Nashornalk
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| Nashornalk | |
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| Systematik | |
| Klasse: | Vögel (Aves) |
| Unterklasse: | Neukiefervögel (Neognathae) |
| Ordnung: | Regenpfeiferartige (Charadriiformes) |
| Familie: | Alkenvögel (Alcidae) |
| Gattung: | Cerorhinca |
| Art: | Nashornalk |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Cerorhinca monocerata | |
| Pallas, 1811 | |
Der Nashornalk (Cerorhinca monocerata) zählt innerhalb der Familie der Alkenvögel (Alcidae) zur Gattung Cerorhinca.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Der Nashornalk erreicht eine Körperlänge von bis zu 29 Zentimeter. Das Gefieder ist überwiegend graubraun gefärbt. Die Bauchseite ist cremefarben, die Rückenpartie, die Flügel und der Schwanz weisen eine dunkelbraune Färbung auf. Die Geschlechter ähneln sich sowohl in der Größe als auch in der Gefiederfärbung. Am Schnabelansatz sowie hinter den Augen zeigen sich weißliche Federchen. Der längliche und leicht nach unten gebogene Schnabel ist gelblich gefärbt. Während der Paarungszeit hat der Nashornalk am oberen Ende des Schnabelansatzes einen hornartigen Wulst. Die Wulst wird nach der Paarungszeit wieder abgestoßen. Die Extremitäten sind hellgelb, die Schwimmhäute zwischen den Zehen weisen eine graue Färbung auf.
Verbreitung
Die Brutgebiete liegen an den nordpazifischen Küsten von Kanada, den USA, Mexiko, Korea, China, Japan und Russland. Außerhalb der Brutzeit verbringt der Nashornalk sein gesamtes Leben über dem Meer. Er kommt nur zur Brutzeit an die Küsten. Es handelt sich in der Regel immer um die gleich Plätze. Der Nashornalk gilt als nistplatztreu.
Ernährung
Der Nashornalk ernährt sich hauptsächlich von Fischen in passender Größe. Dazu gehören insbesondere Sprotten, Sardellen, Heringe und ähnliches. Die Fische können dabei durchaus eine Länge von 10 bis 15 Zentimeter aufweisen. Darüber hinaus werden auch Kalmare und Krebstiere gefressen. Mit seinem kräftigen Schnabel kann der Nashornalk selbst hartschalige Krebstiere knacken. Beutetiere werden tauchend erbeutet. Die mit Schwimmhäuten versehenen Füße und die kurzen aber kräftigen Flügel dienen dem Vogel unter Wasser als Antriebsorgan.
Fortpflanzung
Der Nashornalk erreicht die Geschlechtsreife mit rund drei Jahren. Die Paarungszeit beginnt zumeist im Mai oder im Juni. Je weiter nördlich das Verbreitungsgebiet, desto später der Beginn der Paarungszeit. Großartige Nester benötigt der Nashornalk nicht. Das Weibchen legt ein Ei auf den nackten Felsen, meist in Felshöhlen oder in Nischen. Das Ei ist leicht oval, fast birnenförmig geformt. Durch diese Form kann es auf dem felsigen Untergrund nur schlecht wegrollen. Beide Elternteile brüten das Ei über einen Zeitraum von 40 bis 45 Tagen aus. Das geschlüpfte Küken wird mit kleinen Fischen gefüttert, die von beiden Partnern herangeschafft werden. Der Flaum der Küken ist oberseits gräulich, auf der Bauchseite weißlich gefärbt. Die Entwöhnung erfolgt abrupt. Im Alter von gut 45 bis 50 Tagen wird der Jungvogel von den Eltern verlassen. Die Eltern kehren ins Meer zurück. Noch nicht flügge, folgt der Jungvögel nun den Eltern ins Meer. Mit rund 50 Tagen erreicht der Jungvogel die Flugfähigkeit. Bis dahin verbringt er die ersten Tage auf dem Wasser.
