Tastermotte

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Tastermotte

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Unterklasse: Geflügelte Insekten (Pterygota)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Breitflügelmotten (Oecophoridae)
Unterfamilie: Oecophorinae
Gattung: Harpella
Art: Tastermotte
Wissenschaftlicher Name
Harpella forficella
Scopoli, 1763

Die Tastermotte (Harpella forficella) zählt innerhalb der Familie der Breitflügelmotten (Oecophoridae) zur Gattung der Harpella.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Die Tastermotte erreicht eine Flügelspannweite von 24 bis 28 Millimeter. Sie weist eine längliche und schmale Gestalt auf. Dieser Eindruck wird noch verstärkt, da sie im Ruhezustand ihre Flügel dachartig auf dem Abdomen trägt. Die Extremitäten und die Fühler sind überwiegend gräulich gefärbt. Die Beine weisen an den Gelenken stachelartige Fortsätze auf. Diese Färbung wird durch eine stellenweise weißliche Bänderung unterbrochen. Die Flügel sind lang und schmal. Sie sind bräunlich und hellbraun oder gelblich gefärbt. Die Flügelränder sind stark gesäumt. Die Taster weisen eine bellbraune Färbung auf und werden in der Regel leicht nach oben gebogen gehalten. Die Tastermotte ist dämmerungs- und nachtaktiv. Am Tage ruht sie an sicheren Plätzen, meist auf Blättern.

Verbreitung

Die Tastermotte ist in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet. Sie ist für gewöhnlich an Waldrändern, an Gebüschrainen, Naturnahen Gärten und in Parks anzutreffen.

Nahrung

Die Raupen ernähren sich von Totholz und anderen organischen Materialien.

Fortpflanzung

Die Eiablage erfolgt in den meisten Verbreitungsgebieten im Sommer. Das Weibchen legt ihre Eier in der Regel in Totholz ab. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven sind gräulich und weisen dorsal helle Flecken auf. Der Kopf und das Nackenschild weisen eine bräunliche Färbung auf. Sie verfügen über 16 Beinpaare. Sie ernähren sich von Totholz und anderen organischen Materialien.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Heiko Bellmann: Der neue Kosmos-Schmetterlingsführer. Schmetterlinge, Raupen und Futterpflanzen. Kosmos, 2003 ISBN 3440093301
  • Leon Rogez: Schmetterlinge und Raupen. Ensslin im Arena Verlag, 2006 ISBN 3401452541
  • Thomas Ruckstuhl: Schmetterlinge und Raupen. Gondrom Verlag, 2001 ISBN 3401452541
  • Dr. Helgard Reichholf-Riem: Steinbachs Naturführer. Insekten. Mit Anhang Spinnentiere. München: Mosaik Verlag GmbH, München 1984. ISBN 3-570-01187-9
  • Michael Chinery: Pareys Buch der Insekten: Ein Feldführer der europäischen Insekten. Übersetzt und bearbeitet von Dr. Irmgard Jung und Dieter Jung. Verlag Paul Parey 1987. Hamburg und Berlin. ISBN 3-490-14118-0
  • Kurt Günther, Hans-Joachim Hannemann, Fritz Hieke: Urania Tierreich, 6 Bde., Insekten . Deutsch Harri GmbH; Auflage: 5, 1990 ISBN 387144944X
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