Rosenboa

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Rosenboa

Systematik
Klasse: Kriechtiere (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Riesenschlangen (Boidae)
Unterfamilie: Sandboas (Erycinae)
Gattung: Zwergboas (Charina)
Art: Rosenboa
Wissenschaftlicher Name
Charina trivirgata
(Cope, 1861)

Die Rosenboa (Charina trivirgata) zählt innerhalb der Familie der Riesenschlangen (Boidae) zur Gattung der Zwergboas (Charina).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Die Rosenboa erreicht eine Länge von 90 bis 100 cm und ist kräftig gebaut. Der Rücken weist eine hellbraune Grundfarbe auf, die Bauchseite ist cremefarben und braun gesprenkelt. Auf dem Rücken und den Seiten sind graubraune Längsstreifen zu sehen. Der schlanke Kopf setzt sich nur wenig vom Körper ab. Die Pupillen der recht kleinen Augen sind senkrecht geschlitzt. Die dämmerungs- und nachtaktive Schlange überwintert in den Monaten November bis Januar oder Februar an geschützter Stelle. Die Geschlechter lassen sich sehr gut an den Afterspornen unterscheiden, die beim Männchen deutlicher ausgebildet sind.

Verbreitung

Rosenboas leben in mäßig trokenen Halbwüsten und Savannen mit schwacher Vegetation. Sie sind bis in Höhen von 1.200 Metern anzutreffen. Die Hauptverbreitungsgebiete erstrecken sich über Kalifornien, Arizona und dem Norden von Mexiko. Tagsüber versteckt sie sich unter Steinen oder gräbt sich in den Sand ein.

Ernährung

Die Rosenboa frisst überwiegend Nagetiere in passender Größe und Vögel. Die Beute wird umschlungen und erwürgt, bevor sie im Ganzen verschlungen wird.

Fortpflanzung

Die Geschlechtsreife wird mit drei bis vier Jahren erreicht. Die Rosenboa gehört zu den lebendgebärenden Schlangen und bringt nach einer Trächtigkeit von 120 bis 130 Tagen durchschnittlich fünf bis sechs Jungschlangen zur Welt. Die erste Häutung der Jungschlangen erfolgt für gewöhnlich nach zwei Wochen. Die Lebenserwartung der Rosenboa liegt bei rund 15 Jahren.

Gefährdung und Schutz

Diese Art ist akut vom Aussterben bedroht, das Washingtoner Artenschutzabkommen stellt sie daher unter weltweiten Schutz.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

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