Nordamerikanischer Kupferkopf

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Nordamerikanischer Kupferkopf

Systematik
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Vipern (Viperidae)
Unterfamilie: Grubenottern (Crotalinae)
Gattung: Dreieckskopfottern (Agkistrodon)
Art: Nordamerikanischer Kupferkopf
Wissenschaftlicher Name
Agkistrodon contortrix
Linnaeus, 1766

Der Nordamerikanische Kupferkopf (Agkistrodon contortrix) gehört mit seinen 5 Unterarten innerhalb der Familie der Vipern (Viperidae) zur Gattung der Dreieckskopfottern (Agkistrodon).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Der Nordamerikanische Kupferkopf erreicht eine Länge von rund 90 Zentimeter, in seltenen Fällen auch bis 1,2 Meter. Sein Rücken hat eine ockerfarbene Grundfärbung und ist mit kupferroten Querbändern überzogen. Die Querbänder sind schwarz eingefasst. Sein flacher und von der Form her dreieckiger Kopf setzt sich deutlich vom Körper ab. Der Kopf ist zu den Seiten hin heller gefärbt. Ein weißer Streifen verläuft von den Augen bis zum Mundwinkel. Die Schnauze läuft zur Spitze hin recht spitz zu. Die Pupillen sind senkrecht geschlitzt. Auffälliges Merkmal sind seine Lorealgruben, die sich zwischen Augen und Nasenöffnung befinden und deutlich sichtbar sind. Lorealgruben sind Organe, mit denen Grubenottern (Crotalinae) Temperaturunterschiede wahrnehmen können.

Lebensweise

Der nordamerikanische Kupferkopf ist eine dämmerungs- und nachtaktives Schlange, die sich tagsüber in einem Versteck aufhält. Erdhöhlen, Baumstümpfe und Steinhaufen sind seine natürlichen Rückzugspunkte. Je nach Verbreitungsgebiet hält die Schlange eine Winterruhe, die 4 bis 6 Monate dauern kann. Das Gift des nordamerikanischen Kupferkopfes, ein Hämatoxin mittlerer Stärke, ist zwar sehr schmerzhaft, aber in der Regel für einen Erwachsenen nicht tödlich. Die Symptome reichen von lokalen Schmerzen über Übelkeit bis zum Erbrechen.
Detail-Ansicht des Kopfes
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Detail-Ansicht des Kopfes

Unterarten

Verbreitung

Gift von A. c. laticinctus.
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Gift von A. c. laticinctus.

Der nordamerikanische Kupferkopf ist mit seinen Unterarten in weiten Teilen der Südstaaten der USA und im Norden Mexikos verbreitet. Bevorzugt werden lichte Wälder, Feuchtwiesen und Bergregionen mit Höhen von bis zu rund 1.000 Metern. Der nordamerikanische Kupferkopf ist gelegentlich auch auf Agrarflächen wie Wiesen und Felder anzutreffen.

Ernährung

Der nordamerikanische Kupferkopf frisst alles was er überwältigen kann. Sein Spektrum reicht von Kleinsäugern wie Mäuse und Ratten, über Vögel, Reptilien, Amphibien bis hin zu Insekten.

Fortpflanzung

Agkistrodon contortrix laticinctus
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Agkistrodon contortrix laticinctus

In der freien Natur findet die Paarung in den Monaten April und Mai statt. Der nordamerikanische Kupferkopf gehört zu den ei-lebendgebärenden (ovovivipar) Schlangen. Die Trächtigkeit dauert etwa 90 Tage. In den Monaten August und September schlüpfen bis zu 17 Jungschlangen, die eine Geburtslänge von 20 bis 25 cm haben. Kurz nach der Geburt häuten sie sich zum 1. Mal.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Mark O'Shea, Giftschlangen. Alle Arten der Welt in ihren Lebensräumen, Franckh-Kosmos Verlag, 2006 - ISBN 3440106195
  • Ludwig Trutnau, Schlangen im Terrarium, in 2 Bdn., Bd.2, Giftschlangen,
    Verlag: Ulmer (Eugen); Auflage: 4., Aufl. (1998) - ISBN 3800173719
  • Roland Bauchot: Schlangen, Weltbild Verlag, 1999, ISBN 3-8289-1501-9
  • W. P. Mara, Das Große Buch der Giftschlangen, Verlag: Bede (Februar 2002) - ISBN 3927997536

Links

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