Opisthoncus parcedentatus

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-Die Spinne ist sehr lebhaft und schnell, sie ist tagaktiv und sehr wärme- und sonneliebend. Zum Beutefang webt die Spinne kein Netz, sondern erkennt als ausgesprochenes Augentier das Opfer recht bald, verfolgt und beschleicht das Opfer, um es dann im geeigneten Moment anzuspringen und mit einem Biß zu lähmen. Vor dem Sprung befestigt die Spinne jedoch einen Sicherheitsfaden am Boden, zum einen, um nicht von einem größeren Beutetier mitgenommen zu werden, zum anderen, um sich blitzschnell zurückziehen zu können. Zum Wohnen, Überwintern und als Schutz beim Häuten und bei der Eiablage webt sich die Spinne ein feines, sackartiges Wohngespinst, das sich meist in einer zusammengerollten Blattröhre befindet. Die Art kann sich ohne Probleme auf der unteren Seite von Gummibaum (''Ficus elastica'') bewegen.+Die Spinne ist sehr lebhaft und schnell, sie ist tagaktiv und sehr wärme- und sonneliebend. Zum Beutefang webt die Spinne kein Netz, sondern erkennt als ausgesprochenes Augentier das Opfer recht bald, verfolgt und beschleicht das Opfer, um es dann im geeigneten Moment anzuspringen und mit einem Biß zu lähmen. Vor dem Sprung befestigt die Spinne jedoch einen Sicherheitsfaden am Boden, zum einen, um nicht von einem größeren Beutetier mitgenommen zu werden, zum anderen, um sich blitzschnell zurückziehen zu können. Zum Wohnen, Überwintern und als Schutz beim Häuten und bei der Eiablage webt sich die Spinne ein feines, sackartiges Wohngespinst, das sich meist in einer zusammengerollten Blattröhre befindet. Die Art kann sich ohne Probleme auf der unteren Seite von einem Gummibaum (''Ficus elastica'') bewegen.
==Verbreitung== ==Verbreitung==

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Opisthoncus parcedentatus

Systematik
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Überfamilie: Salticoidea
Familie: Springspinnen (Salticidae)
Gattung: Opisthoncus
Art: Opisthoncus parcedentatus
Wissenschaftlicher Name
Opisthoncus parcedentatus
L. Koch, 1880

LSID-Kennung
LSID: [urn:lsid:amnh.org:spidersp:035077]

Die Spinnenart Opisthoncus parcedentatus gehört innerhalb der Familie der Springspinnen (Salticidae) zur Gattung Opisthoncus.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Opisthoncus parcedentatus erreicht als Männchen eine Körperlänge von etwa 6 bis 7 Millimeter und als Weibchen eine Körperlänge von etwa 7 bis 9 Millimeter. Diese Art ist wie fast alle Arten aus der Familie der Springspinnen (Salticidae) durch die besonders leistungsfähigen Augen gut charakterisiert. Vorn an der Stirn liegen nebeneinander vier scheinwerferartig vergrößerte Augen, an jeder Seite des steil abfallenden Kopfteils hintereinander zwei weitere, deutlich kleinere Augen. Das auffallend vergrößerte, mittlere Frontalaugenpaar entspricht gewissermaßen zwei Teleobjektiven. Die beiden Netzhäute können vor- und zurückgeschoben werden und so ein scharfes Abbild des angepeilten Objekts entwerfen. Da die Netzhäute aber zusätzlich seitlich verschoben werden können, vermag die Spinne außerdem ihren Blickwinkel zu verändern, ohne sich selbst zu bewegen. Die Spinne weist eine braune Körperfärbung mit einem weißen Muster auf dem Abdomen und Thorax auf. Das Muster kann zwischen einzelnen Exemplaren variieren.

Lebensweise

Die Spinne ist sehr lebhaft und schnell, sie ist tagaktiv und sehr wärme- und sonneliebend. Zum Beutefang webt die Spinne kein Netz, sondern erkennt als ausgesprochenes Augentier das Opfer recht bald, verfolgt und beschleicht das Opfer, um es dann im geeigneten Moment anzuspringen und mit einem Biß zu lähmen. Vor dem Sprung befestigt die Spinne jedoch einen Sicherheitsfaden am Boden, zum einen, um nicht von einem größeren Beutetier mitgenommen zu werden, zum anderen, um sich blitzschnell zurückziehen zu können. Zum Wohnen, Überwintern und als Schutz beim Häuten und bei der Eiablage webt sich die Spinne ein feines, sackartiges Wohngespinst, das sich meist in einer zusammengerollten Blattröhre befindet. Die Art kann sich ohne Probleme auf der unteren Seite von einem Gummibaum (Ficus elastica) bewegen.

Verbreitung

Opisthoncus parcedentatus kommt in folgenden Verbreitungsgebieten vor: Neusüdwales und Queensland. Sie hält sich überwiegend auf den grünen Blättern von Sträuchern und niedrigen Bäumen auf, wo sie sich in ihr angelegtes Wohngespinst, das sich in einer zusammengerollten Blattröhre befindet, zurückziehen kann und dort auch auf Beutefang geht. Gelegentlich findet man die Spinne auch in Gärten und auf den Hinterhöfen von Wohnsiedlungen. Wie fast alle Springspinnen so hält sich auch diese Art gerne auf sonnenbeschienenen Plätzen auf.

Ernährung

Wie alle Arten aus der Familie der Springspinnen (Salticidae), so ernährt sich auch diese Spinnenart von Insekten (Insecta). Sie lauert an exponierten Stellen auf ihre Beute und springt sie meist aus dem Hinterhalt an. Die Jagd nach Beutetieren findet meist auf grünen Blättern statt, indem die Spinne in der Regel von einem höheren Blatt zu einem niedrigen Blatt springt. Dabei spielt der Sehsinn eine außerordentliche Rolle. Die Spinne kann die Beute von weitem schon anvisieren und springt gezielt mehrere Zentimeter weit, um sie zu fangen. Überwiegend werden dabei Fliegen (Brachycera), Mücken (Nematocera) und Grillen (Gryllidae), Langfühlerschrecken (Ensifera), Kurzfühlerschrecken (Caelifera) sowie Schmetterlinge (Lepidoptera) und deren Raupen erbeutet. Gelegentlich werden von ihr auch Krabbenspinnen (Thomisidae) erbeutet.

Fortpflanzung

Wie bei allen anderen Spinnen auch, werden die Männchen vor dem Weibchen geschlechtsreif und machen sich auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin. Trifft ein Männchen auf ein vor der letzten Häutung stehendes Weibchen, so bleibt es bei ihm und paart sich mit ihm, sobald sich das Weibchen gehäutet hat. Vor der Paarung wird das Weibchen mit charakteristischen Tänzen umworben. Dieser Tanz geht folgendermaßen vor sich: Das Männchen richtet sich hoch auf, streckt seine Vorderbeine hoch, die bei dem geschlechtsreifen Männchen eine Signalfarbe tragen, und winkt mit diesem ersten Beinpaar, indem das Männchen sich vor dem Weibchen hin und her bewegt, bis beide Tiere sich Kopf an Kopf gegenüberstehen. Nimmt das Weibchen diese Werbung an, d. h., bleibt das Weibchen still stehen, dann kommt es zur Paarung. Das Weibchen baut nach der Paarung eine übergroße Seidenzelle, in die es seine Eier legt und sie darin bewacht, bis die Jungspinnen schlüpfen, was meist bis zur zweiten Häutung dauert, da die Jungspinnen zuerst fast blind sind und erst nach der zweiten Häutung voll entwickelte Augen haben.

Synonyme und Chresonyme nach Norman I. Platnick

Update 31. Dezember 2008 <1>

  • Opisthoncus parcedentatus - L. Koch, 1880
  • Opisthoncus parcedentatus - L. Koch, 1880
  • * Opisthoncus parcedentatus - Davies & Zabka, 1989

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

'Persönliche Werkzeuge