Chinesischer Lippenmolch

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Chinesischer Lippenmolch

Systematik
Klasse: Amphibien (Amphibia)
Ordnung: Schwanzlurche (Caudata)
Unterordnung: Salamanderverwandte (Salamandroidea)
Familie: Echte Salamander (Salamandridae)
Gattung: Pachytriton
Art: Chinesischer Lippenmolch
Wissenschaftlicher Name
Pachytriton labiatus
Unterstein, 1930

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Der Chinesische Lippenmolch (Pachytriton labiatus), auch Paddelschwanzmolch genannt, zählt innerhalb der Familie der Echten Salamander (Salamandridae) zur Gattung Pachytriton. Im Englischen wird der Chinesische Lippenmolch Paddletail Newt, Unterstein's newt oder Spotless Stout Newt genannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen, Maße

Pachytriton labiatus nimmt eine Stellung zwischen der Gattung Cynops und der Gattung Paramesotriton ein. Diese Art weist einen langgestreckten, kräftigen und walzenförmigen Körper auf. Pachytriton labiatus ist durch seine Körperform perfekt an ein Leben in schnell fließenden Strömen und Bächen perfekt angepasst. Die Gesamtlänge beträgt ca. 18 bis 20 cm. Der Körper ist ebenso lang wie der Schwanz. Dabei bleiben die Männchen zumeist etwas kleiner und wirken vom Körper her eher zierlicher. Der Schwanz kann vereinzelt etwas länger sein und endet immer wohlgeformt abgerundet und niemals spitz. Die Gliedmaßen sind kurz und wirken eher etwas klein. An den Vorderfüßen sind jeweils vier Zehen und an den Hinterfüßen sind jeweils fünf Zehen vorhanden. Der Schädel ist flach und breit. Die Augen treten nur wenig hervor und sind seitlich am Schädel angeordnet. Die seitlichen Oberlippen sind beim adulten Pachytriton labiatus sehr stark ausgebildet und reichen etwas über den hinteren Unterkiefer hinaus. Am Hals befindet sich eine deutliche Kehlfalte. Die Haut ist sehr glatt und glänzend. An Land wirkt die Haut stumpf und wird von einer Sektretschicht überzogen, welche den Molch vor dem Austrocknen bewahren soll. Die Körperoberseite und die Extremitäten weisen eine eher dunklere Färbung auf, welche von einem rötlichen Braun bis hin zu ganz Schwarz reichen kann. An den Flanken sind bei einigen Individuen orange bis rötliche Dorsalstreifen zu erkennen. Diese Dorsalstreifen sind zumeist bei dem männlichen Pachytriton labiatus vorhanden. Die Männchen verfügen auch, im besondere zur Paarungszeit, über einen sehr stark verbreiteten Schwanz. Die deutsche Bezeichnung Paddelschwanzmolch hat in diesem Merkmal seinen Ursprung.

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Weibchen verbreitern ihren Schwanz nicht. Die Bauchseite von Pachytriton labiatus ist bei allen Tieren immer heller und mehr oder weniger gezeichnet. Die Färbungen reichen von einem verwaschenen oder schmutzigen Rot bis hin zu einem etwas kräftigeren Rot. Die Bauchfärbung ist durch unregelmäßige dunklere Flecken unterbrochen. Jedes Individuum weist seine eigene Bauchzeichnung auf. Diese Zeichnung ist in unterschiedlicher Nuancierung an der ganzen Körperunterseite, beginnend vom Schädel bis hin zum Schwanz, vorhanden. Auch die Unterseiten der Extremitäten sind in dieser Form gezeichnet. Beim männlichen Pachytriton labiatus ist darüber hinaus eine zusätzliche Schwanzfärbung vorhanden. Diese Zeichnungen können von einer sehr minimalen bis sehr großflächigen Ausdehnung sein. Besonders zur Paarungszeit tritt diese Zeichnungsform bei allen männlichen Pachytriton labiatus auf. Die Farben reichen von silbern, bläulich bis hin zu allen möglichen Grautönen.

Synonyme

Die ersten Paddelschwanzmolche wurden von David 1875 als Cynops sinensis (Zhao, 1988) beschrieben. Diese Beschreibung war falsch und wohl auf der Grundlage von morphologischen und geographischen Falschbestimmungen zurückzuführen. Die Ähnlichkeiten in Färbung und Lebensweise führten zur damaligen Fehlbestimmung. Unterstein nahm die Beschreibung 1930 als Molge labiatum (Unterstein 1930) vor und wurde als Synonym für Pachytriton brevipes von Papst 1931 und anschließend als eine Unterart von C. C. Liu 1973 (Zhao, 1988) geführt. Die beiden Unterarten (von Pachytriton brevipes) wurden später als separate Arten geführt. Dies wurde auf Grund der Erarbeitung der morphologischen Unterschiede und der Tatsache, dass es keine Hybridisierung beider Arten gibt, vorgenommen. Beide Arten haben eine teilweise sich überschneidende Verbreitungsgrenze. Somit ist eine Artabgrenzung gegeben und Pachytriton labiatus (labiatum) erfolgt (Zhao & Hu, 1984).

Des Weiteren finden folgende Synonyme Verwendung: Paddle Tail Newt, Spotless Paddle Tail Newt, Spottless Stout Newt, Unterstein's Newt.

Lebensweise

Paddelschwanzmolche gehören zu den besonders hoch entwickeltenden und besonders territorial-aggressiven Molchen. Pachytriton labiatus führt als adulter Molch ein rein aquatisches Leben. Larven verlassen nach der Metamorphose das Gewässer und leben in den ersten zwei, vielleicht auch bis drei Jahren ausschließlich an Land. Die Jungmolche kehren ins Wasser zurück, wenn sie eine Größe von ca. 8 cm (Gefangenschaftsbeobachtung.) erreicht haben. Ihr Leben ist dasselbe wie der Alttiere. Ob und wann Jungtiere an Land bereits Wanderungen zu anderen Gewässern unternehmen, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Im Wasser selbst wandern die Jungmolche mit Sicherheit ab. Dies ist im territorialen Verhalten von Pachytriton labiatus zu sehen. Das Gewässer wird nicht mehr freiwillig verlassen. Die Hauptaktivitätszeiten liegen in den Dämmerungsstunden und nachts. In den mehr oder weniger stark fließenden Gewässern ist Pachytriton labiatus ein ausgezeichneter Schwimmer. Sie verbergen sich tagsüber am Bodengrund zwischen großen Steinen, Wurzeln, in Mulden oder anderen Verstecken. Pachytriton labiatus ist ein ausgesprochener Einzelgänger. Männchen markieren auch außerhalb der Paarungszeit ihre Reviere.
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Eindringlinge werden verjagt, verbissen und können auch tödliche Verletzungen zugefügt bekommen, wenn sie dem dominanten Gegner nicht schnell genug ausweichen. Während bei anderen Urodelenarten die Unverträglichkeiten, Revierstreitigkeiten, Aggressivitäten nur zwischen zumeist geschlechtsreifen Männchen zu beobachten sind, zeigen bei Pachytriton labiatus auch die Weibchen ein äußerst aggressives Verhalten.

Während der Paarungszeit sind Männchen laichbereiten Weibchen gegenüber wesentlich verträglicher. Aus Freilandbeobachtungen ist bekannt, dass Männchen ‚dickeren’ Weibchen gegenüber nicht sonderlich aggressiv sind. Diese ‚dickeren’ Weibchen sind mit Sicherheit paarungsbereite und laichtragende Weibchen. ‚Dünnere’ Weibchen hingegen wurden ebenso verjagt wie Männchen. Bei den ‚dünneren’ Weibchen kann man mit zunehmender Sicherheit davon ausgehen, dass sie nicht oder noch nicht laichbereit sind und auch noch über keinen ausreichenden Laichansatz verfügen. Die Kommunikation untereinander erfolgt mittels chemischer Duft- und Lockstoffe. Diese werden wissenschaftlich als Pheromone bezeichnet. Männchen markieren damit ihre Reviere, zeigen günstige Ablaichplätze- bzw. stellen damit auf, indem sie ihre Kloaken an markanten Punkten reiben. Für die Balz werden Pheromone aus der Klaoke ins Wasser abgegeben und den Weibchen mit dem Schwanz zugewedelt.

Lebensraum

Der Lebensraum von Pachytriton labiatus beschränkt sich im aquatilen Stadium ausschließlich auf mehr oder weniger schnell fließende und vor allen Dingen klare Gebirgsbäche. Die Wassertemperaturen steigen in den Bächen wahrscheinlich nie über 20°C an. An den Gewässerränder sind zahlreiche Versteckmöglichkeiten in Form von Steinen, Platten und Wurzeln vorhanden. Nahrung ist nur kärglich vorhanden. In den Wintermonaten fällt die Temperatur auf unter 10°C. Flora wird nur in ganz geringem Maße vorgefunden. Die Gewässertiefe reicht von wenigen Zentimetern bis zu einem Meter. Andere Amphibienarten sind in den Vorkommensgewässern von Pachytriton labiatus nicht anzutreffen. Ein Fischvorkommen ist ebenfalls fast immer ausgeschlossen.

Verbreitung

Pachytriton labiatus ist im zentralen und südlichen China beheimatet. Darüber hinaus kommen sie in zwei gänzlich von einander abgetrennten Gebieten in Ost-China vor. Nachgewiesen wurden sie in den chinesischen Provinzen Guizhou, Guangxi, Hunan und Zhejiang. Gemeinsame Vorkommensgebiete mit Pachytriton brevipes wurden in den Provinzen Guangxi und Hunan nachgewiesen. Die Überschneidungen der Vorkommensgebiete mit Pachytriton brevipes sind auch für Jiangxi, Jiangsu und Anhui möglich. Eine Hybridisierung beider Arten konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Die genaue Verbreitung von Pachytriton labiatus ist nicht gänzlich erforscht.

Ernährung

Pachytriton labiatus ernährt sich in seinen natürlichen Verbreitungsgebieten ausschließlich von Kleinstlebewesen im Wasser. Im juvenilen Stadium an Land, werden wahrscheinlich alles an Land lebende Wirbellose in passender Größe aufgenommen. In der Gefangenschaftshaltung nimmt Pachytriton labiatus jede angebotene natürliche und unnatürliche Nahrung auf, welche auch bewältigt werden kann.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzungszeit beginnt bei Pachytriton labiatus im Frühjahr und kann sich bis zum Frühsommer hinziehen. Die Wohnreviere sind für die männlichen Pachytriton labiatus mit den Revieren zeitgleich, welche für die Paarung Verwendung finden. Zu dieser Zeit schwellen bei den Männchen die Kloaken sehr stark an. Zusätzlich bilden sich an den Kloakenlippen der Männchen von Pachytriton labiatus ca. 2 Millimeter lange haarähnliche Gebilde aus, welche nach außen wachsen und sehr gut zu sehen sind. Welche Funktion diese ‚Papillen’ haben, ist gänzlich ungeklärt. Ohne Ausbildung dieser Papillen erfolgt jedoch keine erfolgreiche Paarung. Der Schwanz von Pachytriton labiatus verbreitert sich erheblich und die Zeichnung im Schwanz wird besonders farblich ausgebildet. Wird ein laichbereites Weibchen entdeckt, wirbt das Männchen sehr intensiv um das Weibchen. Dazu lässt das Männchen das Weibchen in seine unmittelbare Nähe oder lockt es zielstrebig mit seinen Pheromonen an. Die eigentliche Paarung erfolgt immer in Höhlen oder höhlenähnlichen Gebilden. Weibchen heften ihre Eier einzeln, aber zusammenhängend an die Unterseide von Steinen, Wurzeln, Rinden ab. Die Weibchen betreiben eine aktive Brutpflege. Ob die Brutpflege nur zum Schutze des Geleges dient oder noch andere Brutpflegeaktivitäten durchgeführt werden, ist nicht geklärt. Der adulte Pachytriton labiatus erbeutet keine befruchteten Eier. Unbefruchtete Eier werden von den brütenden Weibchen gefressen. Die Aufnahme von unbefruchteten Eiern dient zum Schutz des restlichen Geleges. Unbefruchtete Eier sterben ab und beginnen zu schimmeln. Dieser Schimmel würde auch auf die befruchteten Eier übergreifen. Je nach Wassertemperatur beginnt der Schlupf der Larven mit ca. 3 bis 6 Wochen.
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Die Weibchen verlassen zu diesem Zeitpunkt die Brutstätte und die Larven sind sich selbst überlassen. In den ersten ein bis zwei Wochen verbrauchen die Larven ihre Dottervorräte und liegen anfangs seitlich, am Gewässergrund. Für Alttiere sind sie nur noch Nahrung. Die Larvalentwicklung dauert je nach Wassertemperatur ca. 12 Wochen. Bis zum erwachsenen und geschlechtsreifen Chinesischen Lippenmolch, werden ca. vier Jahre benötigt.

Ökologie

Pachytriton labiatus trägt einen wesentlichen Teil für das ökologische Gleichgewicht bei dem Verzehr von Insekten und deren Larven bei.

Gefährdung und Schutz

Ein Schutzstatus kann für Pachytriton labiatus nicht angegeben werden. Die notwendigen und verbürgten Angaben über die genauen Vorkommen, die Individuumdichte und Ausbreitung fehlen. Die Gefährdung besteht in der Zerstörung der Vorkommensgebiete von Pachytriton labiatus. Hier ist im besonderen die Verschmutzung von Gewässern ein ausschlaggebendes Kriterium. Pachytriton labiatus kann aus verschmutzten Gewässern nicht einfach abwandern, da es sein Lebensraum ist. Die Tiere verenden an der Unverträglichkeit der Verschmutzungen.

Prädatoren

Junge Pachytriton labiatus werden während der Landphase von anderen großen Urodelen, Anuren, Skorpionen, Spinnen, Vögeln, Säugern und Nagern erbeutet. Im Wasser sind sie nur durch größere und vereinzelt vorkommende Raubfische gefährdet.

Gefangenschaftspflege

Die Haltung von Pachytriton labiatus unter künstlichen Bedingungen ist für Anfänger zumeist recht schwierig. Pachytriton labiatus wird jährlich in unzähligen Mengen importiert und in verschiedenen Märkten als Molch für den Gartenteich angeboten. In den Verkaufsaquarien finden sich zumeist dutzende von Pachytriton labiatus. Auf diesem begrenzten Raum können die Molche ihr natürliches Verhalten nicht ausleben und gerecht werden. Eine Revierbildung ist nicht möglich. Diese Hälterungsform funktioniert über einen gewissen Zeitraum. Die Molche sind danach derartig gestresst, dass sie alle innerhalb kürzester Zeit verenden.

Für die Sachkundige Pflege in einem Zimmeraquarium macht es sich erforderlich, jeweils nur einen Pachytriton labiatus in einem größeren Aquarium zu pflegen. Ein zusätzlicher Besatz mit anderen Amphibien oder Fischen, außer Fischbrut und kleine Fische für Nahrungszwecke, muß vermieden werden. Eine zeitweise gemeinsame Pflege von einem Paar ist vor allen Dingen während der Paarungszeit möglich. Eine längere gemeinsame Pflege in einem Aquarium von mehr als einem Pachytriton labiatus ist definitiv nicht möglich. Die Molche werden sich so lange bekämpfen bis beide sterben.

Das Wasser muss sauber und kühl sein. Temperaturen von über 20°C werden zwar über einen kürzeren Zeitraum vertragen, wird aber Folgeschäden mit sich führen. Ein wichtiger Folgeschaden scheint die ausbleibende positive Fortpflanzung zu sein. Es wird angenommen, dass bei einer zu hohen Hälterung der Laichansatz nicht erfolgen kann und die Männchen keine Spermien ausbilden können. Im Wasser müssen sehr viele Versteckmöglichkeiten unterschiedlicher Art vorhanden sein. Der Bodengrund kann aus Kies oder Sand beschaffen sein. Auf eine Bepflanzung kann gänzlich verzichtet werden. Für die Überwinterung senkt man die Temperatur auf bis zu 10°C. Der Wasserstand kann der Aquariumsgröße angepasst werden. Im Winter wird der Wasserstand um die Hälfte abgesenkt. Will ein Pachytriton labiatus das Wasser verlassen, so muss dringend gehandelt werden. Sind mehrere Molche im Aquarium, so sind sie umgehend zu trennen. Wird nur ein Pachytriton labiatus in einem Aquarium gepflegt und will das Wasser verlassen, so stimmt die Wasserqualität und/oder auch die Temperatur nicht mit den Ansprüchen des Pachytriton labiaturs überein. Auch hier ist sofortiger Handlungsbedarf. Wird nicht gehandelt, sterben die Molche.

Steht das Aquarium von Pachytriton labiatus hell, so kann auf eine zusätzliche Beleuchtung verzichtet werden.

Ernährt wird Pachytriton labiatus am besten mit Kleinstlebewesen aus heimischen Bächen und Flüssen. Pachytriton labiatus nimmt aber auch alle anderen geeigneten Futtertiere an. Auch hier spielt die Ernährung bei der positiven Vermehrung eine wichtige Rolle.

Die Zucht ist recht schwierig. Hat man ein harmonisierendes Paar zur Verfügung, so kann man das Paar im Frühjahr zusammensetzen. Dazu setzt man das Männchen zum Weibchen in das Aquarium. Das Männchen wird ein laichbereites Weibchen sofort erkennen und mit der Balz beginnen. Dazu wedelt das Männchen das Weibchen mit dem Schwanz an und wedelt zugleich Duftstoffe aus der Kloake vor den Kopf des Weibchen. Zeitgleich sucht das Männchen geeignete Ablaichplatze auf. Auf dem Höhepunkt der Balz setzt das Männchen einzelne Samenkegel ab, welche vom Weibchen beim Darüberschwimmen mit der Kloake aufgenommen werden. Es erfolgt eine innere Befruchtung. Nach ca. fünf bis zehn Tagen der Spermienaufnahme beginnt das Weibchen mit der Eiablage. Dazu wird eine vorher ausgesuchte Ablaichmöglichkeit, zumeist in Form einer Höhle, aufgesucht. Die Eier werden an der Decke abgelaicht. Das Männchen muß nun vom Weibchen getrennt werden. Das Weibchen übernimmt bis zum Schlupf der Larven die Brutpflege. Larven müssen vom Muttertier sofort getrennt werden. Sie werden als Nahrung angesehen und erbeutet. Die Larval- und Jungtierentwicklung weicht ganz erheblich von den Umgebungstemperaturen ab. In der Gefangenschaftspflege wurde herausgefunden, dass Jungmolche von Pachytriton labiatus nach der Metarmophose bis zu einer Größe von bis zu 8 cm an Land leben. Jungmolche ertrinken beim Versuch, sie ans Wasser zu gewöhnen.

Galerie

Anhang

Literatur und Quellen

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  • Zhao, X.B., Zeng, L., Zeng J.D., and Lei, Y.S. (1994). The ecological study of Pachytriton labiatus in Yunshan National Park (in Chinese). Journal of Shaoyao College, 7, 147-149.

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