Rosenköpfchen

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Rosenköpfchen
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Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Edelpapageien (Psittaculinae)
Gattung: Unzertrennliche (Agapornis)
Art: Rosenköpfchen
Wissenschaftlicher Name
Agapornis roseicollis
Vieillot, 1817

Das Rosenköpfchen (Agapornis roseicollis) zählt zur Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) und gehört zur Gattung der Unzertrennlichen (Agapornis).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Das Rosenköpfchen erreicht eine Körperlänge von 15 bis 16 Zentimeter sowie ein Gewicht von rund 50 Gramm. Die Geschlechter zeigen keinen Geschlechtsdismorphismus und sind sehr schwer zu unterscheiden. Das Gefieder ist überwiegend grünlich gefärbt, wobei die Bauchseite etwas heller gefärbt ist. Markantes Merkmal ist die rosenrot gefärbte Stirn, die den Vögeln den deutschen Namen gab. Die Wangen und der Kehlbereich sind ebenfalls rötlich, jedoch deutlich blasser als der Stirnbereich. Der Bürzel sowie die oberen Schwanzfedern weisen eine bläuliche Färbung auf. Der Schnabel ist fleichfarben bis leicht gelblich gefärbt, die Extremitäten weisen eine gräuliche Färbung auf. Die Iris der Augen ist braun gefärbt. Rosenköpfchen leben in geselligen Gruppen, gelegentlich auch paarweise. Die Art ist in ihrem Bestand heute noch nicht gefärdet und gebietsweise sehr häufig anzutreffen.

Verbreitung

Das Rosenköpfchen ist im südlichen Afrika insbesondere in Südafrika, Namibia, Botswana und dem südlichen Angola verbreitet. Hier leben sie meist in kargen Baumsavannen und Halbwüsten. Ein Bach- oder Flußlauf ist dabei immer in unmittelbarer Nähe, da Rosenköpfchen täglich Wasser zu sich nehmen müssen.

Nahrung

Die Rosenköpfchen ernähren sich von Sämereien, Nüssen, Beeren und anderen Früchten sowie gelegentlich von Insekten und deren Larven. Ihr Schnabel ist sehr kräftig und kann auch hartschalige Nüsse knacken. Die Brut wird in den ersten zwei bis drei Wochen ausschließlich mit Insekten und deren Larven gefüttert.

Fortpflanzung

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Im südlichen Afrika, ihrer natürlichen Heimat, erstreckt sich die Paarungs- und Brutzeit der Rosenköpfchen über die Monate Februar bis April. Sie sind reine Kolonienbrüter, die in größeren Gruppen brüten. Rosenköpfchen sind in ihren kargen Lebensräumen nicht wählerisch. Sie brüten sowohl in Felsnischen, im Mauerwerk oder auch in Gemeinschaftznestern von zum Beispiel Webervögeln. Das Weibchen legt in ihr ausgepolstertes Nest zwischen drei und sechs Eier, die über einen Zeitraum von 21 bis 22 Tagen ausgebrütet werden. Die Nestlingszeit erstreckt sich über einen Zeitraum von 35 bis 38 Tage. Danach sind die Jungvögel flügge, werden aber noch zwei weitere Wochen mit Nahrung versorgt. Das Gefieder der Jungvögel gleicht dem der Altvögel, jedoch ist es deutlich blasser und auch das rötliche Stirnband fehlt noch völlig. Die Lebenserwartung liegt bei rund zehn bis zwölf Jahren.

Anhang

Literatur und Quellen

  • Prof. Dr. Dr. H. C. Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Band 7-9 Vögel. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München (1993) ISBN 3-423-05970-2
  • Gottfried Mauersberger, Wilhelm Meise: Urania Tierreich, 7 Bde., Vögel.Urania, Stuttgart (1995) ISBN 3423032049
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