Reptilienzoo Nockalm

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Informationen
Vollständiger Name: Reptilienzoo Nockalm Patergassen
Gründung: 1995
Besonderheiten: Bei Anfrage darf man die Schlangen anfassen
Stadt: Kärnten
Höhenlage: unterschiedlich
Fläche: 900m²
Eröffnung: 1995
Tierbestand: ca. 400 Tiere in 120 Arten
Anschrift: Reptilienzoo Nockalm Patergassen
Vorwald 83
9565 Patergassen, Kärnten
Telefon: 0043-4275-23165
Mobil: 0043-0676-3861738
E-Mail-Adresse: mailto:info@reptilienzoonockalm.at
Website: Homepage des Reptilienzoos


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Reptilienzoo liegt in Kärnten mitten im Grünen, wo auch freilebende Schlangen oft zu Besuch kommen. Der ausgewanderte Schweizer Peter Zürcher, der sich seit über 30 Jahren mit Reptilien beschäftigt, gründete und erbaute den Zoo, nachdem er 1994 die Entscheidung fällen musste, ob er seine eigene Sammlung reduziert oder ob er sein Hobby zum Beruf macht. Natürlich hat er es zum Beruf gemacht und 1995 wurde der neue sehr umfangreiche und einzigartige Reptilienzoo mit vielen Giftschlangen und anderen Reptilien eröffnet, der seither immer vergrößert wird, so z.B. werden in Zukunft auch Riesenschlangen und Königskobras gehalten. Durch ihre Vielfältigkeit an Arten ist dieser Reptilienzoo einzigartig in Europa, wenn nicht sogar auf der ganzen Welt.

Tiere

Auf einer Austellungsfläche von 400m² im Haus und 500m² außen, werden 145 Terrarien in diesem Zoo präsentiert. Der Tierbestand besteht aus ca. 21 verschiedenen Klapperschlangenarten, 11 verschiedenen Kobraarten, drei Mambaarten und 38 verschiedenen Vipernarten. Auch gibt es zwei Krokodilarten und daneben noch ungiftige Nattern, Riesenschlangen, Vogelspinnen, Skorpione, Echsen und Schildkröten.

Tierbestand

Leopardgecko (Eublepharis macularius)
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Leopardgecko (Eublepharis macularius)
Ringelnatter (Natrix natrix)
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Ringelnatter (Natrix natrix)

Ein kleiner Auszug:

Giftschlangen

Schildkröten (Testudinata)

Krokodile (Crocodilia)


Hier ist die ganze Artenliste nachzulesen

Terrarien

Grüner Leguan (Iguana iguana)
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Grüner Leguan (Iguana iguana)

Innenterrarien

Bei den Terrarien wird darauf geachtet, dass sie die optimale Größe haben und naturgetreue Einrichtungen besitzen, so gibt es Wüstenterrarien, Regenwaldterrarien und es wird auch mal ein Ausschnitt aus einer Geröllhalde nachgebildet, dabei scheut der Zoo nicht, verschiedene Gesteine vom Herkunftsort der Tiere zu besorgen. Aber auch andere Einrichtungs- und Dekorationsmaterialien, wie Wurzeln, Kakteenholz, Pflanzen anderes wird aus der näheren und weiteren Umgebung zum Teil sogar aus Übersee herbeigeschafft.

Außenterrarien

Für die heimischen Schlangen wie die Kreuzotter (Vipera berus) zum Beispiel, werden Terrarien mit exakten Ausschnitten aus den Lebensräumen der entsprechenden Tiere mit Originalgestein und originalen Alpenpflanzen gebaut, auch können sie in diesen überwintern. Die Reinigung übernehmen meist Kleinstlebewesen und die Witterung, nur der Pflanzenschnitt muss noch von Menschenhand gemacht werden.

So hat der Zoo auch zwei Bitten:

  • 1. Man soll nicht enttäuscht sein, wenn man die Tiere nicht beim ersten Mal sieht, denn der Zoo hält nichts von übersichtlichen Steril-Terrarien, die einfach zu reinigen sind und in denen die Tiere immer auf dem Präsentierteller sitzen müssen. Und außerdem ist es nur für das Wohlbefinden der Tiere.
  • 2. Man braucht Zeit wenn man diesen Zoo besucht, so darf man den Zoo nicht in 10 Minuten durchlaufen und dann enttäuscht sein, sondern genau hinsehen, dann wird es auch ein informativer Besuch.

Aktivitäten

Der Zoo bietet den Besuchern an, Schlangen auf Wunsch und Anfrage auch anzufassen, so darf man sich in Aufsicht eines Wärters einen Python um den Hals legen oder man darf dem Leguan ein Küsschen geben.

Anhang

Literatur und Quellen

  • Petzold, Dirk: ABENTEUER ZOO, 550 Tierparks, Aquarien und Reptilienhäuser: Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz. Leopold Stocker Verlag, Graz 2007. ISBN 370201151X

Links

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