Zaunkönig

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Zaunkönig

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Baumläufer (Certhiidae)
Unterfamilie: Troglodytinae
Gattung: Troglodytes
Art: Zaunkönig
Wissenschaftlicher Name
Troglodytes troglodytes
Linnaeus, 1758

IUCN-Status
Least Concern (LC) - IUCN

Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) zählt innerhalb der Familie der Baumläufer (Certhiidae) zur Gattung der Troglodytes. Im Jahre 2004 wurde der Zaunkönig vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) zum Vogel des Jahres gewählt.

Inhaltsverzeichnis

Systematische Einordnung

Ursprünglich wurde der Zaunkönig innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) in der Familie Troglodytidae geführt. Diese Familie läuft heute als Unterfamilie Troglodytinae in der Familie der Baumläufer (Certhiidae). Die Einteilung in Unterarten ist nicht unumstritten. In jedem Lehrbuch ist eine andere Aufstellung zu finden. Die Anzahl der Unterarten schwankt in der Literatur zwischen 13 und 49 Unterarten. ITIS geht von lediglich 13 Unterarten aus, Avibase geht von 46 Unterarten aus und Dallmann, (1987) weist auf 49 Unterarten hin (siehe verwendete Literatur).

Beschreibung

Allgemeines

Zaunkönig
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Zaunkönig

Der Zaunkönig ist in Deutschland unter einer Vielzahl an Synonymen bekannt. Die bekanntesten dürften Zaunsänger, Meisenkönig, Tannkönig, Schupkönig, Zaunschnerz, Schneekönig und Winterzaunkönig sein. Die meisten anderen Synonyme sind mehr oder weniger sinnfrei und beziehen sich auf Lebensraum und die "Königswürde" oder fallen als Scherznamen auf. In Österreich sind Namen wie Pfutschepfeil, Pfutschekönig oder auch Kinivögerl geläufig. Der wissenschaftliche Name Troglodytes troglodytes wurde von dem schwedischen Naturwissenschaftler Prof. Dr. Carl Nilsson Linnaeus geprägt. Troglodytes stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Höhlenbewohner". Der Name ist jedoch nicht ganz zutreffend, da der Zaunkönig nicht wirklich in Höhlen wohnt oder lebt.

Aussehen

Zaunkönige sind relativ kleiner und rundlich wirkender Singvögel. Sie erreichen eine Körperlänge von 8,8 bis 10 Zentimeter, eine Flügellänge von 4,7 bis 5,1 Zentimeter, eine Schnabellänge von 1,0 bis 1,4 Zentimeter, Fußwurzellänge (Tarsus) von 1,7 bis 1,9 Zentimeter, eine innere Fußspanne von 2,4 Zentimeter sowie eine hintere Kralle in einer Länge von 0,6 Zentimeter. Das Gewicht beträgt zwischen 8,8 bis 11 Gramm. Weibchen bleiben insgesamt ein wenig kleiner und leichter als Männchen. Das Federkleid ist insgesamt bräunlich gefärbt. Die Fahnen der äußeren Handschwingen weisen innen eine leicht weißliche Färbung auf. Der lange Schwanz wird charakteristisch aufgerichtet getragen. Der Schnabel ist leicht gebogen und spitz zulaufend. Die Oberseite des Schnabels ist schwarzbraun, die Unterseite weist eine gelbliche Färbung auf. Die Nasenlöcher befinden sich nahe der Schnabelwurzel. Am Schnabelansatz, insbesondere an den Seiten, wachsen kleine Borstenhaare. Die Iris der Augen ist dunkelbraun gefärbt.
Zaunkönig
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Zaunkönig
Die Extremitäten enden in Füße, die über lange Zehen und Krallen verfügen. Beine und Füße sind fleischfarben bis hellbraun gefärbt. Die Flügel sind deutlich sichtbar gerundet, er gilt als guter, jedoch nicht als exzellenter Flieger. Die meiste Zeit lebt er am Boden in der unteren Krautschicht seines Lebensraumes.

Wie bereits erwähnt, ist das Gefieder überwiegend bräunlich. Die Oberseite weist eine rotbraune Grundfärbung auf und eine dunkle Querbänderung durchzieht das gesamte Obergefieder. Zum Oberkopf hin dunkelt sich das Gefieder deutlich ab. Auf den Oberschwanzdecken zeigt sich ebenfalls eine gut sichtbare Querbänderung aus dunklen Streifen. Der Schwanz wirkt je nach Unterart und Vorkommen leicht rötlich. Die Bürzelfedern sind durch eine weißliche Binde gekennzeichnet. Die Federn der Arm- und Handschwingen weisen eine bräunliche bis leicht graubraune Färbung auf. Im Schulterbereich können sich weißliche Flecken zeigen. Eine ähnliche Fleckung ist nicht selten im Wangenbereich zu erkennen, hier dominiert im übrigen eine rotbraune Färbung. Oberhalb der Augen befindet sich ein schwach ausgeprägter cremefarbiger Überaugenstreif. Die Brust und der Kehlbereich sind weißlich bis cremefarben gefärbt. Bei einigen Unterarten kann dieser Bereich jedoch auch bräunlich gefärbt sein. Die Bauchseite sowie der untere Teil der Flanken weisen einen blassen, rostbraunen Farbton auf. Hier zeigen sich leicht grobe, wellenartige braune Muster. Zur Jugendmauser werden bei den juvenilen Zaunkönigen alle Kopf- und Körperfedern gewechselt. Die Mauser beginnt meist ab der zehnten Lebenswoche.

Das Gefieder brutbereiter Männchen und Weibchen ähnelt sich im wesentlichen. Auch im Jugendkleid ähneln Jungvögel bereits den Erwachsenen. Es fehlt im juvenilen Gefieder lediglich die dunkle Bänderung. Bis auf einen kleinen Größenunterschied ist der Dimorphismus demnach nur marginal ausgeprägt. Im Verhalten weisen die Geschlechter jedoch große Unterschiede auf. Weibchen singen im Gegensatz zum Männchen nicht. Beobachtet man also einen singenden Zaunkönig, so ist es in jedem Fall ein Männchen. Auch bei der Aggressivität bestehen Unterschiede. Weibchen verhalten sich sehr zurückhaltend und weisen nur eine geringe Fluchtdistanz auf. Männchen hingegen warnen durch heftige Ausrufe bei Gefahr und wirken aufgeregt. Auch beim Wärmen der Eier gibt es Unterschiede. Darum kümmert sich ausschließlich das Weibchen. Männchen versorgen während dieser Zeit das Weibchen mit Nahrung und verteidigen das Brutrevier. Das Nest wird bis zum Rohbau vom Männchen gebaut. Die finale Fertigstellung wird vom Weibchen vorgenommen.

Lebensweise, Verhalten

Zaunkönig
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Zaunkönige sind während des Tages und in der Dämmerung aktiv. Der Zug in die Winterquartiere erfolgt jedoch auch während der Nacht. Zaunkönige leben überwiegend am Boden und halten sich zumeist in der dichten Vegetation verborgen. Hier gehen sie auch auf Nahrungssuche. Er bewegt sich sowohl laufend und hüpfend als auch kletternd fort. Die Revierverteidigung durch das Männchen erfolgt in größerer Höhe. Der Reviergesang erfolgt in der Regel von einer Ansitzwarte aus. Wie alle Baumläufer, so kann auch der Zaunkönig einen Stamm senkrecht hinaufklettern. Behilflich sind ihm dabei die langen Zehen mit den kräftigen Krallen. Kopfüber klettert der Zaunkönig jedoch selten bis nie. Größere Strecken werden im Flug meist nicht überwunden. Wasserflächen werden in der Regel im Tiefflug überwunden.

Abgesehen von der Paarungszeit sind Zaunkönige nur wenig gesellig und ziehen eine einzelgängerische Lebensweise vor. Männchen sind untereinander eher nicht verträglich. Dieses Verhalten zeigt sich bei den Weibchen nicht, da sie zumeist in unmittelbarer Nähe zueinander brüten. Dazu kommt es, da ein Männchen meist mehrere Weibchen unterhält. Deutlich geselliger verhalten sich Jungvögel, die im ersten Lebensjahr durchaus in kleineren Trupps anzutreffen sind. Männchen sorgen in ihrem Revier für Ordnung. Dabei sitzen sie auf einer markanten Ansitzwarte, richten ihren Schwanz auf und tragen ihren Gesang vor. Der Gesang wirkt durchaus hektisch und aggressiv. Bei der Revierverteidigung liegt der Fokus nicht auf einem einzelnen Nest, sondern auf das Revier als Ganzes. Weibchen gegenüber legt das Männchen ein ausgeprägtes Imponiergehabe an den Tag.

Zaunkönig
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Zaunkönig

Einer Paarbildung geht zum einen der Bau verschiedener Wahlnester voraus. Die Paarfindung wird durch den Balzgesang eingeleitet. Durch den lauten Gesang des Männchens werden potentielle Partnerinnen in das Brutrevier gelockt. Ein angelocktes Weibchen nimmt bei Gefallen eine markante Balzhaltung an, die mit hängenden Flügeln, aufgefächertem Schwanz und seitlichen Bewegungen einher geht. In dieser Situation präsentiert das Männchen eines seiner Nester. Falls das Weibchen Interesse bekundet, so ist dies das Signal für die Paarungsbereitschaft des Weibchens. Unmittelbar nach der Kopulation beginnt das Weibchen mit dem Ausbau des Nestes. Falls es zu einer Zweitbrut kommt, kann es dem Männchen nicht schnell genug gehen und er balzt das Weibchen bereits an, wenn sich noch Jungvögel im Nest befinden.

Während der Ruhephasen hält sich ein Zaunkönig für gewöhnlich alleine in dichter Vegetation auf, selten in einem seiner Wahlnester. Weibchen übernachten während der Brutzeit im Nest, ansonsten ebenfalls in dichter Bodenvegetation. Bei extremer Kälte wurde aber bereits beobachtet (Dallmann, 1987), das sogenannte Schlafgemeinschaften gebildet werden können. Dabei rücken die Vögel dicht aneinander heran, um sich gegenseitig zu wärmen. Die Nachtruhe beginnt zumeist kurz nach Einbruch der Dunkelheit und endet mit dem ersten Tageslicht am Morgen. Gelegentlich nutzen Zaunkönige auch die Nester anderer Vögel zum Übernachten. Zaunkönige sind durchaus reinliche Vögel. Die Gefiederpflege erfolgt in der Regel am Boden in dichter Vegetation. Hier sind sie halbwegs ungestört und können sich ganz der Gefiederpflege hingeben. Der Schnabel wird meist an kleinen Ästen gewetzt und so gereinigt. Das Gefieder an sich wird mit dem Schnabel geputzt und mit einem Sekret aus der Bürzeldrüse eingefettet. In Wasser baden Zaunkönige eher selten, jedoch kommt dieses durchaus vor. Sand- und Sonnenbäder sind hingegen die Regel.

Lautäußerungen

Die Männchen der Zaunkönige sind sehr kräftige und laute Sänger. Der Gesang einer Strophe besteht aus etwa 130 verschiedenen Lauten (Armstrong, 1947). Die Vielzahl der Laute sind jedoch nicht vom Menschen wahrnehmbar. Diese Laute kann man nur anhand eines Sonagramm identifizieren. Der Gesang liegt bei einer Frequenz, die sich zwischen 4.000 und fast 9.000 Hz bewegt. Der Gesang ist in der Regel einige Hundert Meter weit zu hören. Wird der Gesang von erhöhten Singwarten aus vorgetragen, so kann er durchaus bis auf eine Entfernung von gut 500 Metern wahrgenommen werden. Juvenile Vögel beginnen mit dem ersten richtigen Gesang mit Erreichen der Geschlechtsreife, der Gesang im ersten Lebensjahr kann allenfalls als leise und unvollständig betitelt werden.

Erregung geht beim Männchen immer mit aufgerichtetem Schwanz und lautem Gesang einher. Der Gesang wird aus verschiedenen Höhen vorgetragen werden. Dies kann sowohl aus der unteren Krautschicht heraus erfolgen als auch von erhöhten Singwarten aus. Während des Gesanges wird häufig durch hüpfende Bewegungen die Position gewechselt. Zaunkönige singen nicht nur während der Brutzeit, sondern durchaus häufig auch in den Winterquartieren. Die Hauptaktivität in Bezug auf den Gesang erfolgt jedoch in den Monaten April bis Juni. Dies entspricht der gesamten Dauer der Brutzeit. Nach der Mauser verringert sich der Gesang deutlich und steigt zur Zugzeit wieder ein wenig an. In den Wintermonaten erklingt der Gesang eher leise und spärlich. Im Herbst ist laut Dallmann überwiegend der Gesang juveniler Vögel zu hören. Während der Brutzeit beginnen die Männchen ihren Gesang bereits in den frühen Morgenstunden, nicht selten bereits um 3.00 h morgens. Am Vormittag erreicht der Gesang seinen Höhepunkt, ehe er am Nachmittag deutlich abnimmt. In den frühen Abendstunden ist eine erneute Spitze zu beobachten.

Beim Gesang wird zwischen Reviergesang, Werbegesang und normalen Rufen unterschieden. Beim Reviergesang erfolgt das Vortragen von vollständigen Strophen, die häufig wiederholt werden. Dieser Gesang wird grundsätzlich von einer erhöhten Singwarte aus vorgetragen. Es handelt sich dabei meist um höhere Büsche oder Bäume und dient ausschließlich der Revierabgrenzung. Während der Brutzeit kommt es nicht selten zu regelrechten Gesangsduellen benachbarter Männchen. Beim Werbegesang handelt es sich um einen deutlich leiseren Gesang, der einem in unmittelbarer Nähe befindlichen Weibchens vorgetragen wird. Der Gesang wirkt leise und zwitschernd.

Sonstiges

Beringt werden vorwiegend Fänglinge und Nestlinge. Aufgrund von Ringfunden konnten erstmals Aussagen über das Wanderverhalten der Zaunkönige getroffen werden. Auch wenn nur ein Bruchteil der Ringe wieder aufgefunden wird, so ergaben die Ringfunde durchaus aufschlussreiche Werte. Demnach konnte festgestellt werden, dass rund 87 Prozent der Ringe im Umkreis von bis zu 50 Kilometer wiedergefunden wurden. Entfernungen von 51 bis 100 Kilometer und 101 bis 200 Kilometer ergaben jeweils zwischen 3 und 4 Prozent. Darüber hinaus ergaben die Funde deutlich abnehmende Werte. Die wenigen Fernfunde stammen wahrscheinlich von Durchzüglern.

Verbreitung

Vorkommen

Lebensraum: Offener Buchenwald
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Lebensraum: Offener Buchenwald

Zaunkönige sind in der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Sie kommen sowohl in Nordamerika, in Europa, im nördlichen Afrika sowie in weiten Teilen Asiens vor. In Nordamerika ist eine Vielzahl von Unterarten in Kanada, den USA sowie im nördlichen Mexiko verbreitet. Drei Unterarten (siehe Kapitel Unterarten) kommen im nördlichen Afrika vor. Europa wird weitflächig besiedelt. Das Verbreitungsgebiet reicht hier vom südlichen Europa bis hoch in den Norden. In Asien kommt der Zaunkönig sowohl im Osten als auch im Westen der Kontinente vor. Im südlichen Asien reicht das Verbreitungsgebiet bis nach Indien, Bangladesch und Myanmar. Auch eine Vielzahl von Inseln wird besiedelt. Dazu gehören beispielsweise die Färöer Inseln, Fair Isle, Japan, Island, Korsika und Sardinien, Kyushu Islands sowie die Shetland-Inseln.

Lebensraum: Ufer von Bächen und Flüssen
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Lebensraum: Ufer von Bächen und Flüssen

Lebensraum

In Bezug auf ihren Lebensraum sind Zaunkönige ausgesprochen anpassungsfähig. So verwundert es nicht, dass der Zaunkönig eine Vielzahl an Lebensräumen bewohnt. Zu den bevorzugten Lebensräumen zählen halbtrockene bis mäßig feuchte insbesondere Laub- und Mischwälder, größere Gärten, Parkanlagen und Friedhöfe, Nadelwälder, Feldgehölze, Ödland, Auenwald und Bruchwald. Aber auch an den Rändern von Siedlungsräumen sowie entlang von Gewässern sind Zaunkönige durchaus häufig anzutreffen. Unterholzreiche Habitate werden dabei eindeutig bevorzugt. Hier findet der Zaunkönig ausreichend Schutz. Ideale Lebensbedingungen findet der Zaunkönig auch an Bächen und Flüssen. Nicht besiedelt werden hingegen offene Flächen und landwirtschaftliche Flächen. In Höhenlagen ist der Zaunkönig regelmäßig bis an die Waldgrenze anzutreffen. Beobachtungen zufolge werden Höhen von bis zu 3.000 Metern besiedelt (beispielsweise das Ötztal in Österreich). Durch eine sonderlich hohe Ortstreue zeichnet sich der Zaunkönig nicht aus. Dieses haben Ringfunde und die Markierung von Vögeln ergeben.

Überwinterung in Schilffläcen
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Überwinterung in Schilffläcen

Siedlungsichte

Die Populations- und Siedlungsdichte hängt stark vom Verbreitungsgebiet, dem lokalen Vorkommen, dem Nahrungsangebot und der Vegetation ab. Die höchste Siedlungsdichte weisen aufgrund von Untersuchungen Wälder, Auenwälder und ähnliche Habitate. Regional scheint in Großbritannien die Siedlungsdichte besonders hoch zu sein. In Mitteleuropa weisen die Reviere zumeist eine Größe von ein bis zwei Hektar auf.

Zugverhalten, Überwinterung

In den nördlichen Verbreitungsgebieten ist der Zaunkönig ein Zugvogel, der zur Überwinterung im Herbst in den Süden zieht. In den gemäßigten Regionen wie Mitteleuropa ist der Zaunkönig ein Standvogel. Jedoch kann es im Winter auch in gemäßigten Regionen zu Streifzügen kommen. Daher kann man den Zaunkönig mit Recht als nicht ortstreu bezeichnen. In Gebirgslagen erfolgt ein Teilzug in Tallagen. Nordeuropäische Populationen ziehen im Herbst in der Regel nach Mittel- oder Südeuropa. Ähnlich verhalten sich die Zaunkönige im nördlichen Nordamerika. Hier liegen die Winterquartiere in den zentralen und südlichen US-Bundesstaaten oder im nördlichen Mexiko. In Asien ziehen die nördlichen Population meist nach Südwest- oder Südostasien. Je nach Verbreitungsgebiet beginnt der Herbstzug im September und kann sich bis in den zeitigen November erstrecken. Der Frühjahrszug erfolgt in der Regel zwischen März und Mai. Die Habitate in den Winterquartieren liegen zumeist in Wäldern, die durch eine dichte Krautschicht gekennzeichnet sind. Auch schilfreiche Habitate werden gerne angenommen. Anders als während der Brutzeit, bevorzugen Zaunkönige im Winter die Nähe zum Menschen. So sind sie in Ortschaften häufig in Stallungen, Scheunen, Gewächshäusern und an ähnlichen Orten anzutreffen. Der Zug erfolgt sowohl am Tage als auch während der Nacht.

Prädatoren

Den meisten Fleischfressern hat der Zaunkönig nichts oder nur wenig entgegenzusetzen. Bei Gefahr macht beispielsweise ein Männchen lautstark auf sich aufmerksam und verkriecht sich dann ins Unterholz oder in die dichte Krautschicht seines Lebensraumes. Brütende Weibchen haben eine relativ kurze Fluchtdistanz. Sie flüchten erst im allerletzten Moment. Bei der Flucht geben Weibchen keine Laute von sich. Die Warnrufe eines Männchens können als Protest und als Warnruf für sein Weibchen verstanden werden. Aufgrund seiner geringen Größe scheint sich kein Räuber auf den Zaunkönig spezialisiert zu haben. So verwundert nicht die breite Zahl an Fleischfressern. Für Feinde ist ein Zaunkönig nur schwer zu erbeuten, da er sich zum Schutz in dichte Krautschichten zurückzieht.

Die meisten Feinde lassen sich den Vögeln und den Säugetieren zuordnen. Dazu gehören beispielsweise Sperber (Accipiter nisus), Wanderfalken (Falco peregrinus), Merline (Falco columbarius), Buntfalken (Falco sparverius), Waldohreule (Asio otus), Sperlingskauze (Glaucidium passerinum), Raufußkauze (Aegolius funereus), Eichelhäher (Garrulus glandarius), Dohlen (Corvus monedula) und Neuntöter (Lanius collurio). Unter den Säugetieren stellen vor allem Europäische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), Mauswiesel (Mustela nivalis), Hermeline (Mustela erminea), verwilderte Hauskatzen (Felis silvestris forma catus), Wildkatzen (Felis silvestris), Siebenschläfer (Myoxus glis), Erdkröte (Bufo bufo) und Mäuse (Mus) den Jungvögeln und Eiern nach.

Ernährung

Zaunkönige ernähren sich zum überwiegenden Teil von tierischer Kost. Beutetiere werden zumeist auf dem Waldboden aufgelesen, seltener im Geäst von Bäumen oder Sträuchern. Am Gewässerrand kann der Zaunkönig ebenfalls Kleingetier aus dem Wasser aufnehmen. Nahrungshabitate liegen üblicherweise in unmittelbarer Nähe zu einem Gewässer. In derartigen Habitaten ist das
Snack: Wiesenweberknecht (Paroligolophus agrestis)
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Snack: Wiesenweberknecht (Paroligolophus agrestis)
Nahrungsangebot ungleich höher als an anderer Stelle. Dies gilt vor allem für Mangelzeiten oder für die Winterzeit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Gewässerränder hoch im Kurs stehen. Hoch oben in Bäumen trifft man allenfalls Männchen an. Weibchen suchen ihre Nahrung grundsätzlich nur in Bodennähe. Mit dem langen und schlanken Schnabel können Zaunkönige besonders gut nach Nahrung stochern oder auch die Ritzen von Rinde und Astlöchern absuchen. Zu seiner bevorzugten Nahrung gehören Spinnentiere (Arachnida), Weberknechte (Opiliones), Milben (Acari), kleine Krebstiere (Crustacea), Asseln (Isopoda), Tausendfüßer (Myriapoda) sowie Insekten (Insecta) wie beispielsweise kleine Libellen (Odonata), Ohrwürmer (Forficula auricularia), Geradflügler (Orthoptera), Wanzen (Heteroptera), Ameisen (Formicoidea), Hautflügler (Hymenoptera), Netzflügler (Neuroptera), Stechmücken (Culicidae), Schmetterlinge (Lepidoptera), Fliegen (Brachycera) und Mücken (Nematocera). Ebenfalls auf der Speisekarte stehen Kaulquappen und Weichtiere (Mollusca). Nur zu einem kleinen Teil ernähren sich Zaunkönige von Sämereien und Beeren. Alles in allem ist der Zaunkönig nicht wählerisch. Unverdauliche Chitinanteile der Nahrung werden als Speiballen heraus gewürgt.

Fortpflanzung

Allgemeines

Der Zaunkönig erreicht die Geschlechtsreife im Alter von einem Jahr. Die Paarungszeit beginnt in den meisten Verbreitungsgebieten zwischen März und Mai. Zaunkönige leben grundsätzlich sowohl monogam als auch polygam. Letzteres wurde in aufwändigen Feldstudien nachgewiesen. Demnach leben etwa die Hälfte aller Männchen polygam.
Brutnachbar: Rotschulterstärling (Agelaius phoeniceus)
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Brutnachbar: Rotschulterstärling (Agelaius phoeniceus)
Im Falle einer polygamen Lebensweise hält sich ein Männchen zwei bis drei Weibchen in seinem Revier. Neben dem Nahrungsangebot gelten auch die Reviergröße, der Gesang und die Habitatsstruktur zu den wichtigsten Faktoren, die eine polygame Lebensweise ableiten lassen. Voraussetzung ist natürlich auch das Vorhandensein mehrerer Wahlnester, die das Männchen im Vorfeld errichten muss. Bei der Ehe handelt sich in fast allen Fällen um eine Saisonehe, die meist nur eine Brut lang hält. Dies haben Feldversuche mit beringten Zaunkönigen ergeben. Bei Zweitbruten kommt es innerhalb einer Saison in der Regel nicht das gleiche Weibchen zum Tragen.

In seinem Revier duldet ein Männchen des Zaunkönigs keine Nebenbuhler. Andere Vögel werden mit ihren Nestern jedoch geduldet. Oft befinden sich die Nester der Brutnachbarschaft in unmittelbarer Nähe zu einem Gelege eines Zaunkönigs. Besonders häufig befinden sich die Nester von Rotkehlchen (Erithacus rubecula), Heckenbraunelle (Prunella modularis), Dorngrasmücke (Sylvia communis), Haussperling (Passer domesticus) und Rotschulterstärling (Agelaius phoeniceus) in unmittelbarer Nähe. Zaunkönige dienen nur selten als Wirtsvögel für Brutparasiten wie dem Kuckuck (Cuculus canorus). Ein Kuckuck nimmt nur ein Nest eines Zaunkönigs an, wenn kein anderes Nest verfügbar ist. Unterm Strich ist die Zahl der mit Kuckuckseiern belegten Nester wahrscheinlich verschwindend gering. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Zaunkönigs liegt bei drei bis vier Jahren. Dies ist jedoch nur unter günstigen Bedingungen erreichbar.

Neststandort

Der Zaunkönig ist bei der Nistplatzwahl nur wenig wählerisch, er nimmt an, was ihm als geeigent erscheint. Jedoch hängt die Nistplatzwahl auch von einigen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die Region, die Topografie und die vorhandene Vegetation. Ist ein Gewässer im Brutgebiet, so wird hier bevorzugt ein Nest errichtet. Die Nester werden in der Regel am Boden errichtet. Es werden geschützte Plätze wie Überhänge an Flussläufen, ausgehöhlte Wurzelbereiche und Wurzelbereiche umgestürzter Bäume oder einfach dichte Bodenvegetation ausgewählt. Neben einem einfachen Bodennest kann es auch, ähnlich wie bei der Beutelmeise (Remiz pendulinus), zu über dem Wasser hängenden Nestern kommen. In felsigen Regionen werden nicht selten Felsspalten, Höhlen oder auch Ruinen bezogen. In der Nähe des Menschen kommen auch Stallungen, Brücken oder Industrieanlagen als Brutstätte in Betracht. In Wäldern ist gelegentlich zu beobachten, dass verlassene Baumhöhlen von Spechten oder anderen Vögeln genutzt werden. Hingegen werden ausgediente, offene Nester anderer Vögel eher selten bezogen. Vom Menschen angebotene geschlossene Nistkästen werden wiederum häufig angenommen. Lukrative Nistplätze werden vom Zaunkönig Jahr für Jahr aufgesucht.

Nestbau

Zaunkönig
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Zaunkönig

Bereits vor der Partnerwahl beginnt das Männchen mit dem Bau mehrerer Nester, die er später einem potentiellen Weibchen präsentiert. Bei diesen "Vornestern" oder auch "Wahlnestern" handelt es sich im Grunde nur um Rohbauten. Nach der Verpaarung wählt das Weibchen eines dieser Nester aus und beginnt mit der Fertigstellung. Sie polstert das ausgewählte Nest mit weichen Materialien aus und bereitet es für die Eiablage vor. Männchen beteiligen sich nur in seltenen Fällen an der Fertigstellung des Nestes. Im nächsten Jahr kommen die Zaunkönige zu den gleichen Brutplätzen, jedoch werden nicht die alten Nester genutzt, sondern entfernt und neu gebaut. Die anderen Wahlnester werden gelegentlich für die Nachtruhe genutzt. Die Anzahl der Wahlnester in einer Saison ist in Abhängigkeit vom Vorkommen zu sehen. Einheitliche Werte sind nicht zu ermitteln. Man schätzt, das ein Männchen zwischen zwei und sieben Wahlnester in einer Saison errichtet.

Der Nestbau beginnt in der Regel Ende Februar oder im Laufe des März. Die Bauarbeiten beginnen meist mit dem ersten schönen Wetter. Bei kaltem Wetter oder Schnee ruhen die Bauaktivitäten. Nach einhelliger Meinung liegt die Hauptaktivität beim Nestbau in den Monaten April und Mai. Der Bau eines Nestes nimmt zumeist einen oder zwei Tage in Anspruch. Die Dauer des Nestbaues richtet sich nach der allgemeinen Aktivität. Muss ein Männchen beispielsweise sein Revier aktiv gegen Eindringlinge verteidigen, so benötigt es meist mehrere Tage für ein Nest. Die Nester entstehen in einer einfachen Mulde. Als Baumaterial nutzt das Männchen feuchtes oder halbfeuchtes Material, da sich dieses besonders gut verarbeiten lässt und gut haftet. Dabei handelt es sich meist um feuchte Blätter. Darüber hinaus werden auch Grashalme, kleine Ästchen und Wurzeln verarbeitet. Besonderes Augenmerk legt das Männchen auf das Flugloch. Dieses wird besonders verstärkt, da es beim Nisten und beim Füttern der Jungen besonders beansprucht wird. Ein ausgewähltes Brutnest wird vom Weibchen ausgepolstert. Dazu nutzt sie Federn, Tierhaare, Moose und andere weiche Materialien. Das Nest weist insgesamt eine kugelige Form auf. Der Eingang befindet sich seitlich am Nest und ist rundlich. Ein Nest weist eine Länge von 14,5 bis 18 Zentimeter, eine Breite von 13 bis 18 Zentimeter sowie eine Tiefe von gut 10 Zentimeter auf. Die Nistmulde ist etwa sechs Zentimeter tief.

Gelege

Ein Gelege besteht aus fünf bis sieben, selten auch bis acht oder gar neun Eiern. Durchschnittlich umfasst ein Gelege sechs Eier. In nördlichen Regionen ist ein Gelege etwas kleiner als beispielsweise in Deutschland oder anderen gemäßigten Regionen. Die Eier weisen eine ovale Form und eine leicht glänzende weißliche Färbung auf. Bräunliche bis rostbraune kleine Punkte sind auf dem gesamten Ei verteilt. Die Anzahl und Intensität der Punkte und Flecken kann regional stark variieren, selten kann es auch zu rein weißen Eiern kommen. Die Länge beträgt im Schnitt 16,5 Millimeter, die Breite rund 12,5 bis 13 Millimeter. Auch die Eigröße kann sich regional unterscheiden. In nördlichen Regionen können die Eier etwas größer ausfallen. Das Eigewicht beträgt etwas mehr als zwei Gramm. Der Zeitpunkt der Eiablage richtet sich stark an die Witterung aus und erfolgt zumeist zwei Wochen nach Fertigstellung des Nestes. In der Regel erfolgt die erste Eiablage in gemäßigten Regionen wie Deutschland zwischen Ende April bis Anfang Mai, in nördlichen Regionen wie Skandinavien entsprechend später. Zu Zweitbruten kommt es in der Regel etwa zwei Wochen nach dem Ausfliegen der Jungvögel und fällt meist in den Monat Juni.

Brüten

In den gemäßigten Regionen erstreckt sich die Brutperiode von April bis Juni, in südlichen Regionen auch bis August. Das Wärmen der Eier übernimmt ausschließlich das Weibchen. Das Männchen wacht während dieser Zeit über sein Revier und baut weitere Nester. Es versucht damit weitere Weibchen anzulocken. Das Weibchen wird vom Männchen übrigens während der Brutdauer nicht gefüttert. Sie muss sich selbst mit Nahrung in den Brutpausen versorgen. Das eigentliche Wärmen der Eier beginnt mit der Ablage des letzten Eies. Je nach Verbreitungsgebiet und Witterung erstreckt sich das Bebrüten der Eier über einen Zeitraum von 14 bis 18 Tagen. Zeitbruten nehmen dank wärmerer Temperaturen meist nur 14 Tage in Anspruch. Der Schlupf der Küken erfolgt im Verlaufe von einem Tag. Die Eischalen werden vom Weibchen aus dem Nest entfernt. Der Schlüpferfolg liegt in gemäßigten Regionen bei etwa mehr als 90 Prozent. Dies haben Langzeituntersuchungen beispielsweise von Manfred Dallmann ergeben. Bei den restlichen Prozenten handelt es sich um unbefruchtete Eier, die vom Weibchen später aus dem Nest geworfen werden. 90 Prozent Schlüpfrate hört sich erst einmal viel an, jedoch relativiert sich diese hohe Zahl schnell, da bis zu 40 Prozent der Nester bereits vor dem Schlupf durch Fleischfresser verlorengehen.

Jungenaufzucht

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Die geschlüpften Küken sind beim Schlupf nackt und blind. Lediglich spärlich verteilte Dunen bedecken den Körper. Ab dem fünften Lebenstag durchstoßen die ersten Federn die Haut. Dieses erste Gefieder wird auch als Kleingefieder bezeichnet. Mit diesem Kleingefieder fliegen sie auch aus. Ab dem 10. Lebenstag können die Jungvögel das Nest verlassen. Dies tun sie vor allem bei Gefahr. Sie verstecken sich dann außerhalb des Nestes oder fliegen ein paar Meter. Einige Tage später sind sie voll flugfähig. Die Flugfähigkeit erreichen bei weitem aber nicht alle Küken. Nestlinge sind begehrte Beute von beispielsweise Europäische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), Mauswiesel (Mustela nivalis), Hermeline (Mustela erminea), Eichelhäher (Garrulus glandarius), Siebenschläfer (Myoxus glis), Erdkröte (Bufo bufo) und Mäuse (Mus).

Ökologie

Der Zaunkönig vertilgt eine Vielzahl an Insekten und deren Larven, er trägt somit seinen Teil dazu bei, die Populationen insbesondere von Schadinsekten zu regulieren. Auf der anderen Seite bilden Zaunkönige die Nahrungsgrundlage für eine Reihe von Vögeln und Säugetieren. Gerade für Vögel ist diese Nahrungsquelle von außerordentlicher Wichtigkeit, da sie sonst ihre Jungen kaum aufziehen könnten. Somit ist der Zaunkönig ein wichtiger Teil des Ökosystems. Nur da, wo ein Habitat in allen Nischen besetzt ist, wird die Nahrungskette geschlossen. In dieser Nahrungskette belegt der Zaunkönig eine wichtige Rolle. Die relativ geringe Lebenserwartung und die hohe Mortalität wird durch eine recht hohe Reproduktionsrate ausgeglichen.

Gefährdung und Schutz

Der Zaunkönig gehört heute noch nicht zu den bedrohten Artn. Alleine in Deutschland brüten aktuell zwischen 1,5 bis 2,2 Millionen Brutpaare. Derartig stabile Bestandszahlen sind auch aus anderen mitteleuropäischen Ländern zu vermelden. In der Roten Liste der IUCN wird der Zaunkönig als nicht gefährdet geführt. <1> Weltweit werden die Bestände des Zaunkönigs von der Organisation BirdLife International auf rund 36 Millionen Individuen geschätzt. <2>

Anhang

Unterarten

Wissenschaftlicher Name Erstbeschreiber IUCN-Status Vorkommen
Troglodytes troglodytes alascensis Baird, 1869 - Alaska
Troglodytes troglodytes bergensis Stejneger, 1884 - Bergen, Starvanger in Norwegen
Troglodytes troglodytes borealis Fischer, 1861 - Färöer Inseln
Troglodytes troglodytes cypriotes Bate, 1903 - Zypern, Kreta, Rhodos, Naher Osten
Troglodytes troglodytes dauricus Bate, 1903 - Mongolei
Troglodytes troglodytes fridariensis Williamson, 1951 - Fair Isle
Troglodytes troglodytes fumigatus Temminck, 1835 - Japan
Troglodytes troglodytes hebridensis Meinertzhagen, 1924 - Hebriden
Troglodytes troglodytes helleri Osgood, 1901 - Alaska
Troglodytes troglodytes hiemalis Vieillot, 1819 - Alaska, südliches Kanada, nordwestliche und
westliche USA, Mexiko
Troglodytes troglodytes hirtensis Seebohm, 1884 - -
Troglodytes troglodytes hyrcanus Zarudny & Loudon, 1905 - Krim, Kaukasus, Iran und Irak
Troglodytes troglodytes idius Richmond, 1907 - Südöstliches Russland, Nordchina
Troglodytes troglodytes indigenus Clancey, 1937 - Irland, Schottland, England
Troglodytes troglodytes islandicus Hartert, 1907 - Island
Troglodytes troglodytes juniperi Hartert, 1922 - Nordostafrika
Troglodytes troglodytes kabylorum Hartert, 1910 - Nordafrika, Südspanien, Balearen
Troglodytes troglodytes kiskensis Oberholser, 1919 - -
Troglodytes troglodytes koenigi Schiebel, 1910 - Korsika und Sardinien
Troglodytes troglodytes kurilensis Stejneger, 1889 - Alaska
Troglodytes troglodytes magrathi CHT. Whitehead, 1907 - Afghanistan, Pakistan
Troglodytes troglodytes mosukei Momiyama, 1923 - Japan
Troglodytes troglodytes muiri Rea, 1986 - Kalifornien, Oregon, USA
Troglodytes troglodytes mulleri Jordans, 1928 - Südfrankreich
Troglodytes troglodytes neglectus Brooks, 1872 - Nordindien
Troglodytes troglodytes nipalensis Blyth, 1845 - Nepal
Troglodytes troglodytes obscurior Rea, 1986 - Kalifornien
Troglodytes troglodytes ochroleucus Rea, 1986 - British Columbia, Kanada und Alaska, USA
Troglodytes troglodytes ogawae Hartert, 1910 - Kyushu Islands, Japan
Troglodytes troglodytes orii Yamashina, 1938 - Japan
Troglodytes troglodytes pacificus Baird, 1864 - British Columbia, Kanada und Kalifornien, USA
Troglodytes troglodytes pallescens Ridgway, 1883 - Russland
Troglodytes troglodytes petrophilus Oberholser, 1919 - -
Troglodytes troglodytes pullus Burleigh, 1935 - USA
Troglodytes troglodytes salebrosus Burleigh, 1959 - British Columbia, Kanada und
Arizona, Oregon, Kalifornien, USA
Troglodytes troglodytes seguamensis Gabrielson & Lincoln, 1951 - -
Troglodytes troglodytes semidiensis Brooks, 1915 - Alaska - -
Troglodytes troglodytes stresemanni Schiebel, 1926 - Nordostafrika
Troglodytes troglodytes stevensoni Oberholser, 1930 - -
Troglodytes troglodytes subpallidus Zarudny & Loudon, 1905 - Östliches Russland und Nordöstliches China
Troglodytes troglodytes szetschuanus Hartert, 1910 - Östliches Russland und Nordöstliches China
Troglodytes troglodytes taivanus Hartert, 1910 - -
Troglodytes troglodytes talifuensis Sharpe, 1902 - Nordodtindien, Bangladesch, Myanmar
Troglodytes troglodytes tanagensis Oberholser, 1919 - -
Troglodytes troglodytes tianschanicus Sharpe, 1881 - Westliches China
Troglodytes troglodytes troglodytes Linnaeus, 1758 - ganz Europa
Troglodytes troglodytes zagrossiensis Zarudny & Loudon, 1908 - Iran, Kuwait, Irak
Troglodytes troglodytes zetlandicus Hartert, 1910 - Shetland-Inseln

Literatur und Quellen

Links

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