Kleiner Kubafink

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Kleiner Kubafink
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Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie: Ammern (Emberizidae)
Gattung: Tiaris
Art: Kleiner Kubafink
Wissenschaftlicher Name
Tiaris canora
Gmelin, 1789

Der Kleine Kubafink (Tiaris canora) gehört innerhalb der Familie der Finken (Fringillidae) zur Gattung der Tiaris.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Der Kleine Kubafink erreicht eine Gesamtlänge von rund elf cm, wobei die Schwanzlänge rund drei bis vier cm ausmacht. Das Gewicht liegt bei etwa zehn Gramm. Die Geschlechter weisen einen deutlichen Geschlechtsdismorphismus auf. Das Männchen ist am Oberkopf vorne dunkel, fast schwarz gefärbt. Die Färbung geht zum Nacken hin in ein olivgrün bis gelbgrün über. Der obere Bereich der Brust ist grauschwarz und geht nach unten in ein Grau über. Die Flanken des Kleinen Kubafinken sind bräunlich gefärbt und weisen olivgrüne Säume auf. Die Gesichtsmaske des Weibchens ist bräunlich, die Kehle ist schwarz gefärbt. Das gelbe Nackenband ist deutlich weniger stark ausgeprägt als beim Männchen. Die Flügel sowie die Flanken sind braun. Die Kleinen Kubafinken leben paarweise oder in kleinen Familiengruppen.

Verbreitung

Der Kleine Kubafink ist auf Kuba und der benachbarten Insel Pinos edemisch. Er bewohnt offene Landschaften, Gras- und Buschsavannen sowie landwirtschaftliche Flächen und Gärten. Oft ist er auch in Küstennähe anzutreffen. Er gilt als Kulturfolger.

Nahrung

Der Kleine Kubafink ernährt sich von Sämereien, die auf dem Boden gesucht werden.

Fortpflanzung

Die Gechlechtsreife wird mit knapp einem Jahr erreicht. Die Brutzeit erstreckt sich in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten über das Frühjahr. Die kugelartigen Nester werden in Sträuchern, in einer Höhe von durchschnittlich einem Meter, angelegt. Das Nest besteht hauptsächlich aus Gräsern und Moosen. Das Weibchen legt zwischen zwei und vier grünlichblaue Eier, die mit kleinen rötlichen bis braunen Punkten versehen sind. Die Brutdauer beträgt rund 13 bis 14 Tage. Bereits nach 16 bis 21 Tagen sind die Jungvögel selbständig.
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