Weißhaubenhäherling

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Weißhaubenhäherling

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neornithes)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Überfamilie: Sylvioidea
Familie: Grasmückenartige (Sylviidae)
Gattung: Garrulax
Art: Weißhaubenhäherling
Wissenschaftlicher Name
Garrulax leucolophus
Hardwicke, 1816

IUCN-Status
Least Concern (LC)

Der Weißhaubenhäherling (Garrulax leucolophus) zählt zur Familie der Grasmückenartigen (Sylviidae) und gehört zur Gattung Garrulax. Die Zuordnung zur Famile der Grasmückenartigen (Sylviidae) ist umstritten. Einige Forscher sehen den Weißhaubenhäherling eher in der Familie der Timalien (Timaliidae). Im Englischen wird der Weißhaubenhäherling White-crested Laughingthrush genannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen, Maße

Der Weißhaubenhäherling erreicht eine Körperlänge von rund 30 cm. Das Gefieder ist überwiegend dunkelbraun bis kastanienbraun. Brust, Kehle und Kopf sind überwiegend weiß. Der Hinterkopf wird durch eine Federholle geziert. Vom Schnabelansatz über den Bereich der Augen bis kurz vor den Nackenbereich verläuft ein breites schwarzes Band. Der Schnabel ist schwärzlich gefärbt.

Lebensweise

Die Vögel gelten als gute Sänger und können Stimmen anderer Vögel nachahmen. Der Weißhaubenhäherling ist ein geselliger Vogel, der in kleinen Gruppen lebt.

Unterarten

Verbreitung

Das Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich südlich des Himalayagebirges. Der Weißhaubenhäherling ist insbesondere in Nordost-Indien verbreitet. Er lebt vorzugsweise in Bergwälder in Höhen von 600 bis 1.200 Metern.

Ernährung

Der Weißhaubenhäherling ernährt sich von Insekten, Beeren und Nektar. Er sucht seine Nahrung sowohl im Geäst der Bäume als auch auf dem Boden.

Fortpflanzung

Weißhaubenhäherlinge errichten ihre Nester aus Zweigen, Halmen und ähnlichen Materialien im Geäst der Bäume. Das Gelege besteht aus vier bis sechs weiße Eier.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • Prof. Dr. Dr. H. C. Bernhard Grzimek: Grzimeks Tierleben. Band 7-9 Vögel. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München (1993) ISBN 3-423-05970-2
  • Gottfried Mauersberger, Wilhelm Meise: Urania Tierreich, 7 Bde., Vögel.Urania, Stuttgart (1995) ISBN 3423032049
  • Einhard Bezzel, Roland Prinzinger: Ornithologie, Utb, 1990, ISBN 3800125978
  • Hans-Heiner Bergmann: Die Biologie des Vogels. Aula, 1987, ISBN 389104447X

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