Westliche Honigbiene

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Westliche Honigbiene

Systematik
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Unterordnung: Taillenwespen (Apocrita)
Überfamilie: Bienen und Grabwespen (Apoidea)
Familie: Echte Bienen (Apidae)
Gattung: Honigbienen (Apis)
Art: Westliche Honigbiene
Wissenschaftlicher Name
Apis mellifera
Linnaeus, 1758

Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera), früher Europäische Honigbiene genannt, zählt innerhalb der Überfamilie der Bienen und Grabwespen (Apoidea) zur Gattung der Honigbienen (Apis). Erstmals beschrieben wurde die Art im Jahre 1758 von dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linné. Im Englischen wird die Westliche Honigbiene Western honeybee oder auch European honeybee genannt. Die Art ist monotypisch, demnach sind keine Unterarten bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Aussehen und Maße

Honigbienen gibt es nun seit etwa hundert Millionen Jahren, und jedes Jahr kommen sie zuverlässig aufs Neue zusammen mit den Blütenpflanzen zum Vorschein. Die Körperlänge einer Arbeiterin beträgt etwa elf bis vierzehn, die einer Drohne, also einer männlichen Honigbiene, fünfzehn bis achtzehn Millimeter und das weibliche Geschlechtstier, die Königin oder Gyne, erreicht achtzehn bis zwanzig Millimeter Körperlänge. Drohnen unterscheiden sich von Königinnen und Arbeiterinnen durch ihre Masse, sie wirken recht plump und besitzen außerdem keinen Stachel. Königinnen, von denen in einem Bienenstock immer nur eine einzige vorkommt, und Arbeiterinnen unterscheiden sich durch die Körperlänge, beide sind schmal und schlank gebaut. Der Hinterleib (Abdomen) ist dunkelbraun mit hellbraunen bis dunkelgelben Filzbinden, der Brustkorb (Thorax) ist bräunlich bis rötlichgelb und mit pelzigem, gelbem Filz bedeckt. Der Kopf und die großen Komplex- oder Facettenaugen sind schwarz bis schwarzbraun, auch am Kopf liegen ebenfalls viele, filzige Borsten, die bräunlich gefärbt sind. Die Beine der Europäischen Honigbiene sind, wie die Beine aller anderen Insekten auch, in Hüfte (Coxa), Schenkelring (Trochanter), Schenkel (Femur) sowie Schiene (Tibia) und Fuß (Tarsus) gegliedert. Die Hinterbeine der Arbeiterinnen spielen beim Sammeln der Pollen eine tragende Rolle. Dazu ist das erste Fußglied stark verbreitert, wobei das an seiner Innenseite sogenannte "Bürstchen" oder "Körbchen" die Pollen einer Blüte aufnimmt.

Lebensweise

Leben im Volk

Westliche Honigbienen im Stock auf den Waben.
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Westliche Honigbienen im Stock auf den Waben.
In einem Bienenvolk leben bis zu 80.000 Bienen. Die Honigbienen sind in sogenannte Kasten unterteilt. Die Kasten sind die verschiedenen Typen von Honigbienen in einem Stock. Zunächst ist dies die Königin als weibliches Geschlechtstier, sie ist die einzige im Stock, die für Nachwuchs sorgen kann. Dann gibt es noch die Arbeiterinnen, sie haben die Aufgabe der Instandhaltung des Stockes und sind für die Ernährung und Aufzucht der Larven sowie zu Verteidigung des gesamten Stockes zuständig, sie sind nicht fruchtbar und haben verkümmerte Eierstöcke. Außer einer einzigen Königin und den tausenden Arbeiterinnen sind zur Paarungszeit einige Hundert Männchen, die Drohnen als letzte Kaste, im Stock. Ihre einzige Aufgabe ist die Begattung junger Königinnen. In dem Stock sind Waben untergebracht, sie bestehen aus Bienenwachs und können bei genügendem Platz, beispielsweise, wenn sich die Honigbienen in einer hohlen Hauswand niedergelassen haben, bis etwa eineinhalb Meter lang und über einen halben Meter breit werden. Jede Wabe besteht aus mehreren tausend, sechseckigen Zellen, in ihnen werden die Eier von der Königin abgelegt und die Larven großgezogen. Die Arbeiterinnen übernehmen je nach Alter, sie erreichen maximal sechs bis acht Wochen, unterschiedliche Aufgaben. Die Jungbienen sind zunächst Ammenbienen und kümmern sich um die nächste Brut in den Brutwaben. Sie füttern die Larven mit Honig und Pollen, die sie von ausggeflogenen Arbeiterinnen bekommen. Sehr junge, frisch geschlüpfte Larven erhalten einen besonderen Futtersaft aus speziellen Drüsen junger Arbeiterinnen, diese Drüsen sind nur einige Tage lang aktiv. Im Gegenzug zur voranschreitenden Verkümmerung dieser Drüsen reifen nun die Wachsdrüsen im Hinterleib heran. Sind die Futtersaftdrüsen inaktiv und die Wachsdrüsen voll entwickelt, werden die Ammenbienen zu Baubienen und legen nun neue Waben und Zellen an und verschließen die Brutzellen mit einem Deckel, wenn die Königin ein Ei hineingelegt hat. In der nächsten Lebenswoche sind die Arbeiterinnen dann als "Honigproduzenten" tätig. Sie verarbeiten den von ihren älteren Geschwistern herangeschafften Pollen und Nektar in ihrem Honigmagen zu Honig. Dieser wird dann in Vorratswaben angelegt und dient als Nahrung für schlechte Zeiten, in Imkereien wird der Vorratshonig von Menschen abgesammelt. Auch tragen die im Stock tätigen Arbeiterinnen tote Bienen aus dem Stock und bewachen den Eingang. Steigt die Temperatur im Stock zu hoch an, fächeln sie mit den Flügeln und erzeugen einen Luftstrom, um die Temperatur auf etwa 35 Grad Celsius konstant halten zu können. Ihren letzten und längsten Lebensabschnitt verbringen die Arbeiterinnen als Sammlerbienen. Sie schwärmen oft kilometerweit aus und suchen blütentragende Pflanzen um dort Pollen aufzunehmen und Nektar zu sammeln, der Nektar wird im Kropf, eine Art Speichermagen, eingelagert. Wieder im Volk angekommen, übergeben sie Pollen und Nektar an die im Stock arbeitenden Bienen.

Fortpflanzung

Ab dem späten Frühjahr oder dem frühen Sommer sind in einem Bienenstock auch die unbestachelten, massigen Drohnen als männliche Geschlechtstiere zu finden, sie sind die Vorboten der Paarungszeit. Irgendwann teilt sich das Volk, die alte Königin schwärmt mit einem Teil des Volkes aus und lässt sich zunächst an einem Ast, unter einem Dach oder ähnlichem nieder, die anderen Honigbienen bilden eine Art schützende "Traube" um die Königin. Von dieser Traube schwärmen regelmäßig Sucherbienen aus, die einen geeigneten Platz für die Anlage eines neuen Stocks suchen. Auch Sammlerbienen sind weiterhin aktiv und schaffen Nahrung heran. Während dessen wird um die Königin ein kurzfristiger Notfallstock angelegt. Es werden Waben gebaut und die Königin legt weiterhin Eier, die von den Arbeiterinnen verpflegt werden. Ist ein Unterschlupf gefunden (eine Baumhöhle oder ähnliches), lassen sie sich darin nieder. Dies zumindest sähe in der Natur zufolge so aus, zumeist fängt der Imker die Traube jedoch ein und überführt sie, insbesondere die Königin, in einen anderen seiner Stöcke.

Unterdessen schlüpfen im alten Stock neue Königinnen aus Weiselzellen, sie entstehen, weil sie mit speziellem Futtersaft von den Arbeiterinnen, dem sogenannten Gelée royale, gefüttert wurden. Unter den Königinnen findet nun ein heftiger Kampf statt, sie töten sich gegenseitig, bis nur noch eine einzige übrig ist. Sie und die Drohnen schwärmen gemeinsam zum Hochzeitsflug aus und mehrere Drohnen begatten sie. Die begattenden Drohnen sterben nach der Paarung, weil bei dem Geschlechtsakt der lebenswichtige Hinterleib aufgerissen wird. Die dabei empfangenen Spermien reichen für das gesamte vier- bis fünfjährige Leben der Königin aus, sie wird also nur einmal in ihrem ganzen Leben begattet. Zurück im Stock werden die übrigen Drohnen in der sogenannten Drohnenschlacht zumeist direkt aus dem Stock vertrieben, sie sterben kurz darauf, weil sie sich nicht selbständig ernähren können.

Die Königin ist eine wahre "Gebärmaschine", sie ist die einzige Honigbiene im ganzen Stock, die Eier legt und für Nachwuchs sorgt, immerhin kann sie bis zu 80.000 starke Bienenvölker alleine auf die Beine stellen. Dazu legt sie bis zu 2.000 Eier am Tag. Die Brutzellen bleiben erst
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einmal offen. Nach drei Tagen schlüpfen aus den Eiern die jungen Larven, die bis zum Puppenstadium verpflegt werden. Zuerst werden auch die Arbeiterinnen mit Gelée royale versorgt, später aber mit anderem Futter (Pollen, Nektar). Kurz vor der Verpuppung werden die Brutzellen mit Wachs verschlossen. 21 Tage später schlüpfen die fertigen Arbeiterinnen. Drohnen entwickeln sich, im Gegensatz zu allen anderen Honigbienen, aus unbefruchteten Eiern. Ihre Entwicklung dauert mit 24 Tagen etwas länger, läuft aber etwa genauso ab, wie bei den Arbeiterinnen.

Kommunikation

Auch Honigbienen verständigen sich untereinander. Findet eine Sammlerin einen blühenden Kirschbaum, sammelt sie zunächst Pollen und Nektar und fliegt dann zurück zum Stock. Kurze Zeit später finden sich an dem Kirschbaum hunderte Honigbienen ein, viele aus ihrem Stock. Doch wie kommt das? Der Biologe und Bienenforscher Karl von Frisch fand in verschiedenen Versuchen heraus, dass die Bienen sich durch einen "Tanz" verständigen können. Die Heimkehrerin vollführt nach ihrer Rückkehr in den Stock eigenartige Kreisbewegungen, die anderen folgen diesen Bewegungen und betasten die Heimkehrerin mit den Fühlern. Liegt eine Futterquelle weniger als hundert Meter entfernt vom Stock, läuft die Biene einmal links und dann rechts über die Wabe. Über den Geruch vermittelt die Sammelbiene auch die Art der Futterquelle. Nur einen Hinweis über die Richtung, in der die Futterquelle liegt, bekommen sie nicht. Um auch über diese informieren zu können, gibt es eine weitere Art von Tanz, den Schwänzeltanz. Hierzu dient die Sonne als Orientierungshilfe. Liegt die Futterquelle vom Stock aus gesehen in Richtung der Sonne, geht die Biene eine acht, indem sie auf der senkrecht hängenden Wabe in einer Schlängellinie nach oben und dann im Bogen nach links oder rechts wieder zum Ausgangspunkt läuft. Liegt die Futterquelle entgegengesetzt zur Sonne, wird der Tanz nach unten vollzogen. Wenn die Futterquelle in einem Winkel von 30° rechts zur Sonne steht, wird dieser Winkel auf die Wabe übertragen, die Honigbiene geht diesen Winkel auf der Wabe. Über die Geschwindigkeit des Tanzes gibt die Sammlerin die genauere Entfernung zum Stock an. Je langsamer der Tanz, umso weiter ist die Futterquelle entfernt. Die Futterquellen können bis zu drei Kilometer von ihrem Stock entfernt sein.

Ernährung

Die Europäische Honigbiene ernährt sich rein vegetarisch. Dazu fliegen die älteren Arbeiterinnen, die Sammlerinnen, Blüten an, welche sie mit ihren bunten Kornblättern (also den bunten Blütenblättern) und ihrem Duft anlocken, und saugen ihren Nektar und nehmen Blütenstaub (Pollen) mit den an den Hinterbeinen liegenden "Körbchen" auf. Im Nest werden die Nahrungsmittel dann verarbeitet und an Larven und Königin weitergegeben sowie selbst aufgenommen. Die Eiweißversorgung wird durch den Verzehr der Pollen sichergestellt. Aus dem Nektar, der zwischenzeitlich, genauer in dem Zeitraum zwischen Aufnehmen aus der Blüte und der Weiterverarbeitung im Stock, in dem Kropf (einem Speichermagen) der Arbeiterinnen eingelagert wird, wird von den Bienen Honig hergestellt. Die männlichen Geschlechtstiere, die Drohnen, werden eine gewisse Zeit lang von den Arbeiterinnen mitversorgt, aber früher oder später aus dem Stock vertrieben oder getötet und dann hinausbefördert.

Verteidigung

Bienengift

Bienen haben kaum eine Möglichkeit, sich zu verteidigen. Allerdings liegt am Ende des Hinterleibs ein Stechapparat mit einem Stachel, einer Giftblase und Giftdrüsen. Der Stachel trägt zwei Stechborsten und kleine Widerhaken. Als Waffe gegen andere Insekten ist er eine wirkungs- und sinnvolle Waffe, sie kann problemlos zur Giftinjektion eingestochen und anschließend wieder herausgezogen werden. Auch die elastische Haut des Menschen kann der Stachel durchdringen, allerdings bleibt er hier zumeist hängen und reißt den gesamten Stechapparat mitsamt dem Hinterleib heraus. Infolge der Verletzung stirbt die Honigbiene. Das Bienengift ist ein Gemisch aus verschiedenen Proteinen, die eine Entzündung hervorrufen und gerinnungshemmend wirken. Ein Bienenstich kann bis zu 0,1 Milligramm Gift freisetzen. Nach einem Stich tritt zuerst ein stechend-brennender Schmerz einhergehend mit einer rötlichen Schwellung auf. Aufgrund von Analgetika (Schmerzmittel), die ebenfalls im Gift enthalten sind, kann es nach etwa fünf Minuten zu einer vorübergehenden Schmerzlinderung kommen. Durch die Entzündung können die Lymphknoten, je nach Person schwach bis heftig, anschwellen. Bei Stichen am Hals ist immer ein Arzt aufzusuchen. Durch die Schwellung kann der Hals sich nachts extrem verengen, und man könnte ersticken! Die Schwellung ist am zweiten bis dritten Tag oft am heftigsten. Allgemein ist ein Bienenstich aber harmlos. Reagiert man jedoch allergisch auf das Gift, kann es lebensbedrohlich oder gar tödlich ausgehen, weshalb Allergiker immer Gegenmittel dabei haben sollten. Wird man regelmäßig gestochen, wird man mit der Zeit sozusagen "immun" und ein Stich zeigt kaum mehr Wirkung. In der Medizin wird das Bienengift unter anderem gegen Rheuma eingesetzt.

Verbreitung

Die Europäische Honigbiene ist in weiten Teilen Europas verbreitet, man traf sie ursprünglich in ganz Mittel-, Süd- und Westeuropa sowie in weiten Teilen des östlichen und nördlichen Europas an. Durch die Imkerei ist sie mittlerweile fast weltweit verbreitet, kommt allerdings in der Regel gut mit den Lebensumständen in anderen Ländern zurecht und richtet selbst auch nicht viel Schaden an. Die Europäische Honigbiene hat keine bevorzugten Lebensräume, häufig trifft man sie aber auf Feldern, Wiesen, in lichten Wäldern, an Wegrändern, in Gärten und auf Parkanlagen und Obstplantagen an. Allgemein ist sie überall häufig, mancherorts gehen die Bestände allerdings zum Teil zurück. Die Flugzeit liegt zwischen März und Oktober, je nach Klima auch schon früher oder noch etwas darüber hinaus. Die meisten Bienenvölker liegen in der Hand der Imker, da das durchschnittliche Alter der Imker aber nun 60 Jahre aufwärts beträgt und es immer weniger Imker werden, werden auch die Bienen weniger. In der Natur legen sie ihre Stöcke zumeist in Höhlen, unter Felsvorsprüngen, in hohlen Baumstämmen, größeren Baumhöhlen oder auch in hohlen Wänden oder ähnlichem an.

Westliche Honigbiene: Bienenstock
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Westliche Honigbiene: Bienenstock

Ökologie und Ökonomie

Imkerei

Honigbienen gehören zu den wenigen Nutztieren aus der Klasse der Insekten (Insecta). Und sie sind die wohl einzigen Nutztiere unter den Insekten, die Lebensmittel liefern, denn auch wenn Insekten selbst gute Eiweißlieferanten sind, sind sie hier im Mitteleuropa wohl am wenigsten als "küchentauglich" angesehen.

Die Imkerei oder Bienenzucht dient in erster Linie der Gewinnung von Honig, aber auch der Wachsproduktion und zur Bestäubung der Blüten. Bis zum Mittelalter wurde in Mitteleuropa die Waldbienenzucht betrieben, als Stöcke hatte man ausgehöhlte Baumstämme genutzt, diese waren immer im Wald untergebracht. Die nächste Generation war die Korbbienenzucht, sie hatte einen fest eingebauten, unbeweglichen und in Stroh eingeflochtenen Wabenbau in Körben. Heute werden die Honigbienen in Bienenständen, also Kunststoffkästen zur Mobilbauzucht mit auswechselbaren Rahmen, untergebracht. Wie diese aufgestellt werden ist allein ihrem Imker überlassen, unter einem Schutzdach oder frei im Wald oder an einem Rapsfeld, alleine oder in großen Gruppen. Manche Imker suchen sich die besten Plätze in tiefen Wäldern mit reichlich Blütenpflanzenvorkommen, dazu legen sie oftmals hunderte Kilometer am Tag zurück. Zu den Aufgaben des Imkers gehören im Frühjahr die Freigabe von genügend Raum zur Brutbildung, also Ausbau neuer Waben, Beaufsichtigung der Völker, notfalls mit Zuckerlösungen zu füttern, Lenkung des Schwarmtriebes, der zur Vermehrung und Verjüngung eines Volkes führt, Abnahme von überschüssigem Honig, Ernährung mit Winterfutter, ebenfalls in Form von Zuckerlösungen und die Sorge für die Überwinterung der Völker, welche ohne Imker auf natürliche Weise bis auf ihre Königinnen aussterben würden.

Honigbienen und Pflanzen

Da die Honigbienen an Blüten Nahrung sammeln, übertragen sie auch die Pollen der Blüten von Blüte zu Blüte. Die Pollen landen dann auf dem Fruchtknoten der Blüte und werden dann in diesen hineingezogen. Im Inneren befruchtet anschließend ein Pollenkörnchen die weibliche Eizelle der Blüte, und eine Frucht, beispielsweise eine Kirsche, kann sich entwickeln. Da auf das Konto der Honigbienen die meisten befruchteten Pflanzen gehen, würden viele ohne sie keine Früchte tragen können. Ein Fehlen der Honigbiene würde zu Ernteausfällen von unglaublichem Ausmaß führen.

Fazit: Durch das Zusammenspiel von Bewirtschaftung mit, von und durch Honigbienen und die dadurch erfolgende Befruchtung von Pflanzen sowie entstehende Vielfalt der Flora wird deutlich gezeigt, dass Ökologie und Ökonomie kein Gegensatz sein müssen, hier spielen sie Seite an Seite.

Anhang

Siehe auch

Literatur und Quellen

  • GEO Themenlexikon: Naturwissenschaften und Technik: Begriffe, Methoden, Zusammenhänge; Teil 1 / Bd. 6. ISBN 3765394262
  • Michael Jütte: Biologie Heute entdecken 2, Schroedel-Verlag, ISBN 3-507-86104-6
  • Heiko Bellmann: Der große Kosmos Tierführer - 1.000 Arten Mitteleuropas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN 3-440-10093-6
  • Eisenreich, Handel und Zimmer: Tiere und Pflanzen; BLV Verlagsgesellschaft mbH, ISBN 3-405-16740-X
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