Rotbrust-Krontaube
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| Rotbrust-Krontaube | |
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| Systematik | |
| Klasse: | Vögel (Aves) |
| Unterklasse: | Neukiefervögel (Neognathae) |
| Ordnung: | Taubenvögel (Columbiformes) |
| Familie: | Tauben (Columbidae) |
| Gattung: | Krontauben (Goura) |
| Art: | Rotbrust-Krontaube |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Goura scheepmakeri | |
| Finsch, 1876 | |
| IUCN-Status | |
| Vulnerable (CR) - IUCN
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Die Rotbrust-Krontaube (Goura scheepmakeri), die auch Maronenbrust-Krontaube genannt wird, gehört innerhalb der Familie der Tauben (Columbidae) zur Gattung der Krontauben (Goura).
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Die Rotbrust-Krontaube erreicht etwa eine Größe von ca. 75 cm. Sie ist damit eine der größten Taubenarten. Markantes Zeichen ist ihre imposante Federhaube, die von der Stirn bis zum Hinterkopf reicht, eine Höhe von gut 10 cm aufweisen kann und gräulich gefärbt ist. Der Kopf ist überwiegend grau, der Bereich der Augen weist eine waagerechte schwarze Linie auf. Der Schnabel ist gräulich und leicht gekrümmt. Beim Männchen fällt diese Krümmung deutlicher aus. Der Brustbereich variiert zwischen rostbraun bis violett. Das Gefieder ist bläulich bis fliederfarben. Die tagaktiven Vögel leben in kleinen Gruppen auf dem Waldboden. Nur bei Gefahr oder zur Brut suchen sie Bäume auf. In ihrer Heimat gelten sie trotz Artenschutz als Jagdwild und werden stark bejagt. Das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen stellt sie unter weltweiten Schutz, da die Art mittlerweile als bedroht gilt.
Verbreitung
Die Rotbrust-Krontaube findet ihre Verbreitung in Süden und Südosten Neuguineas. Sie bewohnt dort den Waldboden tropischer Regenwälder.
Nahrung
Sie ernährt sich von Früchten, Beeren und Sämereien, die auf dem Waldboden gesucht werden. Auf Nahrungssuche gehen diese Vögel tagsüber.

