arten

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Mark O'Shea, Giftschlangen. Alle Arten der Welt in ihren Lebensräumen, Franckh-Kosmos Verlag, 2006 - ISBN 3440106195
  • Ludwig Trutnau, Schlangen im Terrarium, in 2 Bdn., Bd.2, Giftschlangen,
    Verlag: Ulmer (Eugen); Auflage: 4., Aufl. (1998) - ISBN 3800173719
  • Roland Bauchot: Schlangen, Weltbild Verlag, 1999, ISBN 3-8289-1501-9
  • W. P. Mara, Das Große Buch der Giftschlangen, Verlag: Bede (Februar 2002) - ISBN 3927997536
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